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Das eigene E-Book verkaufen: Darauf müssen Autoren achten

22.06.2016 | 07:48 Uhr |

Die technischen Hürden bei der Veröffentlichung von E-Books lassen sich relativ leicht bewältigen. Kniffliger wird es, wenn die im Self-Publishing veröffentlichten Werke tatsächlich langsam Geld einbringen. Doch wie preist man sie richtig ein? Und was ist mit Steuern? In der Praxis kann das schnell kompliziert werden.

Es könnte so einfach sein: Roman schreiben, E-Book erstellen, hochladen, Geld verdienen . Dummerweise ist dem nicht so: Wer seine E-Books bei Amazon, Apple und Co. hoch lädt und zum Verkauf anbietet, muss einiges beachten: Wie hoch soll der Preis sein, wie steht es mit Steuern und Sozialversicherungen und wie vermarktet man das eigene E-Book? Die folgenden Fragen und Antworten klären die drängendsten Fragen – im Fall der Fälle sollte allerdings ein Steuerberater oder ein Sozialversicherungsexperte herangezogen werden.

 

Wie preise ich mein Buch richtig ein?

Bei den Preisen für selbst publizierte E-Books gibt es leider nur wenig Spielraum. Dazu Salim Güler, selbstpublizierender Schriftsteller: „Meine Preise sind typisch“. Er bietet seine Bücher für 2,99 bis 5,99 Euro an. Bis zu 70 Prozent des Umsatzes werden an den E-Book-Autor ausgezahlt, den Rest behält die E-Book-Plattform. Zudem stellt Amazon pro Megabyte E-Book-Download Gebühren in Rechnung, die bei 12 Cent liegen. Ein praktischer Helfer, allerdings nicht bindend, ist übrigens der Preisrechner der Self-Publisher-Bibel .

Das Einpreisen eines eBooks ist nicht immer leicht – das Tool der Selfpublisher-Bibel hilft dabei.
Vergrößern Das Einpreisen eines eBooks ist nicht immer leicht – das Tool der Selfpublisher-Bibel hilft dabei.

 

Gewerbe anmelden oder Freiberufler werden?

Bevor es losgeht, sollte jeder Autor eine Steuernummer beantragen. Dafür meldet er sich sich am besten bei seinem zuständigen Finanzamt und meldet sich als Freiberufler an. Wer auch Bücher anderer Autoren veröffentlichen möchte, muss hingegen den „großen“ Weg gehen und ein Gewerbe als Verlag anmelden. Anschließend bekommt man eine Steuernummer, die auch bei Amazon und Co. angegeben werden muss, bevor Auszahlungen erfolgen können.

Vor dem E-Book-Verkauf steht die Anmeldung des Gewerbes oder des Freiberufs
Vergrößern Vor dem E-Book-Verkauf steht die Anmeldung des Gewerbes oder des Freiberufs
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Wie vermeide ich die amerikanische Steuer?

Bei Amazon und Apple werden die E-Books nach US-Recht verkauft, selbst wenn sie nur in Deutschland publiziert werden. Damit würden theoretisch US-Steuern zusätzlich zu den deutschen Steuern anfallen. Allerdings gibt es zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland ein sogenanntes Doppelbesteuerungsabkommen, das verhindert, dass Unternehmen und natürliche Personen zweimal zur Kasse gebeten werden. Die dafür nötigen Unterlagen werden von Amazon und Apple im Publisher-Backend angeboten, beide Dienste bieten eine Schritt-für-Schritt-Maske, in der die nötigen Informationen ausgefüllt werden müssen. Von der deutschen Steuer wird man dadurch natürlich nicht befreit.

Üblicherweise helfen E-Book-Publisher wie hier Amazon bei der Vermeidung einer Doppelbesteuerung
Vergrößern Üblicherweise helfen E-Book-Publisher wie hier Amazon bei der Vermeidung einer Doppelbesteuerung

 

Was stellt mir die deutsche Steuer in Rechnung?

