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Test Pioneer Kodo XW-NAC3

30.06.2011 | 12:40 Uhr |

Der unscheinbare Look des iPod-Lautsprechers täuscht. Hinter der leicht geschwungenen Kunststoffform ist eine Menge Ausstattung versteckt.

Das Kunststoffgehäuse macht einen guten Eindruck und ist in schwarz, weiß und rot erhältlich. Das auffälligste sind die zwei Dockanschlüsse für iPods oder iPhones. In die Aussparungen passenden die original Apple Schalen, mitgeliefert werden keine. Weitere Quellen sind ein eingebauter Bluetooth-Empfänger und ein Mediaplayer für Streaming vom Netzwerk und USB-Anschluss oder ein AUX-IN.

Gesteuert wird alles über eine mitgelieferte Fernbedienung inklusive einer Menüsteuerung des iPods. Wichtige Bedientasten, wie Power, Musikquelle und Lautstärke, befinden sich auch direkt am Gerät. Zusätzlich gibt es auch noch eine Shuffle-Taste für die abwechselnde Wiedergabe zwischen zwei iPods.

An der Frontseite leuchtet ein mehrzeiliges Display in weißer Schrift auf blauem Grund - nicht schick aber zweckmäßig und deutliche Buchstaben für den aktiven iPod sowie das Shuffle-Symbol. Das Display zeigt auch Titelinformation vom iPod an und ist beim Mediaplayer besonders wichtig für die Navigation - was sehr gut klappt.

Wie bei den meisten Audiogeräten mit Bluetooth-Verbindung stellt diese die schlechteste Audioanbindung dar - so auch beim Kodo. Der Klang ist müde und matt, jegliche Spielfreude geht im ab. Dafür funktionieren die Steuerungstasten der Fernbedienung anstandslos. Hier kann der Mediaplayer wesendlich mehr überzeugen. Die Steuerung über das Display gelingt klassenüblich gut, am meisten Spaß macht es jedoch mit dem App PlugPlayer auf einem iPod Touch oder iPhone. Natürlich darf Internetradio nicht fehlen, das ist umso wichtiger, da ein UKW-Radio fehlt. So kann man auch seine Lieblingssender wie SWR3 hören. Leider fehlt Apple Lossless als Audioformat. Die Paradedisziplin ist sicher die iPod-Wiedergabe. Der Zugriff gelingt schnell, das informative Display mit Titelanzeige überzeugt hier sehr. Der Shuffle-Modus scheint im ersten Moment ein nur ein Gag zu sein, aber durch die Überblendung der Titel ist er ideal für die Musikuntermalung einer Party.

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