1234997

Mit iOS 5 Erinnerungen auf dem iPad nutzen

09.12.2011 | 10:50 Uhr |

Mit iOS 5 führte Apple ein sehr praktisches Tool ein: Erinnerungen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in der Praxis alles aus der App herausholen

aufmacher_safari
Vergrößern aufmacher_safari

Unter den zahlreichen Neuerungen, die Apple mit iOS 5 eingeführt hat, wirkt die App Erinnerungen , die sich nach der Installation auf allen Geräten auf die erste Seite mogelt, zunächst wenig spektakulär. Doch für ihre Aufgaben ist auch eher eine simple Funktionalität gefragt. Zweck der App ist es, Ideen und Dinge zu notieren und an diese zu erinnern. Im englischen Sprachraum spricht man von " Getting Things Done "- oder GTD-Apps. Was immer einem einfällt, notiert man und hakt es beizeiten ab.

Notiz, Termin, Erinnerung auf dem iPad

Wer sich bislang von seinem iPad an Dinge erinnern lassen wollte, musste dafür andere Apps missbrauchen. Den Einkaufszettel konnte man etwa als Notiz speichern, musste dann aber auch daran denken, sie nach dem Shoppen zu löschen. Und wer am Donnerstag daran denken musste, seinen Steuerberater anzurufen, hat bislang womöglich einen Termin dafür erzeugt, obwohl eine Erinnerung anders als ein Termin eigentlich keine Länge hat und einen der Kalender nicht darauf aufmerksam macht, dass man etwas vergessen haben könnte. Die Erinnerungen-App füllt diese Lücken und erweist sich als ungemein praktisches Werkzeug.

iCloud als globales Gedächtnis

So richtig alltagstauglich werden die Erinnerungen erst dadurch, dass die App sehr gut in Apples iCloud -Service eingebunden ist und Erinnerungen damit zwischen iPad, iPhone, dem iCloud-Webdienst und auch Macs und Windows-PCs synchronisiert werden. An eine auf dem iPad festgehaltene Idee erinnert also unterwegs auch das iPhone oder per Browser der PC im Büro. Gerade damit sticht Apples Angebot so manche andere App für ähnliche Zwecke deutlich aus.

Das heißt freilich nicht, dass Apples Erinnerungen perfekt wären. In typischer Apple-Manier ist die Erinnerungen-App bewusst sehr simpel gehalten und kommt mit wenigen Optionen aus. Beispielsweise lassen sich Erinnerungen zwar in Listen sortieren und als erledigt markieren, aber nicht einmal umsortieren.

Im professionellen Umfeld bieten andere Apps wie beispielsweise das mit 31,99 Euro nicht ganz billige Omnifocus viel mehr: Erinnerungen lassen sich hier auch hierarchisch sortieren, mit Bildern und Tönen ergänzen und in Teilaufgaben zerteilen. Doch im privaten Umfeld ist die Beschränkung auf das Wesentliche genau richtig. Sie macht die App zu einem sehr praktischen Alltagshelfer, den wir Ihnen im Einsatz präsentieren.

Erinnerungen auf dem iPad erzeugen

Das Anlegen einer Erinnerung gelingt ganz simpel über das Pluszeichen in der rechten, oberen Ecke. Sobald man der Erinnerung einen Titel gegeben und den Zeilenschalter gedrückt hat, ist sie angelegt. Wer sich automatisch zu einem bestimmten Termin erinnern lassen möchte, tippt nun noch einmal auf die Erinnerung und gelangt so in die Optionen. Einen Termin für eine Benachrichtigung legt man fest, indem man auf "Niemals" und dann auf "An einem Tag" tippt. Tippt man nun aufs Datum, kann man wie gewohnt im Kalender blättern. Möchte man regelmäßig wieder erinnert werden, tippt man auf "Mehr anzeigen" und "Wiederholung", wobei sich die vorgegebene Liste der Wiederholungen leider nicht verändern lässt.

Erinnerungen als erledigt markieren

Hat man eine Erinnerung erfolgreich angelegt, wird sie in der Erinnerungsliste angezeigt. Von Zeit zu Zeit sollte man also die App starten und die verschiedenen Listen durchgehen, um die offenen Punkte durchzugehen. Was eine Erinnerung von einer simplen Textnotiz unterscheidet, ist, dass man sie irgendwann auch abhaken kann. Dies tut man einfach durch das Ankreuzfeld neben dem Titel. Die Erinnerung wird dadurch automatisch in die Liste "Erledigt" verschoben. Automatisch wird man aber nur dann an offene Punkte erinnert, wenn man die Erinnerung mit einem Termin versehen hat. In diesem Fall wird man auch genau wie bei einem Termin im Kalender mit einer Benachrichtigung mit Ton erinnert.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1234997