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Datensicherheit mit OS X – Backups mit Time Machine

20.05.2014 | 09:45 Uhr |

Im finalen Dritten Teil unserer Serie behandeln wir den letzten Baustein für einen sicheren Mac: Backups als Schutz vor Datenverlust.

Die „Festung Mac“ benötigt noch einen letzten Baustein: Schutz vor Datenverlust. Dafür greifen wir auf Apples Bordmittel Time Machine zurück. Natürlich lassen sich Backups oder komplette Klone von Volumes auch wunderbar mit Tools wie Carbon Copy Cloner erstellen, Time Machine dürfte aber seiner Verbreitung wegen für die meisten Anwender die erste Wahl sein.

Externes Laufwerk als BackupVolume festlegen

Haben Sie Time Machine noch nicht konfiguriert und schließen eine externe Festplatte an, fragt OS X nach dem Mounten des Volumes automatisch, ob Sie es für Time Machine nutzen wollen. Bestätigen Sie das,beginnt in zwei Minuten das erste Backup darauf. Sie können Time Machine aber auch selbst starten, indem Sie die gleichnamige Systemeinstellung öffnen. Hier betätigen Sie den großen Schalter auf der linken Seite des Fensters oder klicken rechts auf „Backup-Volume auswählen“. Mit dem Schalter können Sie Time Machine später vorübergehend ausschalten und wieder einschalten, ohne die aktiven Einstellungen zu ändern.

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Backup-Volume manuell auswählen

Haben Sie Time Machine eingeschaltet, erscheint eine Liste der verfügbaren Volumes. Wir wählen eine USB-Festplatte und aktivieren dazu noch unterhalb der Liste „Backups verschlüsseln“, um die Daten auf dem Volume zu sichern. Die Verschlüsselung des Backups ist unabhängig von der entsprechenden Einstellung des Start-Volumes und muss hier separat aktiviert werden, falls gewünscht. Sonst landen auch die Daten eines Filevaultverschlüsselten Volumes später ungesichert im Backup.

Daten aus Time-Machine-Backup wiederherstellen

Zum Wiederherstellen von Daten starten Sie die App Time Machine über das Statusmenü oder direkt im Ordner „Programme“. Haben Sie die App gestartet, sehen Sie am rechten Bildschirmrand die Zeitleiste, über die Sie zu einem beliebigen Backup zurückspringen können. Das aktuelle Fenster ändert dabei entsprechend seinen Inhalt.

Sie können auch oben auf die Titelleiste eines Fensters klicken, um direkt zu zuvor gesicherten Zeitpunkten zurückzuspringen, oder Sie blättern die Backups einfach über die eingeblendeten Pfeiltasten einzeln durch. Ist das gerade angezeigte Verzeichnis in einem vorhergehenden Backup nicht vorhanden, wird die Titelleiste des Fensters schwarz dargestellt. Um die richtige Datei zu finden, können Sie in Time Machine nicht nur die Fenstergröße und -ansichten ändern, sondern auch wie im Finder mit der Leertaste die Vorschau-Funktion oder mit „Befehlstaste-I“ schnell das Informationsfenster aufrufen.

Sie können natürlich auch Ordner öffnen oder über die Seitenleiste zu einem anderen Verzeichnis springen. Die Suchfunktion steht in Time Machine ebenfalls zur Verfügung. Im Aktionsmenü können Sie alle Backups der markierten Objekte löschen oder das gerade ausgewählte Backup. Über „Wiederherstellen“ holen Sie die Auswahl zurück in die Gegenwart.

In der Zeitstrahl-Ansicht von Time Machine können vor dem Wiederherstellen festlegen, an welchen Punkt Sie zurückspringen wollen.
Vergrößern In der Zeitstrahl-Ansicht von Time Machine können vor dem Wiederherstellen festlegen, an welchen Punkt Sie zurückspringen wollen.

Alternative Carbon Copy Cloner

Externe Backup-Tools wie Carbon Copy Cloner oder Superduper! können ebenfalls startfähige Clones der Mac-Festplatte erstellen. Sie sind dabei deutlich komfortabler als das Festplattendienstprogramm. Man kann zum Beispiel nicht benötigte Ordner weglassen, um Platz zu sparen, oder eine bereits vorhandene Kopie der Mac-Festplatte aktualisieren. Das geht schneller, als jedes Mal von vorn anzufangen und die gesamte Platte zu kopieren.

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