Auch wenn sich vielen Leuten schon beim Wort „Steuer“ die Fußnägel kringeln, ist die Berechnung der Steuer für die E-Book-Einnahmen im Grunde recht einfach: Wer fest angestellt oder selbstständig ist, zahlt ja ohnehin bereits Steuern auf sein Gehalt. Die zusätzlichen E-Book-Einnahmen müssen angegeben werden, was das zu versteuernde Jahreseinkommen und damit auch die Steuerlast erhöht. Werbungskosten wie zum Beispiel Ausgaben für Lektorat, Covergestaltung, den Arbeitsrechner oder ein Arbeitszimmer etc. können dagegen abgesetzt werden. Daraus ergibt sich das zu versteuernde Gesamteinkommen. Dieses entspricht dem, was man auch als Angestellter mit diesen Brutto-Einkommen zu versteuern hätten. Unter dem Strich ist die zusätzliche Steuerlast also stark abhängig von den Einnahmen, die die E-Books generieren. Hauptberuflich Angestellte müssen also eine Nachzahlung einkalkulieren. Wie hoch die ausfällt, lässt sich nicht immer ganz so leicht berechnen, aber wer immer ca. 40 Prozent der E-Book-Einnahmen auf Seite legt, kann notfalls auch hohe Nachforderungen problemlos bestreiten und hat am Ende in aller Regel noch Geld übrig. Für die Details sollte allerdings ein Steuerberater zu Rate gezogen werden.

Auf E-Book-Verkäufe müssen natürlich Steuern bezahlt werden. Wie hoch die sind, hängt von Ihrem Gesamteinkommen ab.
Vergrößern Auf E-Book-Verkäufe müssen natürlich Steuern bezahlt werden. Wie hoch die sind, hängt von Ihrem Gesamteinkommen ab.
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Wie sieht es mit der Sozialversicherung aus?

Auch Schriftsteller werden krank oder alt. Die große Frage bei der Sozialversicherung als Schriftsteller ist daher, ob man dieser Tätigkeit haupt- oder nebenberuflich nachgeht. Wenn Sie normal angestellt sind und das E-Book-Business nur relativ wenig Geld abwirft, ist ihre Sozialversicherung durch den normalen Job abgedeckt. Problematisch wird es erst, wenn Ihre Einnahmen durch die E-Books sich denen Ihres regulären Jobs annähern oder sie sogar überschreiten. In solchen Fällen kann es passieren, dass der Freiberuf zu Ihrem „Hauptberuf“ wird und sich der Versicherungsschutz ändert – allerdings sollte hier auch ein Steuerberater oder ein Sozialversicherungsfachmann zu Rate gezogen werden.

Wenn Sie hingegen planen, hauptberuflich als freier Autor oder Schriftsteller zu arbeiten, weil Sie bereits von den E-Book-Einnahmen leben können oder als Journalist oder Autor ohnehin hauptberuflich freiberuflich tätig sind oder sein wollen, sollten Sie sehen, dass Sie bei der Künstler-Sozialkasse unterkommen: Diese übernimmt sozusagen den „Arbeitgeberanteil“ bei der gesetzlichen Krankenversicherung und der Rentenversicherung und stellt freischaffende Künstler damit finanziell mit Angestellten gleich, die ja auch nur den Arbeitnehmer-Anteil der Sozialversicherungen bezahlen müssen. Selbstständige müssen sonst bei den gesetzlichen Versicherungen als „bei sich selbst Angestellte“ beide Anteile abhängig vom Einkommen bezahlen, was mit erheblichen monatlichen Kosten verbunden ist. Alternativ kann man sich in so einem Fall auch einfach privat versichern.

Auch Schriftsteller werden krank – Sie sollten sich im Vorfeld absichern.
Vergrößern Auch Schriftsteller werden krank – Sie sollten sich im Vorfeld absichern.
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  Brauche ich eine ISBN?

