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Kindersicherung

01.03.2008 | 13:25 Uhr |

Mit Apples Aufpassersoftware können Eltern Computerzeiten kontrollieren, Webseiten-Besuche erfassen, Chat- und Mail-Partner festlegen und mehr

Der Computer ist in vielen Familien heute allgegenwärtig. Mittlerweile wird auch für die Schule im Internet recherchiert, Hausarbeiten werden getippt statt geschrieben, und gechattet oder gemailt wird, was das Zeug hält. Damit die Kids dabei nicht allzu sehr auf Abwege geraten, ermöglicht Mac-OS X den Eltern eine gewisse Kontrolle.

Die Einstellungen zur Kindersicherung finden Sie im gleichnamigen Modul der Systemeinstellungen. Dort wählen sie den Benutzer, der überwacht werden soll, und klicken dann auf "Kindersicherung aktivieren". Danach ist der Schutz in fünf Bereichen konfigurierbar.

Grenzen und Schutz

Unter "System" finden Sie allgemeine Einstellungen. Dort können Sie unter anderem eine Liste der erlaubten Programme anlegen. Für kleine Kinder aktivieren Sie den "Einfachen Finder ", der nur noch ein simpler Programmstarter ist.

Im Bereich "Inhalt" geht es vor allem um den Zugriff auf Webseiten. Hier können Sie eine Positivliste mit Seiten anlegen, die der Nachwuchs besuchen darf. Das bedeutet allerdings, dass Sie jede neue Seite von Hand eintragen müssen. Alternativ gibt es auch eine Automatikfunktion, die ähnlich wie der Junkmail-Filter eine Seite auf jugendgefährdende Inhalte untersucht, bevor sie geladen wird. Über eine Liste können Sie Seiten permanent erlauben oder blockieren.

Unter " Mail & iChat " können Sie festlegen, mit welchen Adressen der Austausch möglich ist. Solche Maßnahmen sind mitunter nötig, da längst nicht jeder vermeintliche Freund, der da anonym im Chatroom auftritt, Gutes im Schilde führt.

Zeiten und Protokolle

Sehr sinnvoll ist die Vorgabe von Arbeitszeiten. Damit die Kids nicht nur noch am Rechner sitzen, lässt sich eine maximale Nutzungsdauer für Werktage und Wochenenden festlegen. Ist das Kontingent aufgebraucht, erlaubt das System keine Anmeldung mehr. Und Erwachsene wiederum können sich mit diesem Feature vor allzu viel Nachtarbeit schützen.

Die Protokollfunktion zeigt, welche Programme benutzt wurden und wie lange. Auch welche Webseiten angesteuert wurden und ob sie vom Filter blockiert wurden, wird festgehalten.

Die Kindersicherung kann sicher nicht das klärende Gespräch mit dem Nachwuchs ersetzen, aber sie kann wohldosiert einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Computer fördern.

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