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Fotos verbessern mit iPhoto

02.09.2008 | 13:23 Uhr |

Man kann iPhoto per Klick auf "Verbessern" dazu bringen, ein Bild zu korrigieren. Optimale Ergebnisse bekommt man damit aber selten. Wer selbst für gute Bilder sorgen möchte, findet in der Palette "Anpassen" leistungsfähige Werkzeuge für die Farbverbesserung

Flaue Farben, ein verwaschener Himmel und in den dunklen Bereichen erkennt man nichts: Oft genug kommt nach der Aufnahme der Frust, wenn die Fotos in iPhoto so ganz anders aussehen als das Original. Doch iPhoto verfügt inzwischen über eine ausgereifte Bildbearbeitungsfunktion, mit der man auch komplett misslungene Aufnahmen noch hinbekommt. Oft hilft schon der Knopf "Verbessern" weiter, bessere Ergebnisse erzielt man aber mit der Palette "Anpassen". iPhoto 7 wendet hier vorgenommene Einstellungen nicht direkt auf das Bild an, sondern speichert sie in einer Bearbeitungsliste und erzeugt nur ein Vorschaubild. So lassen sich Bilder beliebig bearbeiten, ohne dass die Qualität beim Speichern abnimmt.Ein weiterer Vorteil: Man kann jederzeit die Palette wieder öffnen und die Einstellungen ändern oder zurücksetzen. Hält man die Wahltaste gedrückt, verändert sich der Button "Zurücksetzen" in "Letzte Version" und nimmt nur die aktuellen Einstellungen zurück.

Vorsicht bei der Retusche

Im Folgenden zeigen wir, wie sich die verschiedenen Werkzeuge auf ein Bild auswirken. Beim Einsatz sollte man vorsichtig zu Werke gehen - mit dezenten Verbesserungen erreicht man oft die besten Ergebnisse.

1. Leuchtende Farben

Der erste Schritt bei der Fotobearbeitung sollte immer die Tonwertspreizung sein. Sie sorgt für knackige Farben.

Das Aussagebild weist noch sehr flaue Farben auf. Es wirkt, als liege ein Grauschleier auf dem Foto.
Vergrößern Das Aussagebild weist noch sehr flaue Farben auf. Es wirkt, als liege ein Grauschleier auf dem Foto.

Mit dem Histogramm (Ebenen) verbessert man die Weiß-, Schwarz- und Mitteltöne in einem Bild. Das Histogramm ganz oben in der Palette zeigt an, wie die Farben im Bild verteilt sind. Reicht die Anzeige nicht bis an den linken Rand, fehlen die Schwarztöne im Bild, da der dunkelste Ton nur ein Grau ist. Reicht die Farbverteilung nicht bis an den rechten Rand, gibt es kein richtiges Weiß im Foto.

Nach der Tonwertspreizung ist der "Grauschleier" verschwunden, die Farben sind knackiger.
Vergrößern Nach der Tonwertspreizung ist der "Grauschleier" verschwunden, die Farben sind knackiger.

Um die dunkelsten Stellen im Bild auf Schwarz und die hellsten auf Weiß zu setzen, zieht man jeweils den Regler bis an oder kurz vor die Stelle, an der die Anzeige im Histogramm beginnt. Dadurch erhöht sich auch der Kontrast und das Bild erhält insgesamt leuchtendere Farben. Der mittlere Regler steuert, wo im Bild das mittlere Grau liegt. Zieht man den Regler nach rechts, verdunkelt sich das Foto, da es dann mehr dunkle als helle Töne gibt. Zieht man den Regler nach links, wird das Bild heller, da mehr helle als dunkle Töne dargestellt werden. iPhoto begrenzt den Effekt jedoch, so dass man nicht, wie beispielsweise in der Bildbearbeitung Photoshop, ein fast weißes, beziehungsweise schwarzes Bild erhält.

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