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Mehr Speicherplatz für iPhone und iPad

28.11.2015 | 14:33 Uhr |

Egal ob man in den Urlaub fährt und Filme für die Fahrt einpacken will oder unterwegs Fotos sichern möchte: Externe Speicherlösungen sind ideale Helfer.

Update, 28. November 2016: Speichererweiterung mit Ladefunktion

Photofast Memoriescable ist auf den ersten Blick ein kurzes Lightning-auf USB-Kabel. Nur die zwei kleinen Status-LEDs verraten, dass hier noch mehr dahintersteckt. Unser Testmodell kommt mit 32 Gigabyte integriertem Speicher. Dies ist die kleinste Variante, die beiden anderen kommen mit 64 und 128 Gigabyte Platz. Reichlich Raum für Erinnerungen oder Reservefilme unterwegs.

Schlecht als Lightning-Kabel

Wie schlägt sich Photofast Memoriescable als reines Lightning-Kabel? Der Aufdruck verspricht schließlich USB 3.0-Geschwindigkeit. Das iPhone selbst liefert am Lightning-Anschluss jedoch ohnehin nur USB 2.0. Die schlechte Nachricht: als Datenkabel zwischen Rechner und iOS-Gerät funktioniert das Kabel nicht. Es lädt zwar den Akku, meldet sich aber entweder am Rechner als USB-Stick, oder am iPhone als iOS-Zubehör. Je nachdem, was man zuerst einsteckt.

Das Photofast Memories Cable dient auch als Speicher für den Mac oder als Ladekabel
Vergrößern Das Photofast Memories Cable dient auch als Speicher für den Mac oder als Ladekabel
© Photofast

Woher kommt dann der Aufdruck „USB 3.0“? Dies bezieht sich auf die Verbindung zwischen dem USB-Speicher und dem Rechner. Ist das Memoriescable am PC oder Mac eingesteckt und als USB-Laufwerk eingebunden, handelt es sich tatsächlich um eine USB-3.0-Verbindung. Doch 5Gbit/s gibt es dennoch nicht. Zwar ist die Lesegeschwindigkeit mit knapp 80 MB/s ordentlich, lässt die Schreibgeschwindigkeit mit etwas mehr als 10 MB/s sehr zu wünschen übrig.

 Ähnlich mäßig sieht es beim Ladestrom aus. Denn obwohl iPads und iPhones (ab dem iPhone 6) höhere Ladeleistung als die herkömmlichen 5 Watt unterstützen, bremst Memoriescable dies auf rund eben jene 5 Watt ein. Nicht schlimm, wenn man das Standard-iPhone-Ladegerät verwendet, jedoch ärgerlich bei einem iPad oder in Verbindung mit einem Schnellladegerät.

Als immer-dabei-Lösung leider nur geeignet, wenn man definitiv unterwegs keine Daten zwischen iPhone und einem Rechner übertragen muss. Dies geht nur sehr eingeschränkt, indem man aus der App Dateien (sofern unterstützt) auf den Speicherteil des Kabels überträgt und dies dann wiederum als USB-Stick am Rechner ausliest. Die direkte Verbindung mit iTunes oder einer Fotosoftware ist nicht möglich.

Gut als USB-Speicher

 So ernüchternd wie Photofast Memoriescable als reines Lightningkabel arbeitet; als Speichererweiterung leistet es dennoch gute Arbeit. Die App von Photofast ist eine der besten App-Compagnons von iOS-Speichern. Sie erlaubt Backups von Foto-Aufnahmen und Adressbuch, bietet PIN-Schutz gegen unerwünschte Blicke. Dazu die Anbindung an zahlreiche Webdienste, darunter Dropbox oder Onedrive. Der Stick lässt sich (leider nur) per E-Mail-Registrierung sogar durch PIN-Nummern am Rechner und iPhone schützen. Wenn hier persönliche Fotos oder gar ein Backup des gesamten Adressbuches gespeichert sind: eine gute Idee, wenn es auch die Handhabung umständlicher macht.

Die App erlaubt es beispielsweise sogar, Youtube-Videos herunter zu laden und so für unterwegs zu sichern. Dagegen unterstützt sie leider keine nützlichen Funktionen wie mehrere Tonspuren bei Videodateien. Generell strotzt die App vor Funktionen, sogar eine Zip/Unzip-Funktion ist dabei oder Backups von Webdiensten wie Instagram sind möglich.

