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Fünf Gründe für den iMac am Arbeitsplatz

24.07.2014 | 14:01 Uhr |

Alle Welt redet von Macbooks. Sicher, die mobilen Macs haben Ihre Vorteile, doch an einem festen Arbeitsplatz ist ein iMac immer noch besser. Warum? Fünf gewichtige Gründe sprechen dafür

Grund 1: Mehr Leistung

Obwohl die Macbooks mit Vierkern-Prozessoren und recht ordentlichen Grafikchips aufwarten können, in dem großen Gehäuse des iMac ist einfach mehr Platz für bessere Komponenten. Das weiß auch Apple und rüstet die All-in-One-Computer mit schnelleren CPUs und besseren Grafikchips aus. Bevor Apple vor einigen Wochen einen Zweikern-iMac auf den Markt brachte , gab es ausschließlich Vierkern-Versionen, die in puncto Rechenleistung den mobilen Macs in fast allen Belangen überlegen sind. Der vormals günstigste iMac (das 21,5 Zoll-Modell mit 2,7 GHz Core i5) liegt im Vergleich mit dem günstigsten Macbook Air bei etwa 20 Prozent Leistungsunterschied (CPU). Bei der Grafikleistung ist der Unterschied noch größer. Der iMac liefert mit seinem Iris Pro Grafikprozessor in der Praxis fast die doppelte Leistung des Iris-Chips im Macbook Air. Das Gleiche gilt für Highend-Versionen. Hier vergleichen wir den 27 Zoll iMac mit 3,5 GHz Core i7 mit dem 15 Zoll Macbook Pro Retina mit 2,3 GHz Core i7. Ebenfalls 20 Prozent mehr CPU-Leistung für den iMac, in der Grafikleis­tung immerhin noch 30 Prozent.

Vorteil iMac: Mehr Rechen- und Grafikleistung in sämtlichen Preisklassen

Grund 2: Bessere Ausstattung

Dieser Grund ist am offensichtlichsten. Schon der kleinste iMac kommt mit einem richtig großen 21,5-Zoll-Display. Wer hier einen mobilen Mac (maximal 15-Zoll-Bildschirm) einsetzen will, kommt um einen zusätzlichen Bildschirm nicht herum. Das bedeutet Extrakos­ten und kompliziert die Handhabung, vor allem, wenn beide Bildschirme halbwegs die gleichen Farben darstellen sollen. In diesem Fall muss man sogar ein Kalibriersystem einsetzen, um die Monitore einander anzupassen. Das kostet zusätzlich Zeit und Geld. Der iMac bringt schon ab Werk einen perfekt auf das System angepassten Bildschirm mit, der bereits so groß ist, dass man oft auf einen zweiten Monitor verzichten kann.

Auch in puncto Massenspeicher steht der iMac besser da, denn er lässt sich mit einem Fusion Drive ausrüsten, was bei den mobilen Macs nicht geht. Das Fusion Drive verbindet eine schnelle SSD von geringer Kapazität mit einer eher langsamen Festplatte von hoher Kapazität. Zusammen bekommt man einen schnellen Massenspeicher, von dem der iMac so schnell bootet, wie ein Macbook von der internen SSD. Mit einem Terabyte (oder mehr) Kapazität liegt man allerdings deutlich über dem Platzangebot des Macbook (500 Gigabyte).

Vorteil iMac: Großer Bildschirm und mehr Speicherplatz

Der iMac bietet deutlich mehr Anschlüsse als ein Macbook Air.
Vergrößern Der iMac bietet deutlich mehr Anschlüsse als ein Macbook Air.

Grund 3: Kein täglicher Kabelkampf

Mobile Macs arbeiten meist mit alllerlei externer Peripherie. Ob USB-Festplatte für das Time-Machine-Backup, externer Monitor, Soundsystem oder eine richtige Maus. Wer seinen mobilen Mac täglich mit zur Arbeit bringt, darf erst einmal eine Viertelstunde damit zubringen, alle Anschlüsse korrekt zu verbinden. Und dann bleibt immer noch die Unsicherheit, ob auch alles so funktioniert wie am Tag zuvor.

Der iMac muss nur einmal mit der Peripherie verbunden werden und die Anschlüsse liegen außerhalb des Sichtbereichs, auf der Rückseite. Ist einmal alles angeschlossen, muss man sich im nichts mehr kümmern. Einfach einschalten und loslegen.

Vorteil iMac: Aufgeräumter Schreibtisch, deutlich weniger Kabelsalat, spart Zeit

Grund 4: Schnelleres Netz

Im Gegensatz zu den meisten mobilen Macs, die ausschließlich auf drahtlose Netzverbindungen setzen, sind alle iMac-Modelle noch mit einer internen Ethernet-Schnittstelle ausgerüstet. Das kabelgebundene Netz hat Vorteile: Es ist in der Regel schneller und ausfallsicherer. Jeder kennt das WLAN-Drama im Büro oder daheim: Zig WLAN-Netze in der näheren Umgebung beeinflussen die Datenraten, manchmal geht dann gar nichts mehr. Zwar kann man die mobilen Macs mit einem Gigabit-Ethernet-Anschluss nachrüsten (per USB oder Thunderbolt), aber das ist dann wieder ein Adapter mehr am Mac, der zusätzliches Geld kostet und ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit benötigt, sei es nur beim Ein- und Ausstecken.

Vorteil iMac: Ein eingebauter Gigabit-Ethernet-Anschluss, daher schnellere und ausfallsichere Netzverbindung

Bei den meisten Modellen kann man nachträglich mehr RAM einbauen.
Vergrößern Bei den meisten Modellen kann man nachträglich mehr RAM einbauen.

Grund 5: Weniger Krach

Kleines Gehäuse: kleine Lüfter. Kleine Lüfter machen mehr Krach. Diese Regel hat auch im Jahre 2014 noch Bestand. Zwar bleiben die aktuellen mobilen Macs in der Regel recht leise, wenn der Lüfter dann aber mal anlaufen muss (im Sommer kommt das schon mal häufiger vor) wird es gleich richtig laut. In den iMac-Modellen ist mehr Platz, Apple verbaut größere Lüfter, die langsamer laufen können. Daher bleiben die iMacs auch im Sommer oder unter extremer Rechenlast meist unhörbar. Das hat gerade am Arbeitsplatz Vorteile, denn nervende Lüftergeräusche stören die Konzentration.

Vorteil iMac: Bleibt dank größerer Lüfter und besserer Kühlung in der Regel unhörbar leise

Fazit

Wer nicht unbedingt auf den mobilen Einsatz eines Mac angewiesen ist, fährt mit einem iMac besser. Ob zuhause oder am Arbeitsplatz in der Firma, die Vorteile der festen Installation eines Mac überwiegen meist und der iMac, egal ob mit 21,5- oder 27-Zoll-Bildschirm ist hier mit seinem All-in-One-Konzept die beste Lösung.

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