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Die wichtigsten Apps für das iPhone

24.09.2015 | 13:15 Uhr |

Das neue iPhone 6S (Plus) gilt es nun mit Apps zu bestücken. Welche Apps auf keinem iPhone fehlen dürfen.

Ihr neues iPhone 6S oder iPhone 6S Plus  ist ohne die richtigen Apps nur halb so nützlich. Deshalb sollten diese Apps auf keinem Gerät fehlen. Und alle zusammen kosten keine 20 Euro.

Tipp: Upgrade per Bundle

Nicht immer rücken Hersteller Updates kostenlos heraus. Bevor man genervt für die neue Version den vollen Preis bezahlt, lohnt es sich, nach Bundles Ausschau zu halten, die sich für einen kleineren Betrag vervollständigen lassen.

Die besten Apps für Büro und Arbeit

Goodreader
Vergrößern Goodreader

Goodreader: Dies ist die Allzweckwaffe, wenn es um Dateiverwaltung geht. Goodreader öffnet etliche Dateitypen, kann beispielsweise auch Zip-Dateien aus E-Mail-Anhängen entpacken. Dazu kann die App sich mit unzähligen Online-Diensten und Servern verbinden. Goodreader unterstützt alle wichtigen Servertypen, von FTP über WebDAV bis hin zu Dropbox, Box und Googledrive – dazu auch Mailserver. Auch sichere, verschlüsselte Verbindungen lassen sich aufbauen. Goodreader kann im lokalen Netzwerk nach Freigaben suchen und so direkt mit PCs und Macs Daten austauschen. Die App kann auch selbst als Server dienen und so Dateien freigeben. Goodreader gehört auf jedes professionell genutzte iOS-Gerät, unterwegs haben Sie Zugriff auf alle Daten. (vr, pw)

Word: Während viele Mac-Anwender mit dem iWork-Paket von Apple gut bedient sind, kommen die anderen mit Microsoft Office besser zurecht. Seit einiger Zeit lassen sich Word , Excel und Powerpoint kostenlos laden und produktiv nutzen. Wer die eher geringfügigen Einschränkungen der kostenlosen Versio­nen vermeiden möchte, muss ein Office-365-Abo abschließen. Tatsächlich lassen sich Office-Dokumente sehr gut bearbeiten und dazu über Cloud-Speicher oder per E-Mail austauschen. Auf dem kleinen iPhone-Display reicht es allemal für eine akkurate Ansicht sowie kleine Korrekturen vorhandener Dokumente, auf dem größeren iPad darf man sich auch an das Anlegen und Gestalten von Texten, Tabellen oder Präsentationen heranwagen. (spa)

Evernote: Zwar holt Apple mit der neuen Notizen-App unter iOS 9 mächtig auf, doch die Referenz unter den Notiz-Apps bleibt dennoch das zunächst kostenlose Evernote . Die App und der dahinter steckende Dienst speichern einfach alles: Textnotizen, Bilder, URLs, Dokumente, Dateien und vieles mehr. Das Ganze organisiert man in Notizbüchern und versieht es mit Metadaten wie etwa Ortsangaben. Die Notizen werden automatisch zwischen iPhone, iPad, Android-Gerät, Mac und PC synchronisiert. Seine Stärke spielt Evernote aus, wenn man Notizen mit anderen teilt und sich darüber austauscht. Wer einen Premium-Account erwirbt, darf auch offline an seine Notizen, bekommt mehr Platz und einige Zusatzfunktionen. Doch schon die Basisversion ist unerhört praktisch. (spa)

Die besten Apps für unterwegs

Here : Eine Navi-App ist eine Pflichtausstattung fürs iPhone und wer dabei nicht ständig Kartenmaterial über die Datenverbindung laden möchte, braucht ein Offline-Navi mit heruntergeladenen Karten. Das von Nokia stammende Here ist ein echtes Highlight unter den Navi-Apps und noch dazu kos­tenlos zu haben: Die für jeden Winkel der Welt verfügbaren Openstreetmap-Karten lassen sich online nutzen oder platzsparend nach Bundesländern und Gebieten laden und jederzeit aktualisieren. Neben der solide gemachten Turn-by-Turn-Navigation beherrscht Here aber auch die Vorausplanung von Routen in der Ferne und bei bestehender Internet-Verbindung den Umgang mit Bus und Bahn als alternativem Verkehrsmittel. Gegenüber den teuren Navis fehlt nur der Fahrspurassistent. (spa)

Maps.me: Egal ob man im Ausland mit teurem Roa­ming unterwegs ist oder in abgelegenen Gebieten mit schlechter Netzabdeckung: Gerade dort, wo Orientierung nötig wäre, fällt sie schwer. Hier helfen Anwendungen mit Offline-Karten. Maps.me ist einer der hübscheren Vertreter dieser Gattung und gleichzeitig einfach zu bedienen. Hier können wir ganze Länder, Städte oder Regionen auswählen und herunterladen. Die Ortungsfunktion zeigt uns unseren Standort, die detaillierten Straßenkarten weisen uns den Weg. Die Karten enthalten viele Infos und zeigen Supermärkte, Cafés, Sehenswürdigkeiten und mehr auf der Karte an. Nicht selbstverständlich bei Offline-Karten: eine Suchfunktion und einfache Turn-by-Turn-Navigation. (pw)

