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Apple-Produkte für Freiberufliche

04.12.2012 | 10:23 Uhr |

Neues Jahr – neues Glück: Alle, die 2013 den Weg in die Selbstständigkeit planen, finden hier den Ratgeber zu den passenden Apple-Produkten für Freiberufler

Wer sich selbstständig machen will, braucht neben dem Businessplan vor allem die richtige Ausrüstung. Das Produktportfolio von Apple ist nicht nur für Privatkunden ausgelegt, sondern richtet sich auch an Geschäftsleute. Im Apple Store gibt es hierfür einen speziellen Business-Bereich , in dem Firmen und Freiberufler sich zu speziellen Produkten beraten lassen oder Schulungen buchen können.

Finanzierungs- und Leasingmodelle  

Für alle Einsteiger in die Selbstständigkeit dürften die Finanzierungs- und Leasingmodelle interessant sein, die Apple für Mac, iPad, Software und Zubehör anbietet. Beim Mietkauf kann der Geschäftskunde seine Hardware innerhalb von drei Jahren abzahlen. Der Mindestbestellwert beträgt 500 Euro. Die Raten richten sich nach dem Wert des Produkts und der Laufzeit. Beim Leasing hat der Geschäftskunde die Möglichkeit, die Zahlungen über 12 bis 36 Monate zu verteilen und anschließend das Gerät gegen ein neues Modell auszutauschen. Hier liegt der Mindestbestellwert bei 1500 Euro.


Auch der Apple-Händler Gravis bietet Leasing- und Finanzierungsmodelle für Selbstständige an. Außerdem gibt es bei Gravis aktuell für Geschäftskunden eine Null-Prozent-Finanzierung mit einer Laufzeit von zehn Monaten. Bei Apple beträgt die Laufzeit bei der Null-Prozent-Finanzierung 24 Monate. Anschließend hat der Kunde die Möglichkeit, das Gerät an Apple zurückzuschicken und einen neuen Leasingvertrag abzuschließen oder das Gerät innerhalb von drei Monaten abzuzahlen.

Professionelle Rechenleistung  

Wenn Sie Ihren Rechner für Geschäftszwecke nutzen, sollten Sie an Leistung und Festplattenkapazität nicht sparen. Um einen schnellen Prozessor mit einer hohen Taktrate und einen großen Arbeitsspeicher kommen Sie nicht herum.

Ob Sie sich für einen iMac oder ein Macbook Pro entscheiden, hängt von Ihrer Tätigkeit ab: Fotografen, Videoproduzenten und Grafiker werden lieber mit dem iMac arbeiten, den es im Dezember in der 27-Zoll-Variante für 2049 Euro geben soll. Falls Sie vorwiegend am Schreibtisch sitzen, wird Ihnen das Macbook Pro aus ergonomischen Gründen auf Dauer keine Freude bereiten.

Als Alternative zum teuren iMac können Sie sich einen Monitor separat kaufen und an den Mac Mini anschließen. Den kleinen Mac gibt es schon ab 629 Euro. Noch mehr Leistung bringt das Quadcore-Core-i7-Modell für 829 Euro.

Wer als Berater oder Journalist arbeitet und häufig unterwegs ist, für den lohnt sich das Macbook Pro an Stelle von großen Rechnern. Das Macbook Pro ohne Retina-Display ist zwar preiswerter, aber auch etwa 500 Gramm schwerer und wer einmal das 1,6 Kilo leichte Macbook Pro Retina 13 Zoll i n der Hand gehabt hat, möchte dieses Notebook unterwegs nicht mehr eintauschen. Das Notebook ist jedoch auf WLAN ausgelegt. Um das Macbook mit dem Festnetz zu verbinden, benötigen Sie einen USB-Ethernet-Adapter, da der Ethernet-Anschluss fehlt. Wer nicht so oft reist und ab und zu mit Bildbearbeitung oder Videoschnitt zu tun hat oder Spiele testet, der sollte auf das Macbook Pro Retina 15 Zoll zurückgreifen, das rund zwei Kilo wiegt. Es hat eine separate Grafikkarte mit 1 GB Arbeitsspeicher und kann automatisch zwischen den Grafikprozessoren umschalten. 

