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Zugriffsrechte unter Mac-OS X

06.04.2009 | 08:58 Uhr |

Das Festplatten-Dienstprogramm kann Zugriffsrechte überprüfen und reparieren. Am Wert dieser Funktion kann man aber zweifeln – vor allem, weil die Fehlermeldungen häufig mehr verwirren als aufklären.

Mac-OS X basiert auf dem Betriebssystem Unix und dort gibt es das Konzept "Zugriffsrechte". Ursprünglich gab es in diesem Konzept nur drei Rechte: Das Recht, eine Datei zu lesen, eine Datei zu verändern und eine Datei auszuführen; sprich: den Inhalt der Datei in den Arbeitsspeicher zu laden und den Prozessor des Rechners anzuweisen, den Inhalt der Datei als Befehle zu lesen und auszuführen.

Unterschiedliche Zugriffsrechte

Damit lässt sich die erste von drei möglichen Fehlermeldungen erklären: Das Festplatten-Dienstprogramm vergleicht die Zugriffsrechte für eine Datei (oder einen Ordner), mit den entsprechenden Einträgen in der Datenbank von Mac-OS X 10.5. Geprüft werden dabei jedoch ausschließlich Dateien und Ordner in den Verzeichnissen "System", "Library" und "Programme". Stimmen die Zugriffsrechte nicht überein, sieht man beispielsweise den Hinweis: "Die Zugriffsrechte unterscheiden sich für

"/private/var/log/asl.db, Soll-Wert: -rw---, Ist-Wert: -rw-r---." In der Regel kann man diese und ähnliche Hinweise ignorieren. Sie sind meistens eine Folge der Nachlässigkeit der Apple-Programmierer, die die Zugriffsrechte für eine Datei neu definiert haben, aber diese Neudefinition nicht in der Datenbank gespeichert haben.

TIPP

Wer bei der Beurteilung einer solchen Fehlermeldung unsicher ist, kopiert den Dateinamen und sucht diesen Namen beispielsweise bei Google oder einer anderen Suchhilfe. Wenn die Änderung an der Datei gefährlich ist, sollten sich schnell entsprechende Hinweise im Internet finden lassen.

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