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Umstieg von Xpress 7 auf 8

30.10.2008 | 12:54 Uhr |

Die aufgeräumte und modernisierte Benutzerschnittstelle von Xpress 8 bietet neue Funktionen, bedingt jedoch auch den Abschied von einigen vertrauten Arbeitsweisen. Mit diesen Tipps bereitet das Update keine Probleme

Benutzeroberfläche
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Startet man Xpress 8, begrüßt den Anwender ein Willkommens-Bildschirm, der eine Übersicht zuletzt benutzter Dokumente, die Wahl eines neuen Projekts oder Bibliothek sowie Links zu externen Ressourcen und Tutorials der Quark Community anbietet. Das Konzept der Mehrsprachigkeit der Programmversionen hat Quark größtenteils über Bord geworfen, so dass sich mit der vorliegenden Version Dokumente aller westeuropäischen und asiatischen Sprachen problemlos öffnen und ansehen lassen, ohne dass Probleme mit dem Textumbruch auftreten.

ACHTUNG Für die Bearbeitung spezieller asiatischer Sprachen muss der Anwender zur knapp 100 Euro teureren "Plus"-Version greifen, die die Bearbeitung von vertikalen oder von rechts nach links verlaufenden Texten ermöglicht.

Wer sich einen Vormittag Zeit nimmt und grundlegende Vorbereitungen bei der Überführung bestehender Dokumente trifft, kann sogleich unbeschwert in den Layoutalltag durchstarten. Hat sich in vielen Bereichen aus der Diskussion, ob Xpress oder Indesign die bessere Wahl des Design-Werkzeugs sei, eine friedliche Koexistenz herausgebildet, fällt doch auf, dass eines der meist verkauften Publishing-Plug-ins nicht der Dokument-Konvertierer Quark-to-Indesign, sondern Indesign-to-Quark ist. Das wird wohl auch so bleiben. Nikolaus Netzer

01 Voreinstellungen

Farbige Akzente in der Arbeitsfläche zur Orientierung, neues Hilfslinienmanagement

Um zu verhindern, dass Anwender versehentlich Objekte auf der falschen Dokumentenseite platzieren, stellt Xpress 8 im Layoutfenster die gerade aktive Seite farbig akzentuiert dar.
Vergrößern Um zu verhindern, dass Anwender versehentlich Objekte auf der falschen Dokumentenseite platzieren, stellt Xpress 8 im Layoutfenster die gerade aktive Seite farbig akzentuiert dar.

Die Voreinstellungen unterscheiden sich auf den ersten Blick nicht wesentlich von der Vorversion. Unter dem Unterpunkt "Programm > Arbeitsfläche" sind die Einstellungen für die Hilfslinienfarbe durch die farbige Akzentuierung der Arbeitsfläche ersetzt worden. Dieses Hilfsmittel zeigt endlich an, welche Dokumentarbeitsfläche aktiv ist.

TIPP Das ist besonders nützlich, um zu erkennen, auf welcher Seite ein in die Zwischenablage kopiertes Objekt nun genau eingefügt wird. Die Darstellung lässt sich farbig individuell anpassen.

Als weiteres Detail fällt auf, dass die Einstellungen der Hilfslinienfarbe, gemeinsam mit den Einstellmöglichkeiten für Beginn sowie Schrittweite des Grundlinienrasters aus den Absatzeinstellungen verschwunden ist. Diese Einstelloptionen werden erst sichtbar, wenn man per Doppelklick eine Musterseite in der Seitenlayoutpalette ausgewählt hat. Unter "Seite > Master-Hilfslinien und Raster…" lässt sich nun der gleichnamige Dialog öffnen. Dort kann man neben Randhilfslinien und Spalteneinteilung in den Texteinstellungen das Grundlinienraster bearbeiten. Der Beginn wird nun über den Wert des Versatzes zum zuvor eingestellten Rand angegeben. Als Bezugspunkt besteht die Wahl zwischen Ober-, Mittel-, Grund-, oder Unterlinie.

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