Ebenfalls eine positive Erwähnung wert: der Formfaktor als Kabel mit einem Lightning-Stecker und einem leicht verlängerten USB-Stecker, wo der Speicher sitzt, funktioniert gut. Der Speicher baumelt sanft am kurzen, weichen Kabel. Das bedeutet, dass wir hier keinen Stick direkt im iPhone oder iPad stecken haben, der gleichzeitig als gefährlicher und sperriger Hebel die Buchse belastet. Das Memoriescable stört also maximal so sehr wie ein eingestecktes Ladekabel.

Fazit Photofast Memoriescable

Als Speichererweiterung für ein etwas zu knapp ausgestattetes iPhone oder iPad ist Photofast Memoriescable eine prima Lösung, da es hier zahlreiche Möglichkeiten gibt, Unterhaltungsmedien für unterwegs mitzunehmen oder auf Reisen Backups von Fotos zu machen und so wieder internen Speicher frei zu räumen. Enttäuschend ist höchstens, dass das Kabel anders als seine Bauweise verspricht, nicht als echtes Lightningkabel funktioniert.

Eine der besten iOS-Speichererweiterungen – mit Makeln

Preis:

45-120 Euro

Backup-Funktion:

Fotos, Kontakte, Musik, Cloud-Dienste

Akkulaufzeit:

-

Speicherplatz in GB:

32, 64, 128

Anschlüsse:

Lightning, USB 3.0

Vorteile:

Gute App, viele Backup-Funktionen, praktischer Formfaktor

Nachteile:

Nicht als Datenkabel verwendbar, langsame Schreibgeschwindigkeit

Wertung:

1,9 gut

Sandisk iXpand Flash Drive

 

Der Speicherspezialist Sandisk bietet mit den iXpand-Reihe zwischen 16 und 128 Zusatz-GB Platz für unterwegs. Der breite Stick kommt mit USB- (3.0) und Lightning-Anschluss – hat dazu noch einen eingebauten Akku. Dieser soll den Stromverbrauch des iPhone reduzieren, da sich der iXpand selbst versorgt.

Klobig: Das Gerät von San Disk bringt zwar einen eigenen Akku mit, den man an Mac oder PC lädt, schön ist die Lösung aber nicht gestaltet.
Vergrößern Klobig: Das Gerät von San Disk bringt zwar einen eigenen Akku mit, den man an Mac oder PC lädt, schön ist die Lösung aber nicht gestaltet.

Sandisk hatte im Herbst 2015 das Gerät noch als USB-2-Version verkauft, im Sommer 2016 aber eine Fassung für USB 3.0 nachgelegt. Und die wird deutlich schneller: Lese- und Schreibgeschwindigkeit in verschiedenen Konstellationen unter Windows und auf dem Mac messen wir mit diversen Tools, darunter auch HowFast von Christian Möller. Die Ergebnisse für USB 3.0 können sich auf jeden Fall sehen lassen: Hier messen wir durchschnittlich 88 (Read) und 47 (Write) Mb/s, was zum Teil sogar über den Versprechungen des Anbieters liegt. Außerdem wollen wir wissen, wie sich das neue iXpand im Vergleich an einem USB-2.0-Port macht. Auch hier stellen wir eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorgänger mit seinen 14 Mb/s fest:  Beim Lesen gut 30 Mb/s und beim Schreiben über 22 Mb/s. Wichtiger als die genauen Zahlen ist dabei schlicht die Tatsache, dass die Werte an USB 2.0 zwar nicht berauschend sind, aber deutlich besser als vorher. Glücklich, wessen Mac USB 3.0 zur Verfügung stellt und dann deutlich schneller unterwegs ist.

Das Sandisk iXpand ist das langsamste Laufwerk im Test. Punktabzüge gibt es für die Firmware, die sich nur via iOS 8 (!) oder Windows aktualisieren lässt. Als Foto-Speicher auf Reisen tauglich, mehr nicht.
Vergrößern Das Sandisk iXpand ist das langsamste Laufwerk im Test. Punktabzüge gibt es für die Firmware, die sich nur via iOS 8 (!) oder Windows aktualisieren lässt. Als Foto-Speicher auf Reisen tauglich, mehr nicht.

