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iCal

01.03.2008 | 13:48 Uhr |

Was als reine Terminsoftware begann, hat sich zu einem kompletten Zeit- und Aufgabenmanager gemausert: iCal verwaltet lokale und abonnierte Kalender, veröffentlicht Termine und bietet zudem Systemservices

Vor knapp sechs Jahren stellte Apple iCal als reines Terminverwaltungsprogramm vor und integrierte es ins Betriebssystem. Wie Adressbuch übernimmt auch iCal neben seiner eigentlichen Aufgabe Systemservices, kommuniziert also mit anderen Programmen und Geräten. Daneben kann es auch Daten aus anderen Applikationen übernehmen.

Das Programm nutzt einen eigenen Standard für seine Datenverwaltung, iCalendar-Standard genannt, erkennbar am Datei-Suffix ".ics" eines exportierten Kalenders. Inzwischen verstehen sich auch viele andere Terminverwaltungssysteme auf den Standard, sogar plattformübergreifend. Daten lassen sich also einfach austauschen.

Kalender

iCal unterstützt verschiedene Kalender, etwa einen für private und einen für berufliche Termine. Pro Kalender lassen sich neben den eigentlichen Terminen auch Aufgaben erfassen. Zur einfacheren Unterscheidung weist das System den einzelnen Kalendern und ihren Ereignissen Farben zu.

Einladung iCal bietet die Möglichkeit, terminrelevante Personen einzuladen. Diese erhalten automatisch ein E-Mail und können den Terminvorschlag dann annehmen oder ablehnen.
Vergrößern Einladung iCal bietet die Möglichkeit, terminrelevante Personen einzuladen. Diese erhalten automatisch ein E-Mail und können den Terminvorschlag dann annehmen oder ablehnen.

Ein neuer Termin ist schnell erfasst. Ein Doppelklick in den Tag des Monats, an dem der Termin ansteht, genügt. Neben dem Titel zum Termin kann der Benutzer auch den Ort, den Zeitraum, die Zeitzone und eine eventuelle Wiederholung des Termins eintragen.

Zudem hat man die Möglichkeit, andere Personen zu dem Termin einzuladen, indem man einfach deren E-Mail-Adresse einträgt. Ist die betreffende Person im Adressbuch verzeichnet, reicht die Eingabe des Namens, iCal holt sich die E-Mail-Adresse aus Adressbuch. Daneben lassen sich zu einem Termin mit Einladung auch Dateien verknüpfen, idealerweise etwa eine Tagesordnung oder Präsentation.

Termin-Infos neben dem eigentlichen Termin lassen sich Ort, Erinnerung mit und ohne Ton, Zeit und Zeitzone festlegen. Beteiligte Personen werden automatisch benachrichtigt, wichtige Dokumente per Mail mitgeschickt.
Vergrößern Termin-Infos neben dem eigentlichen Termin lassen sich Ort, Erinnerung mit und ohne Ton, Zeit und Zeitzone festlegen. Beteiligte Personen werden automatisch benachrichtigt, wichtige Dokumente per Mail mitgeschickt.

Der Terminvorschlag wird - wenn mindestens ein Teilnehmer eingeladen wurde - auf Wunsch automatisch samt Datei an Mail übergeben und versendet. Der Empfänger kann die Einladung im Programm Mail annehmen, dabei wird der Termin automatisch an iCal übergeben und eingetragen. Der Absender erhält dann entsprechend eine Zusage.

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