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DNS

03.03.2009 | 15:23 Uhr |

Das Domain Name System bringt die Namen und IP-Adressen zusammen

Gibt man in einem Browser eine Adresse wie "www.macwelt.de" ein oder verschickt eine E-Mail, müssen der Browser und das E-Mail Programm wissen, wo sich der Server mit den Webseiten beziehungsweise wo sich der Briefkasten des Nachrichtenempfängers befindet. Das Problem dabei ist, dass alle Rechner im Internet über das Protokoll " Open DNS Open DNS ist eine Alternative zum Domain Name Server des jeweiligen Internet-Providers Open DNS ist, anders als der Name es vermuten lässt, ein kommerzieller DNS-Service, der für Privatanwender jedoch kostenlos ist. Der Service verfügt über eigene DNS-Server, die man über die IP-Adressen 208.67.222.222 und 208.67.220.220 erreicht. Verwendet man einen Router, trägt man diese Adressen dort ein, was aber nicht bei jedem Gerät möglich ist. Bei einer Airport-Station sind die Eingabefelder "DNS-Server" unter "Internet > PPPoE" zu finden. Oder man öffnet die Systemeinstellung "Netzwerk", markiert den verwendeten Dienst, klickt auf "Weitere Optionen" und dann auf "DNS". Per Klick auf das Plussymbol lassen sich die Adressen angeben. Open DNS bietet zusätzlich zum Server noch einige Dienstleistungen wie einen Schutz gegen Phishing oder die Blockierung von Porno-Webseiten an. Zudem lassen sich Webseiten festlegen, die grundsätzlich blockiert oder erlaubt sein sollen. Installiert man ein von Open DNS zur Verfügung gestelltes Programm, wird das eigene Netz trotz dynamischer IP-Adresse immer unter dem auf der Webseite von Open DNS vergebenen Namen gefunden. TCP/IP " kommunizieren, und dieses nur IP-Adressen kennt, nicht jedoch Namen. Die Lösung dafür ist das Domain Name System (DNS), das unter anderem dafür zuständig ist, die Klarnamen mit der jeweils zugehörigen IP-Adresse zu verbinden.

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