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Mail im Webbrowser

03.03.2009 | 16:30 Uhr |

Greift man über einen Browser auf das E-Mail-Konto zu, kann man fast überall seine Post lesen und beantworten.

Google Mail
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Bei einem Web-Mail-Konto verwaltet man die elektronische Post nicht mit einem E-Mail-Programm, sondern über einen Browser. So kann man von jedem Computer aus seine Post ansehen, beantworten und löschen. Andererseits kann man nur dann auf die Post zugreifen, wenn man online ist, wobei dies für die meisten Anwender dank DSL und Flatrate nicht problematisch ist.

Über Web-Mail kann man von jedem Rechner aus per Browser auf sein E-Mail-Konto zugreifen.
Vergrößern Über Web-Mail kann man von jedem Rechner aus per Browser auf sein E-Mail-Konto zugreifen.

Hat man mehrere E-Mail-Konten bei verschiedenen Anbietern, ergibt sich bei Web-Mail-Konten das Problem, dass man für jedes Konto eine eigene Adressverwaltung unterhalten muss. In diesem Fall ist es sinnvoller, die Verwaltung der Nachrichten und Adressen in einem E-Mail-Programm wie Mail (und dem Adressbuch) oder Thunderbird zu zentralisieren und den Web-Mail-Zugriff nur dann zu verwenden, wenn man die E-Mails nicht auf dem eigenen Rechner lesen möchte. Da sich auch Konten von GMX, Web.de oder Google Mail per Mailprogramm bedienen lassen, ist dieses Vorgehen kein Problem. Je nach Anbieter verbleiben die Nachrichten auf dem Server, da der Provider IMAP verwendet, oder werden per POP auf den Rechner übertragen und dann auf dem Server gelöscht (siehe " IMAP " und " POP ").

Bekommt man häufiger Nachrichten mit Anhängen, muss man bei einem Web-Mail-Konto darauf achten, dass der Speicherplatz nicht zu knapp wird, denn es gibt keine Möglichkeit, nur die Anhänge zu löschen, die Nachrichten aber nicht. Das Herunterladen der Anhänge auf den Rechner funktioniert wie bei jeder Datenübertragung. Sie landen dann in dem Ordner, der im Browser für die Downloads angegeben ist.

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