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IMAP

03.03.2009 | 15:47 Uhr |

Um von mehreren Rechnern aus Zugang zu seiner E-Mail zu haben, richtet man sich ein IMAP-Konto ein

Das Internet Message Access Protocol (IMAP) dient dazu, die elektronische Post auf einem Server zu verwalten. Die eingegangenen Nachrichten werden vom E-Mail-Programm nur zum Lesen auf den Mac übertragen und, je nach Vorgabe, nur als Kopie gespeichert. Zudem ist es möglich, auf dem Server Ordner zum Sortieren der Post einzurichten. Der Vorteil von IMAP ist, dass man von verschiedenen Rechnern aus auf die Post zugreifen kann. Auch der Status einer Nachricht (gelesen, beantwortet, gelöscht et cetera) wird auf dem Server gespeichert. Egal welcher Rechner dann die E-Mails abruft, man sieht immer den aktuellen Stand. Das gilt analog auch für den Zugriff über den iPod Touch und das iPhone. Je nach Obergrenze des Speichervolumens auf dem Server empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass das Postfach nicht überläuft. Dazu archiviert man beispielsweise von Zeit zu Zeit die Nachrichten lokal auf dem Rechner und entfernt die schon auf den Mac übertragenen sowie die versendeten Anhänge.

Nicht jeder Anbieter eines E-Mail-Kontos unterstützt IMAP. Während Apples Mobile Me ausschließlich IMAP verwendet, bieten zum Beispiel GMX oder T-Online IMAP nur für bestimmte Vertragsarten an. Für das einfache T-Online-Konto und den kostenlosen GMX-Account lässt sich IMAP nicht aktivieren.

Lokale Postfächer und solche auf dem Server listet Mail getrennt auf.
Vergrößern Lokale Postfächer und solche auf dem Server listet Mail getrennt auf.
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