Die ISBN („International Standard Book Number“) sorgt für eine eindeutige Identifizierung des Druckwerks. Genau dieses Wort ist auch der Maßstab für die ISBN bei E-Books: Gedruckt wird zunächst nichts, weshalb Sie sie auch nicht benötigen. Allerdings sollten Sie, wenn Sie planen, Ihr E-Book langfristig auch als Book-on-Demand zu verkaufen oder im Selbstverlag drucken und in Buchhandlungen verkaufen zu lassen, eine ISBN zur Hand haben. Es kann sich also lohnen, die Nummer zu beantragen, da sie die Flexibilität gewährleistet, das Buch auf Kanälen zu vertreiben – zumal Anbieter wie Apple die ISBN für die Publikation als E-Book voraussetzen. Einige Anbieter „verschenken“ ISBN-Nummern, so etwa Amazons Verlagstochter CreateSpace. Verlage beantragen sie ohnehin im Rahmen der Vermarktung, allerdings enthalten dieses ISBNs die Verlagscodes. Wenn Sie selbst aktiv werden wollen, müssen Sie für jedes Werk eine eigene ISBN bei der ISBN-Vergabestel le beantragen, was allerdings mit Kosten von derzeit rund 91 Euro pro Nummer verbunden ist.

Tipp: Wenn Sie gewerblich als Verlag aktiv sind, erhalten Sie die ISBN-Nummern in Serie deutlich günstiger – es kann sich in diesem Zusammenhang also lohnen, zusätzlich zum Freiberuf noch ein Gewerbe als Verlag anzumelden, wenn Sie viele Bücher veröffentlichen und sich dabei nicht auf E-Book-Dienste beschränken möchten.

Für die Veröffentlichung als gedrucktes Buch ist eine ISBN unerlässlich.
Vergrößern Für die Veröffentlichung als gedrucktes Buch ist eine ISBN unerlässlich.
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Wie sieht es mit den Rechten aus?

Die Vertriebsrechte an den Büchern bleiben bei den E-Book-Plattformen Amazon, Apple und Tolino beim Rechteinhaber, also bei Ihnen. Es gibt bei diesen Plattformen in aller Regel keine exklusive E-Book-Veröffentlichung, weshalb es Ihnen frei steht, Ihr Buch auch bei anderen Anbietern zu veröffentlichen. Die Urheberrechte sind in Deutschland ohnehin nicht übertragbar, allerdings können sie eingeschränkt werden. Deshalb sollten Sie sämtliche juristischen Texte, die Ihnen im Rahmen der Anmeldung vorgelegt werden, genau lesen – es ist nicht ausgeschlossen, dass der ein oder andere kleinere E-Book-Anbieter sich das exklusive Vertriebsrecht sichern will. Wird das Buch zusätzlich als Printversion verkauft, kann es ebenfalls zu Einschränkungen der Urheber- und Vertriebsrechte kommen.

Das Urheberrecht ist in Deutschland nicht übertragbar, kann allerdings durch Vertrieb und andere Verträge eingeschränkt werden.
Vergrößern Das Urheberrecht ist in Deutschland nicht übertragbar, kann allerdings durch Vertrieb und andere Verträge eingeschränkt werden.
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Woher kommt der Kopierschutz?

Egal ob Amazon, Apple oder Tolino: Selbst kostenlose E-Books sind mit einem Kopierschutz versehen, dem sogenannten DRM. Das stellt sicher, dass die Bücher nicht einfach kopiert werden. Darum müssen Sie sich als Autor allerdings nicht kümmern: Die E-Books werden einfach im Rahmen der Bereitstellung im Online-Shop mit den nötigen digitalen Schutzfunktionen versehen. Allerdings können Sie in manchen Fällen auswählen, ob Sie den Kopierschutz überhaupt haben möchten, etwa bei Veröffentlichung kostenloser Bücher. Sie sollten dem Kopierschutz aber in jedem Fall zustimmen, schon weil es ja sein könnte, dass Ihr Gratis-Buch ein Bestseller wird und Sie sich doch entschließen, es zu verkaufen.

Für den Schutz vor Raubkopierern sorgt normalerweise der E-Book-Anbieter.
Vergrößern Für den Schutz vor Raubkopierern sorgt normalerweise der E-Book-Anbieter.
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Wie kann ich mein Buch vermarkten?

Zuguterletzt muss das Buch natürlich noch vermarktet werden, denn das Angebot an E-Books ist riesig, wodurch einzelne Autoren schnell untergehen. Wenn Sie bei einem Verlag unterkommen, wird die Vermarktung von diesem übernommen, als Self-Publisher müssen Sie jedoch selbst aktiv werden. Autor Salim Güler (Siehe Interview im Kasten unten) etwa vermarktet seine Bücher ausschließlich über soziale Medien und Mundpropaganda. Ein aktiver und öffentlicher Facebook-Account sollte also Pflicht sein, ebenso gegebenenfalls Aktivität bei Twitter.

