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Firewire-Geräte nutzen

22.07.2010 | 14:57 Uhr |

Trotz der hohen Geschwindigkeit von USB 2.0 haben Firewire-Laufwerke nach wie vor ihre Berechtigung - sorgen aber manchmal für Probleme

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Anschlüsse prüfen - Bleibt ein Firewire-Laufwerk nach dem Anschließen unsichtbar, prüfen Sie als Erstes die Kabelverbindung. Ist die in Ordnung, trennen Sie alle Firewire-Geräte vom Rechner, starten ihn neu und schließen dann das Laufwerk nacheinander an die verschiedenen Firewire-Anschlüsse des Macs an. Wenn Sie ein anderes Firewire-Kabel zur Hand haben, probieren Sie dies ebenfalls aus. Das Gleiche gilt für ein eventuell vorhandenes Netzteil, auch wenn sich die Platte eigentlich via Firewire mit Strom versorgen können soll. Ist auch ein USB-Anschluss vorhanden, versucht man es mit der Verbindung. Funktioniert sie, hat man zumindest Zugriff auf die Daten.

Firewire-Reset - Zur Wiederbelebung eines Firewire-Anschlusses setzt man ihn zurück. Dazu löst man zuerst sämtliche Kabelverbindungen des Rechners inklusive Netzkabel und entfernt bei einem Mobilrechner auch den Akku. Dann wartet man mindestens zehn Minuten, schließt Strom, Maus, Tastatur und Monitor sowie das problematische Firewire-Laufwerk wieder an und startet den Rechner neu.

Netzwerk ausschalten - In manchen Fällen hilft es einem Firewire-Laufwerk wieder auf die Sprünge, wenn Sie in der Systemeinstellung "Netzwerk" die Nutzung von Firewire deaktivieren. Hierzu öffnen Sie die Netzwerkeinstellungen und markieren den Dienst "FireWire". Dann löschen Sie ihn mit der Minustaste unter der Liste oder deaktivieren ihn über das Aktionsmenü. Im zweiten Fall bleiben die Einstellungen zur späteren Nutzung gespeichert. Den erwähnten Dienst brauchen Sie nur, wenn Sie Rechner über Firewire verbinden wollen.

Manuell aktivieren - Erscheint ein Firewire-Laufwerk nach dem Anschließen nicht auf dem Desktop, probieren Sie, ob das Laufwerk vom Festplatten-Dienstprogramm erkannt wird. Erscheint es links in der Liste, markiert man das dort aufgelistete inaktive Volume und klickt in der Symbolleiste auf "Aktivieren". Lässt sich das Volume aktivieren, kontrollieren Sie als Erstes mit "Volume überprüfen", ob das Dateiverzeichnis in Ordnung ist. Gibt es irreparable Fehler, versuchen Sie, die Daten auf einem anderen Laufwerk zu sichern, zum Beispiel als Image oder durch Klonen mit der "Wiederherstellen"-Funktion. Kommt es dabei zu Fehlern, versuchen Sie ein Datenrettungsprogramm.

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