Positiv ist zu vermerken, dass das iXpand Flash Drive 3.0 nun ohne Kabel direkt an den Lightning-Anschluss von iPhone oder iPad findet. Um darauf Zugriff nehmen zu können, benötigt man die k ostenlose App aus dem App Store . Diese gibt einem anschließend eine Einführung in die Benutzung des iXpand. Wie auf dem Sandisk drahtlosen USB-Stick (Macwelt-Test) gibt es auch hier eine vorgegebene Ordnerstruktur mit diversen Beispielen für Musik, Fotos und Videos. Ein eigener Ordner lässt sich als Tresor ("Vault") befüllen und mit Passwort versehen oder über Touch-ID öffnen. Mehr Details zum iXpand lesen Sie in unserem Test hier

Stand vom 11. November 2015:

Externe Speicherlösungen kommen dann ins Spiel, wenn das iPad oder iPhone nicht genug eingebauten Speicher hat. Im Urlaub Hunderte Fotos schießen oder ein Filme für die lange Fahrt mitnehmen? Da stößt der interne Speicher schnell an Grenzen. Dabei helfen externe Speicher. Auch als Backup-Speicher für unterwegs oder für Geschäfts-reisende mit großen Dateisammlungen können sie ideal sein. Wer ein iOS-Gerät mit ausreichend viel Speicherplatz hat, braucht keine dieser Lösungen.

Sie können auf Knopfdruck Bilder sichern, um den Speicherplatz auf dem iPhone zu schonen. Dazu bieten viele die Möglichkeit, Backups zu machen, viele Dokumente dabei zu haben oder große Dateien zwischen iOS-Geräten zu tauschen. Wir haben vier Produkte ausprobiert, die unterwegs Extra-Speicherplatz bieten. Zwei sind drahtlos, konkreter WLAN-Festplatten, zwei andere Lightning-Speichersticks für iPhone und iPad. Alle kommen mit ihrer eigenen App. Damit kann man Dateien vom Speichermedium betrachten oder abspielen, auf das iOS-Gerät kopieren und in andere Apps exportieren. Auch der umgekehrte Weg ist meistens möglich.

 

Adam Elements iKlips

 

iKlips ist durch und durch als iOS-Zubehör konzipiert. Sogar die typischen iPhone-Farben wie Gold und Roségold sind erhältlich, die Aluhülle passt ebenfalls zum iPhone. Neben dem obligatorischen Lightning-Anschluss wartet ein USB-3.0-Stecker auf Verbindung zum Mac oder PC. Gut gefällt uns, dass die Geschwindigkeit des Sticks dazu passt: wir messen rund 40MB/s Schreib- und über 130 MB/s Lesegeschwindigkeit. Das allein macht iKlips zu einem anständigen Werkzeug für den Dateiaustausch.

Farbige Angelegenheit: Der iKLips ist in silber, gold und rosegold erhältlich. Schick.
Vergrößern Farbige Angelegenheit: Der iKLips ist in silber, gold und rosegold erhältlich. Schick.

 

Die 32-GB-Version (Testmodell) kostet rund 80 Euro. Damit ist iKlips zwar ein sehr teurer USB-Stick, aber als iPhone-Erweiterung noch vergleichsweise günstig. Ein positiver Punkt: Der Stick und vor allem die App unterstützen es, dass iKlips als exFAT formatiert sein darf. Dies erlaubt es, Dateien größer als 4 GB zu kopieren. Ab Werk ist der Stick FAT32 formatiert, das Festplattendienstprogramm am Mac wandelt dies jedoch schnell in exFAT um. Von den getesteten Lightning-Sticks hat iKlips leicht die Nase vorn, auch wenn hier eine Anbindung an Cloud-Dienste wie  Dropbox für Offline-Backups von Daten noch wünschenswert wäre.

iKlips: Als USB-Stick mit 32 GB für 80 Euro recht teuer, aber recht flott und somit gut für den Datenaustausch zwischen iPhone und Mac/PC geeignet.
Vergrößern iKlips: Als USB-Stick mit 32 GB für 80 Euro recht teuer, aber recht flott und somit gut für den Datenaustausch zwischen iPhone und Mac/PC geeignet.

