Das neue System
Einstieg in Mac-OS X 10.6 Snow Leopard
Mac-OS X 10.6 bietet viele interessante neue Funktionen. Die Oberfläche ist schneller und mit Verbesserungen an Dock, Exposé und Übersicht auch noch komfortabler geworden. Unser Überblick zeigt alle wichtigen Änderungen.
Der Name des neuen Systems ist gut gewählt. Snow Leopard klingt nicht nur so ähnlich wie der Vorgänger, sondern ist es auch. Und das ist gar nicht negativ gemeint. Es gibt keine gravierenden Änderungen in der Benutzerführung, so dass man sich als ehemaliger Leopard-Nutzer sofort zurechtfindet. Beim ersten Blick auf ein frisch installiertes Mac-OS X 10.6, wird man zunächst das Gefühl nicht los, dass sich eigentlich nichts verändert hat. Bei der Arbeit merkt man dann aber schnell, wie viel Arbeit in Mac-OS X 10.6 steckt, und dass das neue System deutlich mehr als nur ein etwas aufgehübschtes 10.5.x-Update ist.
Snow Leopard ist eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers. Apple hat praktisch an allen Ecken und Enden des Systems geschraubt. Bekannte Funktionen, zum Beispiel die Übersicht, Stapel oder die Exposé-Funktion wurden verbessert.
Zum Einstieg stellen wie Ihnen hier die wichtigsten Neuerungen vor.
Snow Leopard - Die Neuerungen im Überblick
Mac-OS X 10.6 bietet viele interessante neue Funktionen. Die Oberfläche ist schneller und mit Verbesserungen an Dock, Exposé und Übersicht auch noch komfortabler geworden. Unser Überblick zeigt alle wichtigen Änderungen
Der Aktivitätsmonitor zeigt zu allen laufenden Prozessen den Typ an. Er unterscheidet dabei Power-PC- und Intel-Code. Außerdem zeigt er, welche Programme im 64er-Modus arbeiten.
Ein Mausklick im Info-Fenster des Finders reicht, um eine Applikation im 32-Bit-Modus starten zu lassen. Universal-Binaries enthalten auch noch Power-PC-Code und lassen sich in der Rosetta-Umgebung starten.
Mit dem Schieber am unteren Fensterrand lässt sich die Icon-Größe ändern. Die Bilder zeigen die Standardgröße 64 Pixel...
... das bisherige Leopard-Maximum 128 Pixel...
... und ein gigantisches neues 512-Pixel-Icon.
Snow Leopard nutzt die großen neuen Icons für dynamische Dokumentübersichten. Man kann jetzt direkt im Finder-Icon ein PDF durchblättern oder einen Film ansehen.
In der Gitterdarstellung für Stapel verwendet Snow Leopard größere Symbole. Reicht der Platz nicht aus...
... erscheint am Rand ein Scrollbalken
Die Fensterübersicht Exposé ordnet die Miniaturen nun übersichtlicher an. Im Dock abgelegte Fenster erscheinen etwas kleiner im unteren Bereich des Exposé-Bildschirms.
Safari 4 bietet die Top-Sites, die sich aus Favoriten und häufig benutzten Seiten zusammensetzen. Man kann auch selbst Seiten fest als Top-Sites markieren.
Eine sehr praktische neue Funktion in Vorschau ist die Textmarkierung, die das Layout automatisch analysiert. So lässt sich auch aus mehrspaltigen PDFs der Text richtig kopieren.
Der Player von Quicktime X kann Filme direkt auf Mobile Me und Youtube hochladen. Überschreitet der Film das 10-Minuten-Limit von Youtube gibt es eine Warnung. Man kann den Film dann direkt im Player trimmen.
Mail erlaubt die Einrichtung eines Exchange-2007-Accounts. Adressbuch und iCal können dabei gleich mit konfiguriert werden.
Im Airport-Menü zeigt Snow Leopard auch gleich die Signalstärke mit an, so dass man das beste Netz wählen kann.
Die Windows-Software für Boot Camp unterstützt nun auch HFS-Volumes. Damit kann man unter Windows auf Mac-Volumes zugreifen.
Über die Systemeinstellungen lassen sich Textersetzungen definieren, die zum Beispiel von Mail genutzt werden.
Auf der System-DVD befindet sich im Ordner „Optional Installs“ auch der Installer für die Entwicklungsumgebung Xcode.
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