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Need for Speed Hot Pursuit im Test

23.11.2010 | 17:07 Uhr |

Hier jagt man Raser mit hochgezüchteten Polizeiwagen. EA hat fast gleichzeitig mit dem Start des Konsolen-Rasers auch die iPhone-Version herausgebracht. Wir testen den App-Hit.

Need for Speed 3
Vergrößern Need for Speed 3

Need for Speed Hot Pursuit 2 ist gerade für PC, Playstation 3 und die Xbox 360 erschienen, schon kommt auch die iPhone-Variante des Actionrasers in den App Store. Bei dieser fehlt die Nummerierung im Namen, dennoch ist es klar am aktuellen Konsolenspiel angelehnt. Hier rasen Polizei und Straßenrennfahrer gegeneinander und wollen sich außer Gefecht setzen.

Hat man einen Gegner zu Schrott gerammt, ist dies ein "Takedown".
Vergrößern Hat man einen Gegner zu Schrott gerammt, ist dies ein "Takedown".

Allerdings Ist die iPhone-Version von NFS Hot Pursuit etwas abgespeckt. Aber auch bei der iOS-Version kann man seit einem Update wählen, ob man Cop oder Raser spielen möchte. Es handelt sich dabei um zwei parallele Karrieren. Als Cop gilt es, illegale Straßenheizer zu stoppen und dadurch im Rang aufzusteigen. Raser müssen Rennen gewinnen, der Polizei entkommen oder Punkte beim Radarfallen-Rasen gewinnen. Man merkt dem Spiel an, dass es von den Machern der Burnout-Reihe stammt. Es gibt einige Parallelen zwischen den beiden Action-Rasern. So muss man seine Gegner durch rammen und abdrängen zu Schrott verarbeiten.

Die Rennboliden werden im Laufe der Karriere immer exotischer und schneller.
Vergrößern Die Rennboliden werden im Laufe der Karriere immer exotischer und schneller.

Das Spiel besteht aus 48 Rennen, die in mehrere Kategorien fallen. Da gibt es direkte Duelle gegen einzelne Raser, dazu Jagden auf mehrere illegale Rennteilnehmer, Rennen gegen Polizeikollegen und Zeitrennen. Für jedes Rennen gibt es maximal drei Sterne zu gewinnen, die unterschiedlich viel "Kopfgeld" einbringen, die Währung in Hot Pursuit, die den Spieler in der Karriere weiterbringt.

Im Laufe des Spiels erhält man immer schnellere Autos, die Gegner rüsten parallel aber auch auf. Mit schnelleren Autos ist es aber möglich, ältere Missionen erneut zu fahren und die Punktausbeute so zu verbessern.

Auf der Straße

Dies ist die Motorhauben-Perspektive.
Vergrößern Dies ist die Motorhauben-Perspektive.

Die Steuerung von NFS Hot Pursuit ist sehr simpel: Man lenkt per Neigung des iPhone, das Auto beschleunigt automatisch (lässt sich auch ändern) und man bremst per Tipps aufs Display. Dazu kann man per Handbremse wenden und den Boost per Fingerwisch auslösen. Es gibt drei Kameraperspektiven (Heckansicht, Motorhaube, Stoßstange) und dazu verschiedene Hilfmittel wie Straßensperren, die man auf Knopfdruck auslöst. Somit hat man das Auto ohne Probleme im Griff, es handelt sich schließlich um einen reinen Arcaderacer, der Action statt Rennsimulation verspricht.

Seit einem Update hat sich der Umfang des Spiels verdoppelt. Jetzt gibt es auch eine Karriere als Raser.
Vergrößern Seit einem Update hat sich der Umfang des Spiels verdoppelt. Jetzt gibt es auch eine Karriere als Raser.

Da nimmt man es NFS auch nicht übel, dass das eigene Auto äußerst stabil ist, heftige Unfälle mit dem Gegenverkehr das Auto nur ein wenig abbremsen und man die Bremse eigentlich nicht benötigt. Spielerisch erinnert NFS stark an bekannte Titel wie Asphalt 5 . Die Grafik ist Retina-optimiert und sehr ansehnlich. Auch der Ton ist sehr ordentlich.

Positiv: hier gibt es lizenzierte Originalwagen von BMW, Porsche oder Lamborghini. Im direkten Duell auf der Straße macht NFS durchaus Spaß, wenn man die Gegner mit Straßensperren oder Nagelbändern aufhält oder von der Strecke rammt. Leider fallen diese Duelle nicht immer extrem spannend aus, da die Gegner schnell Vorsprung oder Rückstand haben, wenn man kollidiert ist. Zudem ähneln sich die Rennmissionen immer, da es nur einige wenige Missionstypen gibt.

Fazit:

Need for Speed Hot Pursuit ist ein unterhaltsames Action-Rennspiel mit exotischen Autos und wilden Verfolgungsjagden. Im Vergleich zum Konsolenpendant ist der Umfang deutlich abgespeckt, aber das Prinzip ist ähnlich. Wem beispielsweise Asphalt 5 gefallen hat, der wird auch ans NFS seinen Spaß haben, falls ihm die Spielmechanik nicht zu ähnlich ist.

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