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Modems und Router, Time Capsule und DSL

24.03.2009 | 10:27 Uhr |

Die Verbindung zum Internet stellen Modems her. Wer mehr als einen Rechner mit dem Web verbinden will, muss über Router Bescheid wissen. Einer der praktischsten ist Apples Time Capsule, der Airport-Extreme-Basisstation mit einer internen Festplatte kombiniert.

Time Capsule hat dieselben Ports wie Airport Extreme und zusätzlich eine interne Festplatte.
Vergrößern Time Capsule hat dieselben Ports wie Airport Extreme und zusätzlich eine interne Festplatte.

Apple bietet Time Capsule entweder mit 500 GB oder 1 TB Festplattenspeicher an. Der WLAN-Router unterstützt den momentan schnellsten Standard 802.11n, ist aber abwärtskompatibel zu den älteren Standards und verfügt über vier Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Einer davon ist der WAN-Port, an dem man das DSL-Modem oder einen anderen Router anschließt, während die anderen Ports das lokale Netz (LAN) mit der Station verbinden. Man hat also die Möglichkeit, Rechner entweder per Kabel oder über Airport mit der Station zu verbinden. Zusätzlich gibt es einen USB-Port, an den sich Drucker oder Festplatten anschließen lassen. Auch ein USB-Hub mit mehreren angeschlossenen Geräten lässt sich verwenden. Die interne Festplatte kann entweder als Netzlaufwerk benutzt werden, oder man lässt Time Machine dort die Sicherungskopien der Rechner speichern. Prinzipiell ist auch die Doppelverwendung der internen Festplatte für Backup und Datentausch im Netz möglich, besser ist es jedoch, nur die Datensicherung auf dem internen Laufwerk vorzunehmen und als Netzlaufwerk eine externe Festplatte per USB anzuschließen (siehe "Airport-Laufwerk").

Assistent

Am einfachsten ist die Einrichtung von Time Capsule mit der Assistentenfunktion des Airport-Dienstprogramms. Im ersten Schritt benennt man die Station und vergibt ein Stationspasswort. Soll für den Zugriff auf die Festplatte ein anderes Passwort verwendet werden als für den Zugriff auf die Stationseinstellungen, aktiviert man "Anderes Kennwort für Schutz der Laufwerke verwenden" und tippt das Passwort ein. Dann geht es weiter mit den Einstellungen für das WLAN (siehe "WLAN-Router") und für das DSL-Modem ("siehe DSL-Modem"), wenn man ein neues Netz einrichtet. Oder man erweitert ein schon bestehendes Netz mit Time Capsule (siehe "Dual-Band-Netzwerk", "Roaming" und "WDS").

Manuelle Einstellungen

Für das Time-Capsule-Laufwerk kann man ein anderes Kennwort vergeben als für die Station, alternativ lassen sich auch Benutzerkonten einrichten.
Vergrößern Für das Time-Capsule-Laufwerk kann man ein anderes Kennwort vergeben als für die Station, alternativ lassen sich auch Benutzerkonten einrichten.

Konfiguriert man die Station manuell, findet man die WLAN-Einstellungen unter "AirPort". Das DSL-Modem oder den Internetzugang über einen weiteren Router richtet man unter "Internet" ein. Und die Einstellungen für die Festplatte nimmt man unter "Laufwerke" vor. Damit man auf die Festplatte zugreifen kann, muss "File-Sharing aktivieren" in der Registerkarte "File-Sharing" markiert sein. Das gilt auch für den Zugriff von Time Machine auf die Festplatte. Im Aufklappmenü "Laufwerke schützen" legt man fest, ob für den Festplattenzugriff das Stationspasswort oder ein gesondertes Passwort verwendet werden soll. Setzt man Time Capsule als Netzlaufwerk ein, auf das mehrere Benutzer zugreifen, lassen sich über "Mit Accounts" Benutzerkonten einrichten. Jeder Benutzer hat dann ein eigenes Verzeichnis auf der Festplatte, auf das nur er zugreifen kann. Sind beim Einrichten der Benutzer schon Daten auf dem Laufwerk vorhanden, kann man anschließend nicht mehr auf diese zugreifen, weshalb man zuvor eine Kopie auf einem Rechner im Netz erstellt und die Daten dann vom Time-Capsule-Laufwerk löscht. Außerdem kann man unter "File-Sharing" den Gastzugriff ein- oder ausschalten und die Rechte für Gäste festlegen ("Nur Lesen" oder "Lesen und schreiben").

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