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iWork 2.2

09.11.2004 | 11:54 Uhr |

Der Benutzer kann mit der Software Rechnungen schreiben die Arbeitszeit erfassen.

von Andreas Roeschies

Statt eines eigenen Adressbuches verlässt sich die Software auf das in Mac-OS enthaltene Adressregister, in dem es eine neue Gruppe erstellt. Alle Adressen dieser Gruppe stehen in iWork als Kunden zur Verfügung. Ein Doppelklick auf eine Adresse öffnet das Adressbuch und ermöglicht die Bearbeitung der Daten. Der Benutzer kann für jeden Kunden Projekte mit jeweils beliebig vielen Teilaufgaben erstellen, allerdings mit höchstens zwei Ebenen. Zum schnellen Erstellen von Teilaufgaben lassen sich diese als Vorlagen speichern. Mit geringem Aufwand lassen sich Rechnungen schreiben und diverse Berichte für den internen Gebrauch ausdrucken.

In der Hauptansicht stellt iWork alle Teilaufgaben des jeweils angeklickten Projektes übersichtlich dar. Auf Wunsch zeigt das Programm auch an, welche Projekte abgeschlossen bzw. berechnet sind und welche Rechnungen noch offen sind, und zwar wahlweise für einen oder für alle Kunden. Ein besonderes Merkmal ist die Netzwerkfähigkeit, bei der mehrere Personen zugleich an einem Projekt arbeiten können (allerdings immer nur jeweils ein Benutzer pro Teilaufgabe). Nützlich ist die automatische Aufzeichnung: Sobald man zuvor definierte Dateien öffnet (z.B. eine Photoshop-Grafik), läuft die Zeit für ein bestimmtes Projekt. Lässt man Tastatur und Maus eine gewisse Zeit in Ruhe, wird diese Zeit auf Wunsch als Pause gewertet. Ebenfalls nützlich ist die iCal-Integration, die einerseits Fälligkeitstermine in iCal einträgt und andererseits iCal-Ereignisse importiert.

Im Test gab es keine Probleme. Fast alle Funktionen arbeiteten einwandfrei, lediglich die Eingabe von Steuersätzen ist etwas trickreich, weil man den Cursor für jede Ziffer separat positionieren muss. Wegen der teilweise schlechten Übersetzung der Software (bespielsweise bezeichnet der Begriff "Vorgang" sowohl Aufgaben als auch Vorlagen), fällt die Einarbeitung in die Software schwer, zumal das Handbuch englisch ist und somit nicht immer klar ist, welche Elemente die Anleitung meint. Dazu kommt, dass die Online-Hilfe extrem knapp ist.

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