iPhone und iPad: Mit oder ohne LTE  

Das iPhone 5 hat ein größeres Display bekommen und ist spürbar leichter geworden. Dennoch haben diese Neuerungen ihren Preis. Das iPhone 4S kostet hingegen fast hundert Euro weniger und steht dem neuen Modell um nichts nach, da Passbook, Siri und Karten durch das Update auf iOS 6 auch auf dem alten Gerät funktionieren. Wer jedoch in einer Großstadt arbeitet und auf Surfgeschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s wert lege, sollte das 5er-Modell wählen, denn nur das aktuelle iPhone unterstützt die LTE-Frequenzen für Deutschland. Allerdings bietet nur die Telekom das entsprechende Frequenzband von 1800 MHz an.

Freiberufler können sich beim Bonner Mobilfunkkonzern mit ihrer Firmenregisternummer als Business-Kunde anmelden und das iPhone 5 zu besonderen Konditionen bestellen . Das iPhone mit 64 GB ist zusammen mit dem Tarif „Business Complete Mobil L“ für 277,27 Euro zu haben. Der Tarif kostet 58,35 Euro. Der Kunde kann im Ausland für 180 Minuten kostenlos telefonieren und erhält 1 GB Highspeed-Volumen fürs mobile Surfen. Wer LTE-Geschwindigkeit haben möchte, zahlt 8,36 Euro im Monat zusätzlich.
Die Kaufentscheidung über das iPad-Modell sollten Sie ebenfalls von der LTE-Frage abhängig machen. Das iPad 4 gibt es demnächst mit LTE, ansonsten genügt auch das iPad 2. Im Refurbished-Store bei Apple ist auch noch das iPad 3 günstig zu haben, das ein Retina-Display besitzt.

Besonders praktisch hat sich das iPad Mini erwiesen: In unserem Test hielt der Akku unter Volllast rund sieben Stunden durch. Wenn Sie im Labor oder in der Werkstatt arbeiten, passt es außerdem hervorragend in die Kitteltasche und ist eine prima Ergänzung zum iMac oder Macbook Pro.
 

Generalüberholte iPads und Macs

Wer Geld sparen will, sollte einen Blick in den Refurbished-Store von Apple werfen. Hier gibt es gebrauchte Macbook-Pro- und Macbook-Air-Modelle sowie iPads, die von Apple generalüberholt und neu zertifiziert wurden. Alle Produkte werden laut Apple streng geprüft und neu verpackt, bevor sie wieder in den Versand gehen. Ein generalüberholtes iPad 3 mit Retina-Display , das Apple aus dem herkömmlichen Online-Shop genommen hat, kostet in der 16 GB-Variante mit Wi-Fi und 3G 509  Euro, für 64 GB zahlen Sie 549 Euro. Das Macbook Pro mit 2,6 GHz-Quad-Core-i7-Prozessor von Intel gibt es für 1939 Euro. Die Garantie beträgt ein Jahr.

Versicherungen gegen Schäden  

Teure Hardware muss gut versichert sein. Hier bietet Gravis spezielle Versicherungen für Mac-Produkte und iOS-Geräte an, die auch dann greifen, wenn das Gerät aus Versehen herunterfällt oder durch Wasser, Kurzschluss oder Steinschlag beschädigt wird. Ein Macbook Pro kann man über den Gravis Hardwareschutz Pro für 179,90 Euro mit einer Laufzeit von 36 Monaten versichern lassen. Der Versicherungsschutz für iPhone und iPad kostet 89,99 Euro, allerdings gilt er nur für zwei Jahre. Bei Diebstahl gilt eine Selbstbeteiligung von 536 Euro.

Die Versicherung zahlt nicht, wenn das Gerät nachts zwischen 22 Uhr und 6 Uhr aus dem Auto gestohlen wurde. Zuhause muss sich das  Gerät außerdem in einem verschlossenen Raum befinden, ansonsten greift der Hardwareschutz ebenfalls nicht.

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