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5 Tipps zum produktiven Arbeiten mit dem iPad Pro

24.03.2016 | 09:55 Uhr |

Ob Texte, E-Mails oder Fotos: Wir zeigen fünf Tipps, mit denen Sie mit dem iPad Pro produktiv arbeiten können. Vieles davon geht übrigens auch mit dem iPad Mini und iPad Air.

Das iPad soll nach Apples Willen Laptops und Desktop-PCs aus dem Markt verdrängen, das iPad Pro zeigt dies schon ziemlich deutlich. Denn immerhin ist laut Geekbench das iPad Pro deutlich schneller als das teurere und kleinere Macbook. Auch das neue iPad Pro 10 kann sich mit dem großen Bruder messen, denn im Inneren steckt die gleiche leistungsstarke Hardware .  Doch damit ein iPad einen Mac ersetzen kann, müssen Sie mit dem iPad auch die alltägliche Arbeit gut erledigen können. Das ist für viele Bereiche schon jetzt machbar. Denn das iPad bietet gerade dem Business-Anwender im täglichen Einsatz eine Menge an neuen Möglichkeiten. Und mit dem großen Display des iPad Pro ist der Einsatz im täglichen Arbeits-Umfeld noch komfortabler. Um aber optimal damit arbeiten zu können, sind einige Dinge besonders wichtig, die den richtigen Einsatz erst ermöglichen.

1. Unterschiedliche E-Mail-Signaturen auf dem iPad Pro

Einer der Hauptanwendungen auf dem iPad besteht im Grund aus einer ganz einfachen Sache: Die tägliche E-Mail-Flut muss erledigt werden. Arbeiten Sie mit dem iPad Pro beruflich, dann nutzen Sie oft mehr als nur eine E-Mail-Adresse. Schnell kommen noch Adressen für unterschiedliche Projekte, Vereine oder anderen Dinge zusammen. So ist es heute normal, mehrere E-Mail-Adressen zu besitzen. Diese Adressen möchte man gerne mit unterschiedlichen Signaturen versehen. Die normale Angabe "Vom iPad versendet" ist meistens nicht zu gebrauchen und gerade noch für einfache private Mails akzeptabel. Bei wichtigen Mails und Firmen-Accounts kann man das nicht verwenden. Kommen dann noch weitere E-Mail-Adressen dazu, möchte mal schnell für jede E-Mail-Adresse eine unterschiedliche Signatur verwenden.

Mit iOS 9 ist es Möglich, verschiedene E-Mail-Signaturen anzulegen
Vergrößern Mit iOS 9 ist es Möglich, verschiedene E-Mail-Signaturen anzulegen

Zahlreiche Apps versprechen, dieses für einen zu erledigen. Doch ist es auch mit einfachen Bordmitteln von iOS 9 ohne Problem machbar. Selbst HTML-Signaturen kann man automatisch einbinden. Diese können dann Links oder ähnliches erhalten und sind direkt für den Empfänger in der Mail anklickbar.

Unter "Einstellungen" befindet sich der Menüpunkt "Mail, Kontakte, Kalender". Auf der rechten Seite finden Sie ein wenig weiter unten den Punkt "Signatur". Voreingestellt ist die Signatur "Von meinem iPad gesendet" beziehungsweise "Von meinem iPhone gesendet", sollten Sie ein iPhone verwenden. Klicken Sie nun auf die Auswahl "Signatur", dann  steht ihnen die Auswahl "Alle Accounts" und "Pro Account" zur Verfügung. Unter "Pro Account" haben Sie die Möglichkeit, für jeden E-Mail-Account eine eigene Signatur zu erstellen. Diese können auch Links zu Webseiten oder ähnliches enthalten. Die Signatur können Sie zum Beispiel mit einem Text-Editor in aller Ruhe erstellen und dann einfach einkopieren.

2. Text-Editor mit Sync-Funktionen

Für das richtige Schreiben unterwegs steht Ihnen auf dem iPad Pro eine Tastatur zur Verfügung, die beinahe an das Original der Apple-Tastatur eines Mac herankommt. Das große Display des iPad Pro macht dies möglich. Wer mehr möchte und eine guten Komfort genießen will, kann das neue externe Smart-Keyboard von Apple nehmen. Leider steht die Tastatur derzeit nicht in Deutsch zur Verfügung. Eine gute Alternative bietet das Logitech Create Backlit Keyboard Case . Diese Tastatur bietet den deutschen Zeichensatz und besitzt beleuchtete Tasten. Beide Tastaturen werden ganz einfach über den neuen Smart Connector mit dem iPad Pro verbunden, das ohne Schalter oder Bluetooth funktioniert.

Das Apple Smart Keyboard gibt es derzeit nicht mit deutscher Tastatur. Es nutzt den Smart Connector des iPad Pro.
Vergrößern Das Apple Smart Keyboard gibt es derzeit nicht mit deutscher Tastatur. Es nutzt den Smart Connector des iPad Pro.
© Apple

Die meisten Anwender benötigen eine Möglichkeit, den geschriebenen Text später an einem anderen Gerät weiter zu bearbeiten. Ein geeigneter Text-Editor dafür ist PlainText 2 , der für das iPad Pro zur Verfügung steht. In der App können Sie direkt auswählen, ob der geschriebene Text in der iCloud oder in der Dropbox gespeichert werden soll. Dieser kann dann von jedem anderen Computer später entsprechend bearbeitet werden. Eine Möglichkeit des Austausches, die viele Dinge sehr vereinfacht.

