1027066

Mit dem Mac sicher im Unternehmen

29.10.2009 | 12:18 Uhr |

Sensible Unternehmensdaten müssen geschützt werden. Deswegen ist die Security im Unternehmen ebenso wichtig wie die Buchhaltung und die Steuererklärung. Für den Mac stehen sicher Lösungen bereit.

Sicherheit im Unternehmen bedeutet in erster Linie, die Produkte zu schützen, die der Betrieb erzeugt. In zweiter Linie bedeutet das auch, dass der Unternehmer seine Infrastruktur gegen Angriffe sichern muss.

Wer sein Firmennetz unangreifbar machen will, muss es deshalb in zwei Richtungen abdichten. Es gilt zu verhindern, dass unerwünschte Dateien sowie Viren und Trojaner in die Firma gelangen. Genauso wichtig ist aber, zu verhindern, dass vertrauliche Daten das Unternehmen verlassen. Der Markt bietet eine Vielzahl von Produkten, die für Betriebe unterschiedlicher Größe entweder einzelne Probleme lösen oder ganze Komplettpakete für die IT-Sicherheit anbieten.

Datenschutz gegen Spionage

Die Passwörter des Aladdin eToken sind nur ein Mal gültig. So lässt sich die Authentifizierung nicht missbrauchen.
Vergrößern Die Passwörter des Aladdin eToken sind nur ein Mal gültig. So lässt sich die Authentifizierung nicht missbrauchen.

Unternehmensdaten gehören zum Wertvollsten, was ein Unternehmen hat. In aller Regel gibt es keine wichtige Information, die nicht auf irgendeinem Rechner in der Firma gespeichert ist. Die Daten sind aus verschiedenen Gründen gefährdet. So trägt der Unternehmer die Verantwortung dafür, dass die persönlichen Daten seiner Mitarbeiter nicht missbraucht werden. Auch vor Wirtschaftsspionage müssen sich Unternehmen immer stärker schützen. Studien zeigen, dass sie besonders kleine und mittelständische Betriebe betrifft, weil sie in der Regel weniger Wert auf Datensicherheit legen (und geringere Mittel dafür zur Verfügung stellen).

Dabei müssen vertrauliche Daten nicht ausschließlich in böswilliger Absicht "Füße bekommen". Es reicht schon, wenn ein Mitarbeiter Firmendaten auf einen USB-Stick speichert, etwa um zu Hause weiterzuarbeiten, und diesen verliert. Für den Unternehmer ist es daher wichtig, darauf zu achten, dass sensible Daten im Unternehmen bleiben.

Verschiedene Möglichkeiten des Device Management erlauben es, den Umgang mit bestimmten Daten entsprechend einzuschränken. So finden sich Produkte auf dem Markt, mit deren Hilfe sich genau festlegen lässt, welche Daten auf welchen Wechseldatenträger kopiert werden dürfen. So kann der Sicherheitsbeauftragte beispielsweise Dateien bestimmen, die sich nicht auf USB-Sticks kopieren, per Mail verschicken oder auf CD brennen lassen. Sinnvoll ist, wenn das Sicherheits-Tool es aber zulässt, bestimmte Daten auf personalisierte USB-Sticks zu kopieren, damit die Produktivität gewährleistet ist.

Ein gutes Device-Management-Werkzeug sollte überdies die Möglichkeit bieten, dass autorisierte Personen externe Geräte bestimmen können, die sich - beispielsweise stunden- oder tageweise - an den Rechner anschließen lassen. So kann etwa der Seminarleiter einer Gruppe von Studierenden oder eine bestimmte Person in einer Abteilung einen USB-Stick einer Arbeitsgruppe, der nachweislich Virenfrei ist, freischalten. Einige Produkte bieten die Möglichkeit, den gesamten Datenverkehr von oder zu externen Geräten im Firmennetz zu überwachen und auf Wunsch zu speichern.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1027066