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Bahn-Streik: Kein Stress mit diesen Apps & Tipps

19.05.2015 | 13:57 Uhr |

Schon wieder Streik: Mit diesen Apps und Tipps verkürzen Sie nervige Verzögerungen auf ein Minimum, finden anderweitig Anschluss oder einen netten Zeitvertreib.

Number Nine: Der Bahnstreik geht in die neunte Runde. Ab der Nacht zum 20. Mai um 2 Uhr bestreikt die GDL den Personennah- und -fernverkehr, im Gegensatz zu früheren Ausständen ist diesmal kein Ende angekündigt. Zu befürchten ist daher, dass sich der Arbeitskampf bis über Pfingsten hinzieht. Der Versuch einer Einigung in letzter Minute ist gescheitert.

Wie zuletzt wird die Bahn einen Ersatzfahrplan in Kraft setzen, im Laufe des Dienstag Nachmittag wird sie ihn zusammen mit weiteren Auskünften  auf der dafür eingerichteten Bahn-Seite veröffentlichen. Alternativ rufen Sie die kostenlose Streik-Service-Nummer 08000 99 66 33 an.

Apps gegen den Streik

Wer Wert auf eine hohe Mobilität legt, holt sich die passenden Apps fürs Smartphone. In unserer obigen Galerie zum Artikel haben wir für Sie die besten Apps für die Zeit des Streiks herausgesucht. Wenn Sie im Ernstfall in einer anderen Stadt übernachten müssen, Fahrpläne benötigen, die Sie bestmöglich mit dem Nahverkehr an Ihr Ziel bringen, schnell das Wetter überprüfen wollen bevor Sie zum Fahrrad greifen, ein Taxi oder Taxi-Alternativen benutzen möchten, oder auf Car-Sharing zurückgreifen wollen: Wir haben etwas Passendes für Sie gefunden.

Twitter-User bilden Fahrgemeinschaften

Und während sich die Deutsche Bahn einmal mehr nicht mit der GDL einigen kann (und vice versa), suchen Bahn-Kunden schon nach Alternativen. Im Web gibt es davon einige zu finden wie zum Beispiel Mitfahrzentralen, Fernbusse oder als allerletzten Ausweg ein Last-Minute-Flug der auch mal etwas teurer ausfallen könnte. Auch auf Social-Media-Plattformen wird heiß über das Thema diskutiert oder nach Lösungen gesucht. Als Beispiel dienten hier schon beim letzten Streik die User auf Twitter. Unter dem Hashtag #Twitfahrzentrale werden nach wie vor Fahrgemeinschaften gebildet.

Das sind Ihre Rechte

Wer aufgrund des Streiks und den damit einhergehenden Zugausfällen und Verspätungen seine Reise nicht wie geplant durchführen kann, erhält die Fahrkarte nebst Reservierung im DB Reisezentrum oder in den DB Agenturen kostenlos erstattet. Die Erstattung erhalten Sie - sofern Sie die Reise gar nicht antreten können - auch nach dem ersten geplanten Reisetag.

Bei Verspätung haben Sie Anspruch auf eine Entschädigung. Ab 60 Minuten Verspätung erhalten Sie 25 Prozent des gezahlten Fahrpreises. Ab 120 Minuten erhalten Sie 50 Prozent. Wer mit dem ICE-Sprinter 30 Minuten und mehr Verspätung hat, bekommt den Aufpreis erstattet.

Für Pendler gilt: Streckenzeitkarten werden pauschal ab Verspätungen von 60 Minuten entschädigt. Bei Wochen- und Monatskarten im Nahverkehr muss der Kunde die Verspätungsfälle sammeln und nach der Geltungsdauer seiner Fahrkarte beim Servicecenter einreichen. Für jede Verspätung in der 2. Klasse gibt es 1,50 Euro. Bei der 1. Klasse sind es 2,25 Euro. Im Fernverkehr je 5 beziehungsweise 7,50 Euro. Aber Achtung: Entschädigungsbeträge von unter 4 Euro zahlt die Bahn nicht aus. Im Nahverkehr müssen Sie also in der 2. Klasse mindestens drei Verspätungen sammeln, um eine Entschädigung zu erhalten. Hinzu kommt: Es gibt eine Deckelung bei 25 Prozent des Wertes Ihrer Fahrkarte. Mehr als 25 Prozent zahlt die Bahn nicht, egal wie oft es Verspätungen gibt.

Alternativ zur Erstattung können Sie auch den nächsten Zug - auch wenn er höherwertig ist - nutzen. Aber Achtung: Das gilt nur bei einer zu erwartenden Verspätung Ihres Zuges von mindestens 20 Minuten.

Und wenn's mal wieder länger dauert

Das iPhone ist unterwegs nicht nur ein hilfreiches Kommunikations- und Informationswerkzeug sondern auch eine wunderbare Spielekonsole. Einige Vorschläge für mehr Kurzweil finden Sie ebenfalls in obiger Galerie.

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