Selbstverständlich bietet diese Option auch das Apple eigene Text-Programm Pages oder Microsoft Word , sollten Sie einen Office-356-Account haben. Beide Apps bieten sehr viel Komfort. Bilder, Fotos und Grafiken können dort gleich direkt in das Dokument eingebaut werden. Aber gerade die Einfachheit von PlainText 2 macht es zu einem sinnvollen Werkzeug für lange Texte, wenn es nur um das geschriebene Wort geht und nichts gestaltet werden muss.

3. Bildbearbeitung - einfach und schnell

Oftmals möchten Sie ein Foto schnell noch ein wenig aufpeppen. Ein wenig mehr Farbe, den Kontrast oder die Helligkeit ändern. Dieses ist mittlerweile sogar kostenlos auf dem iPad Pro gut möglich - auch ohne professionelle Werkzeuge für monatliche Gebühren anfallen oder anderweitig teure Apps. Als Bordmitteln steht Apples App Fotos mit seinen guten Bearbeitungsmöglichkeiten bereit. Eine weitere universelle App ist Snapseed von Google und für zwei Euro bietet Pixelmator umfangreichere Bearbeitungsmöglichkeiten.

Snapseed ist eine komfortable App zum Aufpeppen von Fotos
Vergrößern Snapseed ist eine komfortable App zum Aufpeppen von Fotos

Das kostenlose Snapseed ist aber unsere Empfehlung. Es bietet zahlreiche klassische Bildeffekte, die per Hand eingestellt werden. Sie können auch den Automatik-Modus verwenden. Bestimmte Bildbereiche lassen sich auswählen und so dunkle Passagen auf einem Foto aufhellen. Weiterhin steht eine Reihe von kreativen Filtern zur Anwendung bereit. Experimentierfreudigen steht ein weites Feld offen.

4. Passwörter sicher verwalten

Man sollte bekanntlich nicht überall das selbe Passwort verwenden, aber man muss sich seine Passworte aber auch merken können. Häufig, aber spektakulär unsicher sind Passwörter wie "12345678" oder "abcdefg". Solch einfache Passworte lassen sich schnell durch Ausprobieren und Raten ermitteln und bieten daher keine Sicherheit.

Die Lösung gegen solche einfachen Passwörter sind Apps für  die Passwort-Verwaltung. Führend im Angebot ist das seit Jahren erhältliche 1Password. Dieses Programm bietet eine Sache die unabdingbar ist, es steht für jede System-Plattform zur Verfügung und synchronisiert sich automatisch im WLAN oder ganz einfach per Dropbox oder iCloud.

Mit 1Password kann man geräteübergreifend seine Passwörter verwalten.
Vergrößern Mit 1Password kann man geräteübergreifend seine Passwörter verwalten.

Der Vorteil von 1Password besteht darin, das man sich nur noch ein einziges Passwort merken muss. Es wird dann ein Passwort-Tresor geöffnet, der die anderen Passwörter frei gibt. Neu vergebene Passwörter werden dann mit dem Programm auf den anderen Geräten synchronisiert. So können Sie ein Passwort auf dem Macbook vergeben, das dann anschließend auch auf dem iPad zur Verfügung steht. Dieses funktioniert in alle Richtungen und steht auch für die Windows-Plattform zu Verfügung. Dabei bietet 1Password noch zahlreichen Möglichkeiten für die Sicherung der eigenen Passwörter oder macht auch Vorschläge für sichere Passwörter, die man übernehmen kann.

5. Traffic im Auge behalten

Sind Sie unterwegs oft online, dann sicherlich meist über ihren Mobilfunkanbieter. Es sei denn, Sie nutzen das WLAN-Netz eines Cafés oder einer Bar. Haben Sie kein WLAN zur Verfügung, geht sämtlicher Daten-Transfer zu lasten des eigenen Mobilfunk-Vertrages und den damit verbundenen Daten-Volumen. Da kann schnell eine ganze Menge an Datenverkehr zusammenkommen. Wer da nicht ein wenig aufpasst, bekommt schnell eine entsprechende Meldung seines Mobilfunk-Providers, das man sich nun mit reduzierter Geschwindigkeit im Netz bewegt. Für normalen E-Mail-Verkehr oder Chat stellt dieses im Grund kaum ein Problem da. Möchten Sie aber größere Daten wie Fotos verschicken, ist dieses dann kaum noch möglich. Bei viele Mobilfunk-Providern kann man zwar weitere Daten-Volumen nach buchen, was aber natürlich nicht kostenlos ist und meistens werden Sie dann entsprechend teuer zur Kasse gebeten.

 

DataCare zeigt den verbrauchten Datenverkehr an. Das hilft sehr für den Überblick seines Datenvoilumens.
Vergrößern DataCare zeigt den verbrauchten Datenverkehr an. Das hilft sehr für den Überblick seines Datenvoilumens.

Mit ein paar nützlichen Apps haben Sie das Daten-Volumen im Blick. Die App DataCare zum Beispiel bietet als eine der wenigen eine Übersicht über WLAN- und Mobilfunk-Traffic an. Sie zeigt den bisherigen monatlichen Verbrauch und das Rest-Kontingent welches noch zur Verfügung steht. Nun beobachten Sie nur noch Ihren Traffic mit dieser App und haben so ständig eine genaue Übersicht und sind vor eventuellen Überraschungen in Sachen Daten-Volumen geschützt. Es gibt noch etliche weitere Apps, die im Grunde alle dass Gleiche machen, Unterschiede gibt es meist nur im Design. Nach kurzer Angabe des im Monat zur Verfügung stehenden Daten-Volumens arbeiten die Apps im Grund alle recht zuverlässig. Sicherlich können Sie sich nicht zu hundert Prozent darauf verlassen. Ausschlaggebend sind immer die Daten, die der entsprechende Daten-Provider angibt. Die Apps bieten aber allesamt eine recht gute Übersicht, nach der Sie sich weitgehend richten können.

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