Hersteller

Sandisk iXpand

Adam Elements iKlips

Preis

Ab 50 Euro

Ab 60 Euro

Backup-Funktion

Fotos, Kontakte

Fotos, Kontakte

Akkulaufzeit (Angegeben/gemessen*)

Nicht gemessen

-

Speicherplatz in GB

16/32**/64/128

16/32**/64/128/256

Anschlüsse

USB 2.0, Lightning

USB 3.0, Lightning

Vorteile

Passt auch an iPhones mit Hülle, günstiger Preis  

Passt optisch gut zum iPhone, hohe Lesegeschwindigkeit, exFAT-kompatibel

Nachteile

Firmware-Update nötig, hakelige App

Nicht hüllenkompatibel  

Note

3,8

2,2

Lacie Fuel

Die WLAN-Festplatte von Lacie ist die üppigste Lösung im Vergleich. Sie bietet 1 TB Platz für Daten. Es gibt sogar noch eine Variante mit 2 TB. Die Festplatte verbindet sich per WLAN mit iOS-Geräten und über USB 3 mit dem Mac oder PC. Dafür steckt eine normale Festplatte in dem relativ üppigen Gehäuse. Die Fuel unterstützt DLNA und SMB, ist also auch als WLAN-Platte und Mini-Datenserver nutzbar. Sie unterstützt fünf WLAN-Geräte und kann die Internet-Verbindung an alle durchreichen.

Die App für Fuel ist ansprechend, wir würden uns aber richtige Backup-Funktionen wünschen.
Vergrößern Die App für Fuel ist ansprechend, wir würden uns aber richtige Backup-Funktionen wünschen.

Die App zeigt Medien nach Dateityp getrennt an und nach verschiedenen Kriterien und Metadaten sortiert. Leider enttäuscht die Akkulaufzeit. Dies macht Fuel eher zum gelegentlichen Datenpartner eines Laptops als zum Alleinunterhalter für die lange Zugfahrt mit dem iPad.

Toshiba Canvio Aeromobile

Die WLAN-Festplatte von Toshiba geht andere Wege als die von Lacie. SSD statt  HDD, der Fokus liegt hier auf der Mobilität statt auf Kapazität. Hier gibt es 128 GB Platz, dafür ist das Gehäuse der Aero auch nur rund ein Viertel so groß wie das von Lacie (entspricht von den Abmessungen her einem iPhone 5 mit Schutzhülle). Zusätzlich gibt es einen SD-Kartenleser für den Fotoimport auf die SSD. Der Anschluss zum Rechner ist hier ebenfalls USB 3. Auch hier können sich fünf Geräte gleichzeitig mit WLAN und Internet verbinden.

Die App der Wi-Fi-SSD brennt in den Augen, hat jedoch einen ordentlichen Funktionsumfang.
Vergrößern Die App der Wi-Fi-SSD brennt in den Augen, hat jedoch einen ordentlichen Funktionsumfang.

Der vielleicht größte Haken an Toshibas Lösung ist die Software: App und Browser-Oberfläche (die gibt es immerhin) sehen nicht schön aus und sind nicht optimal strukturiert. Die Festplatte unterstützt mehrere Nutzer mit privaten Ordnern, prima! Dafür ist die Organisation der Medien etwas umständlich, eine automatisch arbeitende Mediendatenbank fehlt, Fotos gehören also auch in den Ordner „Fotos“.

Rein vom Hardwarekonzept gefällt uns dieser Ansatz am besten von allen Testgeräten, denn hier gibt es eine sehr flexibel einsetzbare USB-3-WLAN-Akku-SSD mit Kartenleser fürs Geld, die auch noch in jede Hosentasche passt.

Photofast iFlashdrive Evo

Der USB-Stick für iPhone und iPad kann mithilfe der zugehörigen App nicht nur Medien extern zur Verfügung stellen, sondern auch Backups von Daten wie Fotos, dem Adressbuch oder sogar externen Diensten wie Facebook-Fotos, Dropbox oder Google Drive machen.

