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Manuelle Adressen statt DHCP

01.05.2008 | 18:28 Uhr |

Wenn der Mac nicht ins Netz findet, überprüft man die Systemeinstellungen unter "Netzwerk"

Klare Zuordnung Ist im Netz ein Router mit DHCP -Server vorhanden, übernimmt dieser die Adresszuteilung an die Rechner. Der Benutzer muss nur am Router das gewünschte Klasse-C-Netzwerk definieren, angeschlossene Macs bekommen beim Start respektive der Nutzung eines Netzwerkdiensts eine IP-Nummer samt Teilnetzmaske und DNS -Server-Adresse zugeteilt. Was auf den ersten Blick als Erleichterung erscheint, kann sich als Problem erweisen. Bei jedem Neustart des Mac erhält dieser unter Umständen eine andere IP-Adresse zugeteilt, ist also nicht eindeutig über sie erreichbar: Kennt man die am Tag zuvor verwendete Adresse, kann sich diese geändert haben. Auch lassen sich am Mac bestimmte Serverdienste nicht betreiben, wenn DHCP eingestellt ist. Um hier Probleme von Anfang an auszuschließen, sollten die Adressen in der Systemeinstellung "Netzwerk" manuell zugeteilt werden (Klappmenü "Manuell"). Diese Zuteilung erlaubt außerdem eine zuverlässige Netzwerkdokumentation. Aktuelle Router erlauben es auch, nur einen Teil des Klasse-C-Netzwerks über den DHCP-Server freizugeben. Damit kann man für die eigenen Geräte manuelle Zuteilung nutzen und Besuchern den Komfort der minimalen DHCP-Konfiguration bieten.

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