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iPod-Audio-Geräte für den Mac

02.10.2008 | 12:13 Uhr |

Der Mac und Audio, das war schon immer eine Liebesbeziehung, und das gilt nicht nur für Toningenieure. Seit Apple iTunes zum Zentrum des Musikkonsums erklärt hat, nutzen auch Privatanwender den Mac zum Hören.

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© Apple

Steve Jobs propagierte Ende der 90er den Apple Macintosh als Digital-Hub in einer modernen Welt. In der Musikwelt ist er dank iTunes schon lange dort angekommen. Nachdem viele Nutzer iTunes als Verwaltungssoftware und den iPod als Abspielgerät schätzen, entdeckt jetzt auch die ansonsten digitalscheue Gemeinde der audiophilen Musikhörer die Vorteile einer EDV-basierten Musikverwaltung.Das große Branchentreffen auf der High-End-Messe in München hat dies deutlich gezeigt und der normalerweise von High-Endern verabscheute iPod war dort auf einigen Ständen zu bewundern. An seine Seite gesellten sich ebenso Mac Minis als Musikserver oder Macbooks als Player.

Mit dem Internet Tablet N810 von Nokia lassen sich nahezu alle UPnP-AV Streaming-Player steuern.
Vergrößern Mit dem Internet Tablet N810 von Nokia lassen sich nahezu alle UPnP-AV Streaming-Player steuern.

Was macht ausgerechnet den Mac als Zentrum für die heimische Musiksammlung so interessant? Es sind zwei Punkte: iTunes ist eine einfache Verwaltungssoftware und lässt sich über ein Netzwerk einrichten. Mit iTunes werden die CDs auf den Rechner übertragen und automatisch mit Metadaten wie Titel, Interpret und CD-Cover versehen. Das erleichtert die Suche nach einem bestimmten Album und das Anlegen von Wiedergabelisten für jeden beliebigen Zweck, nicht nur für die Party oder das Candellight-Dinner. Den Mac kann man entweder direkt an die Stereoanlage anschließen, was aber sicher nicht jedermanns Sache ist oder einen speziellen Streaming-Audio-Player beziehungsweise Verstärker mit Streaming-Funktion verwenden. Letzteres hat den großen Vorteil, dass es egal ist, wo der Mac steht.

Musik vom Mac streamen

Mit Hilfe einer Serversoftware für das UPnP-AV-Protokoll wird aus dem Mac ein Server, der nicht nur die iTunes-Bibliothek, sondern zusätzlich auch Fotos und Videos an entsprechende Abspielgeräte verteilt. Also ein im wahrsten Sinne des Wortes Digital-Hub. Die passenden Programme dazu liegen mit Eyeconnect von Elgato oder Twonkymedia von Packetvideo für den Mac vor. Die Vernetzung der einzelnen Geräte erfolgt wahlweise über Ethernet-Kabel oder drahtlos per Airport.

Mit dieser Konfiguration ist man nicht nur auf ein einziges Abspielgerät beschränkt, sondern kann viele Geräte im Haus verteilen, beispielsweise im Wohnzimmer, im Kinderzimmer, im Schlafzimmer oder in der Küche.

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