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Kostenlose Apps von Apple

30.09.2015 | 12:58 Uhr |

Neben den mitgelieferten Apps stellt Apple eine ganze Reihe weiterer im Store zur Verfügung. Für Käufer eines iPhone oder iPad sind sie sogar kostenlos zu haben. Das Zugreifen lohnt sich auf jeden Fall

Wer ein neues iPhone erwirbt , darf sich zusätzlich zu den bereits zum iOS gehörigen Apps noch diverse weitere Anwendungen von Apple kostenlos aus dem Store laden. Normalerweise kosten sie knapp 40 Euro. Dieses Angebot sollte man annehmen, denn iWork, iMovie und Garageband sind jeweils in ihren Gebieten führend und damit sehr wertvolle Helfer.

iWork

Das Trio aus Pages , Numbers und Keynote ist Apples Variante eines Office-Pakets. Es hebt sich deutlich von anderen ab, etwa vom ebenfalls kostenlos nutzbaren Microsoft Office-Trio. Vereinfacht gesagt, glänzen Apples Apps vor allem durch eine hochwertige Gestaltung, was sich auch an der großen Menge an Vorlagen zeigt. Zudem ist die Bedienung sehr gut an die Arbeitsweise von iPhone und iPad angepasst. Die Apps eignen sich keineswegs nur für die Überprüfung bestehender Dokumente, sondern durchaus auch für umfangreichere Überarbeitungen oder sogar die Neuerstellung von Texten, Tabellen und Präsentationen.

Die Funktionalität der drei Anwendungen steht den großen Office-Paketen auf Mac und PC erfreulich wenig nach und sollte keine Wünsche offenlassen. Alle Apps nutzen jeweils ein iWork-eigenes Dateiformat, können aber die gängigen Office-Dateiformate im-und exportieren. Der Datenaustausch mit dem Desktop erfolgt über Mail, die iCloud oder andere Cloud-Dienste wie Dropbox oder Google Drive. Nachdem es an den iWork-Apps anfangs noch vieles zu kritisieren gab, wirken sie mittlerweile erstaunlich reif. Selbst den Preis von 10 Euro pro App wären sie locker wert.

iMovie

Wer das regulär knapp fünf Euro kostende iMovie nicht in Aktion gesehen hat, wird vermutlich kaum glauben, dass man auf dem winzigen Display des iPhone wirklich komplette Filme schneiden kann. Doch dank zahlreicher, gut brauchbarer und einfach einsetzbarer Werkzeuge für Übergänge und Filter ist es verblüffend einfach, aus einer Handvoll Clips einen Film zu schneiden, auf Wunsch inklusive Vor-und Nachspann. Auch Einblendungen oder Nachvertonungen lassen sich einfach realisieren, und die Vorlagen für Filmtrailer sorgen – wenn man sie nicht übertrieben oft benutzt – für sehr spaßige Videos. Wirklich beeindruckend ist die Geschwindigkeit, mit der die App den fertig geschnittenen Film rendert und exportiert.

iMovie: Die Apple-Lösung verwandelt iPhone und iPad in einen kleinen Videoschnittplatz mit vielen praktischen Features.
Vergrößern iMovie: Die Apple-Lösung verwandelt iPhone und iPad in einen kleinen Videoschnittplatz mit vielen praktischen Features.

Zwar ist iMovie eine große und speicherhungrige App, aber sie ist auch sehr mächtig. Wer genügend Speicherplatz hat, für den lohnt sich der Download allemal. Eine bessere App für den Videoschnitt gibt es im Store nicht.

Garageband

Auch die Musik-App Garageband gehört zu den für iPhone-und iPad-Käufer kos–tenlosen Apps. Garageband verwandelt das iOS-Gerät in ein regelrechtes Aufnahmestudio für Musik mit durchaus erstaunlichen Möglichkeiten. Auf denkbar simpelste Weise schneidet man sich auf bis zu 32 Spuren aus echten und virtuellen Instrumenten, die man selbst per Fingerspitze spielen oder vom smarten Assistenten automatisch jammen lassen kann, seine Songs, Jingles oder Soundeffekte zusammen. Zur App gehören jede Menge Loops und Pattern, die sich innerhalb kürzester Zeit so arrangieren lassen, dass das Ergebnis nicht wie ein Laienspielorchester, sondern wirklich harmonisch klingt.

Garageband: Es ist wirklich verblüffend, wie gut selbst musikalische Laien mit dieser App einen hörbaren Song erzeugen können. Wer will, spielt seine Instrumente per Hand.
Vergrößern Garageband: Es ist wirklich verblüffend, wie gut selbst musikalische Laien mit dieser App einen hörbaren Song erzeugen können. Wer will, spielt seine Instrumente per Hand.

Apropos Laie: Auch als ein solcher darf man sich zutrauen, seine eigene Filmmusik einzuspielen, ohne je ein echtes Instrument gelernt zu haben. Kaum eine andere App macht derart spielerisch Lust darauf, doch noch ein Instrument zu erlernen. Zugegeben: Das letztlich eher einfache und typische Strickmuster von Garageband-Songs findet sich in vielen Youtube-Videos, doch andererseits nutzen selbst Musiker nicht selten Garageband als eine Art Notizblock und zum Ausprobieren von Arrangements.

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