Von Sebastian Hirsch, Volker Riebartsch - 01.10.2007, 12:44

iWeb 2.0.1

Auch die neue Version des Webseitenbauers iWeb zielt konsequent auf Nutzer, die keinen Plan von HTML & Co haben (wollen). Neue Funktionen peppen das Angebot mit externen Inhalten deutlich auf
Bereits die erste Version des im iLife-Pakets enthaltenen Webseitenbauers iWeb polarisierte die Anwenderschaft. Während Benutzer, die schon seit Jahren eigene Webauftritte mit Programmen wie Golive, Dreamweaver oder kostengünstigeren Varianten wie Rapid Weaver erstellten, einen eher misstrauischen Blick auf die von iWeb erzeugten Code-Mengen warfen und Benutzer von CMS-Systemen (Content Management Systemen) sich erst gar nicht mit dem Programm beschäftigen wollten, waren die Laien begeistert.
Wie seine iLife-Schwesterprogramme zielt auch iWeb 2.01 auf Benutzer, die keine Zeit oder Lust haben, sich mit der Tiefe der Technik näher zu beschäftigen. Für die ist iWeb im Bereich der Webseitenbauer unschlagbar. Ohne technisches Verständnis für die Grundlagen von HTML & Co lassen sich ansprechende Webseiten erstellen, Inhalte aus Programmen wie iPhoto, Garageband und Co installieren und dabei auch noch sicherstellen, dass das Angebot auf allen gängigen Browsern so aussieht, wie es in iWeb gestaltet wurde. Version 2 hat Apple nun noch ein paar Schmankerl beigepackt.

Flexible Vorlagen

Unter dem Namen „Themen“ bot Version 1.0 von iWeb 12 Vorlagen, die jeweils eine eigene Anmutung einer Website mit allen Folgeseiten zur Verfügung stellten, mit Version 1.1 kamen nochmals sechs Themen hinzu. Die aktuelle Version bietet noch mal acht neue Vorlagen-Sets. Die Themen bilden den Ausgangspunkt eines Webangebots. Nachdem sich der Benutzer für ein Thema entschieden hat – in der neuen Version lassen sich übrigens auch Vorlagen unterschiedlicher Themen in einem Angebot nutzen – startet der Anwender mit der Gestaltung und „Befüllung“ der Startseite.
iWeb erzeugt später im Hintergrund sauberen XHTML-Code für die Website und nutzt dabei intensiv CSS (Stylesheets für Schriften und Optik) und Javascript für diverse Funktionen. Der Zugriff auf Musik aus iTunes, Fotos aus iPhoto oder Filmprojekte aus iMovie ist über die Option „Medien“ realisiert, vorhandenes Material lässt sich einfach per Drag-and-drop in ein Webprojekt ziehen und integrieren.
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