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Auch eine Autoren-Website inklusive Links zu den eigenen E-Books bei Amazon und Co. kann hilfreich sein. Ansonsten gilt natürlich das, was bei allen Verkäufen gilt: Beschreiben Sie das Buch auf der von Ihnen genutzten E-Book-Plattform möglichst so, dass der Leser Lust auf Ihr Buch bekommt. Zusätzlich kann es natürlich helfen, in themenspezifischen Foren mitzumischen, als Science-Fiction-Autor zum Beispiel in Sci-Fi-Foren. Und zuguterletzt sollten Sie natürlich ein offenes Ohr für Wünsche, Fragen und Kritik Ihrer Leser haben – dann sollte Ihrem eBook der nötige Erfolg beschert sein.

Salim Gueler
Vergrößern Salim Gueler
© AmazonPublishing

Interview mit Schriftsteller Salim Güler

Salim Güler ist 41 Jahre alt, selbst publizierender Schriftsteller und veröffentlicht seine Krimis und Romane hauptsächlich bei Amazon .

Ursprünglich Bankkaufmann, studierte er BWL in Köln und promovierte an der TU Chemnitz in Wirtschaftswissenschaften. Güler schreibt vor allem Krimis. Sein aktuellster Roman ist „Sterben ohne Tod – ein Köln-Lübeck-Krimi“.

Wie lange schreibst Du schon?

Ich schreibe eigentlich seit ich denken kann. Das erste Buch habe ich mit 12 oder 13 geschrieben. Die Schriftstellerei hat mich also mein ganzes Leben begleitet, allerdings zunächst als Hobby: Es hat mir einfach schon immer Spaß gemacht, mir Geschichten auszudenken. Das Schreiben hat aber nie aufgehört, auch nicht, als ich ins Berufsleben einstieg. Da war es sogar so, dass das Schreiben mir half mit dem Stress im Beruf besser fertig zu werden.

  Wie kamst Du zum Self-Publishing?  

Durch Zufall. Irgendwann habe ich gesehen, dass Amazon Leuten wie mir eine Plattform anbietet, um Bücher hochzuladen. Ich habe mich zunächst dagegen gesträubt, doch nachdem Freunde gesagt haben, dass ich es tun soll, habe ich es getan. Schließlich gab es in der Schublade jede Menge unveröffentlichte Bücher, die ich über die Jahre geschrieben hatte. Witzigerweise habe ich die Bücher aber nie irgendwelchen Verlagen vorgestellt. Eigentlich hatte ich auch nie vor gehabt, sie zu veröffentlichen, vielmehr trieb mich einfach die Freude am Schreiben an. Also habe ich eines meiner Bücher hochgeladen und war sehr erstaunt, wie gut es lief. Das hat mich natürlich motiviert, noch mehr Bücher hochzuladen.

  Verzichtest Du bewusst auf einen Verlag?

Nein, nicht wirklich. Es hat sich einfach so entwickelt. Da ich vor dem Self Publishing nie einen Verlag kontaktiert hatte, ergab sich diese Option einfach nicht für mich. Und nachdem ich dann selbst veröffentlicht habe, haben sich die Verlage zunächst auch nicht für mich interessiert. Der erste Verlag, der Interesse hatte, war tatsächlich Amazon Publishing : Die haben letztes Jahr meine Lübecker Krimireihe als Taschenbuch neu veröffentlicht. Seitdem und dem Erfolg der Kölner Krimireihe melden sich immer wieder Verlage bei mir. Allerdings waren die Konditionen bisher so schlecht, dass ich keinen Grund sehe, mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Außerdem habe ich nicht die Eitelkeit, meine Bücher unbedingt im Buchhandel zu sehen. Zumal ich der festen Überzeugung bin, dass der Buchhandel der Zukunft digital ist.

 

Wie hoch ist der anteilige Verdienst beim Amazon-Verkaufspreis? 