Wohin: Es gab und gibt viele Apps, die eine Art Branchenbuch der Umgebung bieten und den Weg zur nächsten Bank, in die Bar, zum Klempner oder zu Sehenswürdigkeiten zeigen wollen. Doch Wohin ist nach wie vor schon wegen seiner schieren Informationsfülle und der sehr fein aufgegliederten Rubrizierung, durch deren Unterpunkte es sich leicht navigieren lässt, kaum zu toppen. Zu vielen dieser Punkte gibt es weitere Infos wie Telefonnummern, Bilder oder Bewertungen von anderen. Das macht die App zumindest immer zum idealen Startpunkt bei der Umgebungssuche, denn egal ob Unterhaltung, Shopping, Handwerker oder gar Notfallhilfe: Die App findet schnell eine Anlaufstelle und weist den Weg dorthin. (spa)

 

Die besten Apps für Wissen, Entdecken und Entertainment

Flipboard
Vergrößern Flipboard

Flipboard: Zwar möchte Apple zukünftig mit der neuen News-App in die gleiche Richtung gehen wie Flipboard , doch das Original dürfte noch eine Weile die Nase vorn haben. Flipboard zeigt zunächst einmal News aus verschiedenen Quellen, die man selbst bestimmen kann, aber beispielsweise auch Twitter-Meldungen aus Feeds, die man in den Systemeinstellungen abonniert hat. Der Clou dabei ist die optische Aufbereitung im Magazinstil, die selbst die banalsten Meldungen spektakulär aussehen lässt. Dabei werden angehängte Bilder wirkungsvoll platziert und die Texte hübsch formatiert. Ein weiterer Tipp auf die Meldung öffnet dann das Original im Browser. So gut aufbereitet, macht das Lesen von Nachrichten viel mehr Spaß. (spa)

Wikilinks
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Wikilinks 3: Eine große Zahl an Apps im Store dient dazu, Infos aus der freien Wikipedia-Enzyklopädie zu präsentieren. Darunter solche, die Teile von Wikipedia offline zugänglich machen, oder andere, die sich auf Infos aus der Umgebung spezialisiert haben. Aber keine davon präsentiert Wiki-Infos derart ansprechend wie Wikilinks , denn die App zaubert aus den Verweisen innerhalb der Artikel eine Mindmap, in der man immer weiter klicken und neue Verweise entdecken kann. Natürlich gibt es jeweils eine Detailansicht, die sogar eingebundene Videos anzeigt. Die ungewöhnliche Präsentation als Netz verleitet dazu, immer weiter und weiter zu klicken – bis man nach Stunden nicht mehr weiß, wonach man ursprünglich gesucht hat. (spa)

Youtube: Ursprünglich gehörte eine Youtube-App zum Lieferumfang des iOS – bewegte Bilder auf dem Smartphone waren vor acht Jahren noch eine Sensation –, doch dann stellte Apple die Kooperation mit Youtube-Eigentümer Google ein, womit Youtube zum optionalen Download wurde. Doch das war ein guter Schritt für alle Beteilig­ten, denn die Youtube-App wird dadurch besser gepflegt und zeigt recht zuverlässig Filme aus dem Netz. Die riesige Filmauswahl lässt sich nur über die Suchfunktion und einen eigenen Account mit Abos bändigen. Leider merkt sich die App keine Qualitätseinstellungen und leistet sich sporadische Hänger, doch speziell am iPad macht das Filmeschauen mit der App viel mehr Spaß als am Mac oder PC. (spa)

Und was auf alle Fälle nie fehlen darf

Taschenrechner X : Wir werden nie verstehen, warum das iPad ohne Taschenrechner-App daherkommt, doch der Taschenrechner X löst das  Problem elegant und mit vielen Funk­tionen für rund einen Euro.

Whatsapp: Der Messenger Whatsapp ist wegen früherer Sicherheitsmängel und seinem neuen Besitzer Facebook alles andere als beliebt. Dennoch ist dies der mit Abstand wichtigste „SMS-Nachfolger“, den man nur schwerlich ignorieren kann.

DB Navigator: Wer auch nur gelegentlich die Bahn benutzt, braucht diese App . Darüber können wir Verbindungen suchen und Tickets buchen.

Google Übersetzer: Hier zeigt das Smartphone, was es kann: Der Google Übersetzer übersetzt Texte, Handschriften, Schriften auf Fotos und das gesprochene Wort flott und in brauchbarer Qualität in etliche Sprachen. Ein echter Simultandolmetscher für die Hosentasche.

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