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Wenn der Mac nur noch den bunten Warte-Cursor anzeigt

01.06.2010 | 09:59 Uhr |

Der drehende Strandball kann nicht in jedem Fall vermieden werden. Mit ein paar Tipps kann aber jeder Anwender selbst entscheiden, ob es nur an uneffizienter Software liegt, oder ob ein Hardware-Upgrade von RAM bis Festplatte Abhilfe schaffen kann.

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Laut Apples Richtlinien für Benutzerschnittstellen wird der drehende Warte-Cursor unter Mac-OS X immer dann angezeigt, wenn eine Applikation im Moment nicht alle Daten und Events verarbeiten kann und das Programm länger als zwei bis vier Sekunden "hängt". Der "Bunte Strandball", "Beachball", "Sat1-Ball" - oder gar als die "die Todesmurmel" bezeichnet, zeigt an, das der Computer zu beschäftigt ist, um normal zu antworten. In den meisten Fällen wird nach wenigen Sekunden wieder der normale Cursor angezeigt und der Anwender kann weiterarbeiten. Falls sich der Warte-Cursor aber hartnäckig erweist, kann mit etwas Hintergrundwissen der das Auftreten des Warte-Cursors einfach erklärt und hoffentlich in Zukunft vermieden werden.

Hardware-Ursachen

Die Mac-Hardware kann unter Umständen nicht mit den Anforderungen der Software mithalten . Sogar mit alltäglichen Aufgaben wie dem Abgleich mit iTunes kann ein Computer überfordert sein. Ein Blick in die Aktivitätsanzeige (im Ordner Programme > Dienstprogramme) zeigt, wie viel Rechenpower die Anwendung gerade verbrät. Die Aktivitätsanzeige muss nicht immer geöffnet sein: Die schnellste Darstellung erhält man mit Öffnen der Aktivitätsanzeige, Befehl-Click auf das Symbol im Dock und Auswahl der Option "Aktuelle CPU-Auslastung einblenden". Wenn der Rechner mit jeder neuen Software immer zu langsam ist, gibt es nur eine Abhilfe: Ein neueres Mac-Modell muss her.

Der Mac hat nicht genug Arbeitsspeicher . Jede komplexe Aufgabe führt dann dazu, dass der Mac die momentan ungenutzten Daten auf die Festplatte auslagert und das hin- und hertauschen der Daten im RAM braucht kostbare Rechenzeit. Der aktuelle Zustand kann wiederum mit der Aktivitätsanzeige (Option: Speicherauslastung) überwacht werden. Im Prinzip sollte jeder beim Kauf die Faustregel anwenden, seinen Mac bis zur maximalen Kapazität mit RAM zu bestücken oder zumindest die Standardbestückung soweit erweitern, wie es der Geldbeutel gerade zulässt.

Die Startfestplatte ist fast voll . Dann hat der Mac kaum Platz, um Dateien aus dem Arbeitsspeicher auszulagern und verbraucht jede Menge CPU-Zyklen für kleine Fragmente. Der Status kann mit der Aktivitätsanzeige (Option: Festplattenaktivität) angezeigt werden Als Faustregel gilt hier, dass möglichst 10 GB auf der Startfestplatte frei sein sollten.

Die Energiespar-Einstellungen verlangsamen den Mac . Wenn das optische Laufwerk oder die Festplatte bei Inaktivität in den Ruhezustand treten, kann es Sekunden dauern, um aufzuwachen. In den Systemeinstellungen > Energie sparen können die Einstellungen mit Kontroll-Feldern geändert werden. Falls aber der gesamte Rechner in Ruhezustand versetzt wird, gelten diese Optionen nicht und wenn beim Aufwecken der Mac unmittelbar auf zum Beispiel die Festplatte zugreifen soll, wird unvermeidlich der Warte-Cursor kurz angezeigt.

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