Die App von Photofast bietet zahlreiche Funktionen
Vergrößern Die App von Photofast bietet zahlreiche Funktionen

Damit ist der Stick unter anderem gut geeignet, um unterwegs Fotoaufnahmen auszulagern oder Filme auf Reisen zu transportieren. Man kann die App mit einem Code oder per Touch ID schützen und den Stick sogar verschlüsseln (Registrierung erforderlich).

Leef iBridge

Leef ist ein neuer Anbieter im Markt. Die Eckdaten gleichen der Lösung von Photofast: Es ist ein Dual-Stick mit Lightning und USB , die passende iOS-App kümmert sich um alles, wenn der Stick am iPad oder iPhone angeschlossen ist. Es gibt Backup-Möglichkeiten, Medienwiedergabe, Dateiimport und -export.

Leef hat die schönste App, geizt jedoch mit Funktionen.
Vergrößern Leef hat die schönste App, geizt jedoch mit Funktionen.

Leef hat die schlicht-schönste App im Vergleich, aber auch die wenigsten Features. Sicherheitsfunktionen fehlen völlig. Heikel, wenn der Stick mitsamt aller Fotos und einem Adressbuch-Backup verloren geht. Die geschwungene „S“-Form wirkt gefällig, macht jedoch Probleme: Das Gerät lässt sich nicht flach hinlegen, zusätzlich droht der USB-Stecker, die Rückseite des iPad zu zerkratzen. Des- halb sollte man die Verschlusskappe aufsetzen, was den Knubbel aber noch dicker macht. Hübsches Konzept, doch funktional weit hinter Photofast zurück.

Hersteller

Lacie Fuel

Toshiba
Canvio Aeromobile

Photofast
i-Flashdrive Evo iBridge

Leef

Preis

199 Euro

150 Euro

Ab 65 Euro

Ab 60 Euro

Backup-Funktion

Nur für neue Fotos

Fotos, Kontakte

Fotos, Kontakte, Kalender, Facebook, Dropbox, Google Drive

Fotos, Kontakte

Akkulaufzeit (angegeben/gemessen*)

8 h/3 h

8h/10h

Speicherplatz in GB

1000**/2000

128

8/16**/32/64

16**/32/64/128/256

Anschlüsse

USB 3, Wi-Fi b/g/n, bis zu 150 Mbit/s

USB 3, Wi-Fi b/g/n, bis zu 150 Mbit/s

USB 3, Lightning

USB 2.0, Lightning

Vorteile

Enorm viel Speicherplatz, Gute Medienverwaltung

Kompakt, gute Akkulaufzeit, SSD, Kartenleser

Viele Backup-Funktionen

Gefälliges Design (App/Stick)

Nachteile

Groß, mäßige Akkulaufzeit, mechanische Festplatte

Unschöne App, kratzanfälliges Gehäuse

Eingesteckt etwas störend

Funktional eher schwach, sehr störende Form

Wertung

2,8

1,8

2,2

2,9

Fazit: Externer Speicher vs. iPhone-Speicher

 

Nach all unseren Tests mit diesen unterschiedlichen Geräten und Konzepten sind wir insgesamt eher enttäuscht. Zusatzspeicher ist in jedem Fall nur eine Notlösung. Ein paar Filme oder Hörbücher mit auf Reisen nehmen oder unterwegs Fotobackups machen, das funktioniert gut und da bewähren sich alle Lösungen im Test. Ersatz für zu wenig iPhone-Speicher ist jedoch kein iPhone-Zusatz-Stick.

 

Denn spätestens mit dem iPhone 6S , das rasant schnellen internen Speicher auf dem Niveau von Desktop-SSDs nutzt, kann keine Lightning- oder WiFi-Lösung ersetzen, was dem iPhone fehlt. Alle sind langsamer, durch die jeweilige App für den Zugriff auf die gespeicherten Daten etwas unkomfortabler als die nativen iOS-Apps für Medien und Dokumente. Auch der Stromverbrauch steigt deutlich, wenn man Filme über eine externe Lösung und – oft wacklig programmierte – App anschaut, statt direkt aus der Video-App von iOS. Alle Lösungen sind eine Mahnung: Wer sein iPhone oder iPad mit zu wenig Speicher kauft, wird dies später bereuen.

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