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Sendermodus

03.03.2009 | 16:17 Uhr |

Der im Router eingestellte Sendermodus bestimmt, wie schnell die Daten im drahtlosen Netz übertragen werden

Mac.com bietet SMTP-Server an
Vergrößern Mac.com bietet SMTP-Server an

Wie in einem WLAN die Funksignale gesendet werden, bestimmt der vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) definierte Standard 802.11. Die erste Norm mit der Bezeichnung 802.11 wurde 1997 verabschiedet, seither sind eine Reihe weiterer Normen hinzugekommen. Einige der Normen bestimmen, mit welcher Geschwindigkeit die Daten übertragen werden, die Auswahl trifft man jeweils in den Funkeinstellungen des WLAN-Routers . Bei einer Airport-Station heißt diese Einstellung "Sendermodus", bei einer Fritz Box "Modus".

Die ersten Standards

Die erste WLAN-Norm, die sich in der Praxis durchgesetzt hat, ist 802.11b. Sie sieht eine Übertragungsgeschwindigkeit von 11 Mbit/s vor und sendet im Frequenzband von 2,4 GHz. In der Praxis blieben knapp 5 Mbit/s übrig. Zeitgleich zu 802.11b wurde der Standard 802.11a verabschiedet, der in vielen Ländern aber erst später zugelassen wurde. Er sendet im Band mit 5 GHz und bietet einen Datendurchsatz von bis zu 54 Mbit/s, wovon in der Praxis etwa die Hälfte übrig bleibt. Dieser Standard hat sich kaum verbreitet, weshalb es wenige Geräte gibt, die ihn einsetzen. Auch wenn Apple dies in den Datenblättern nicht erwähnt, unterstützen ihn jedoch fast alle Macs mit Intel-Prozessor, was man im Netzwerkdienstprogramm überprüfen kann.

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