Ich nutze nur Plattformen wie Facebook und Co. Und natürlich viel Mundpropaganda. Man bekommt Brutto zwischen 30 und 70 Prozent vom Nettoverkaufserlös. Die Preise für meine Bücher liegen mit 2,99 bis 5,99 Euro auf dem üblichen Niveau, da gibt es leider wenig Spielraum.

 

Kann man davon leben?

Glücklicherweise kann ich davon leben. Inzwischen lebe ich nur noch vom Schreiben. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man mit etwas, das einem große Freude bereitet, seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Schreiben empfinde ich nicht als Arbeit.

Und dass ich davon leben kann, verdanke ich den zigtausenden Leserinnen und Lesern, die meine Bücher kaufen. Für dieses Vertrauen bin ich ihnen sehr dankbar.

 

Wie viele Bücher bietest Du aktuell im Selbstverlag an?

Es müssten mehr als 20 Bücher sein.

 

Wie viele fertige Manuskripte hattest Du bereits in der Schublade, bevor Du zum Self-Publishing übergegangen bist?

Ich glaube mehr als zehn. Ich habe sogar noch einige, die fertig in der Schublade liegen, aber noch auf eine Veröffentlichung warten.

 

Ver ö ffentlichst Du nur bei Amazon oder auch bei anderen Anbietern?

Inzwischen veröffentliche ich auch bei Tolino. Tolino bedient ja die anderen Anbieter wie Thalia, Weltbild und Co. Das ist natürlich sinnvoll, damit man breit aufgestellt ist. Außerdem haben mich immer wieder Leser kontaktiert und gefragt, warum meine Bücher nur bei Amazon erhältlich sind.

 

Als Krimi-Autor kennst Du das: Oft "verschimmeln" fertige Manuskripte in der Schublade – worauf sollten Jung-Autoren mit fertigen Manuskripten achten, wenn sie den Weg des Self-Publishings wählen?

Das Wichtigste ist – damit bin ich jedenfalls bis jetzt sehr gut gefahren –, dass man Bücher schreibt, die man auch selber lesen würde. Wenn ich anfange ein Buch zu schreiben, weil ich denke, dass wollen die Leser kaufen, aber selber kann ich mich damit nicht identifizieren, ist das gefährlich.

Ansonsten gibt es keine Regeln. Wenn man von sich und seiner Geschichte überzeugt ist, steht einem Self-Publishing nichts im Weg. Man sollte natürlich etwas Geld in die Hand nehmen für Lektorat und Cover. Leser bestrafen das mit negativen Bewertungen, wenn es im Buch von Fehlern nur so wimmelt.

 

Wie vermarktest Du Dich und Deine Romane?

Ausschließlich über soziale Medien und Mundpropaganda

 

Wer gestaltet Dir die Cover, wer macht das Layout und den Satz?  

Für die Cover habe ich Dennis Eid von Photography & Design , der für mich die Erstellung übernimmt.

 

Welche Software verwendest Du zum Schreiben und zum Aufbereiten Deiner Bücher?

Ich benutze ganz klassisch Word. Ich weiß, dass viele meiner Kollegen andere Software benutzen. Aber ich fahre sehr gut mit Word. Bei Kindle Direct Publishing reicht das auch: Man lädt seine Datei einfach hoch. Man kann sie aber es auch in ein PDF umwandeln und dann hochladen. Bei Tolino brauche ich selbst das nicht, die Aufbereitung übernimmt Tolino für mich: Ich schicke denen einfach die Word Datei und habe dort einen persönlichen Betreuer. Natürlich kann man seine Word Dateien auch mit Calibre umwandeln und dann selbst bei Tolino hochladen.

 

Gibt es irgendwelche juristischen oder steuerlichen Themen, die im Vorfeld geklärt sein müssen?

Man sollte natürlich schon vorher prüfen, ob es den Titel schon gibt, ob es einen Titelschutz gibt. Dass man Cover verwendet, dessen Rechte man besitzt.

Alles andere kommt mit dem Erfolg. Dann rate ich am besten, sich mit einem Steuerberater zusammenzusetzen.

 

Salim, vielen Dank für das Gespräch!

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