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Powerline

03.03.2009 | 16:05 Uhr |

Anstatt Kabel zu ziehen, lässt sich auch das Stromnetz zur Datenübertragung einsetzen

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Der Begriff Powerline steht für zwei unterschiedliche, aber technisch miteinander verwandte Lösungen, bei denen Daten über das Stromnetz übertragen werden. Zum einen werden in Konkurrenz zur letzten Meile des Telefonnetzes die Daten aus und zum Internet von der Trafostation über die Stromleitung in die angeschlossenen Haushalte übertragen. Zum anderen wird das Stromnetz in einer Wohnung oder in einem Haus dazu verwendet, die netzwerkfähigen Geräte miteinander zu vernetzen, ohne dass dafür Ethernet -Kabel gezogen werden müssen. Zur Unterscheidung spricht man deshalb von Powerline und Inhouse Powerline. Letzteres wird außerdem mit Home Plug bezeichnet.

Powerline-Anbietergruppen

Während es für das Internet per Stromnetz in Deutschland nur wenige praktische Umsetzungen gibt und hierzulande wohl auch keine weitere Entwicklung mehr ansteht, ist das Angebot für die Vernetzung eines Haushalts über die Steckdose inzwischen recht umfangreich. Verschiedene Hersteller bieten hierfür Geräte an, wie beispielsweise die Devolo AG aus Aachen, Belkin, Netgear oder Zyxel. Alle vier Firmen sind Mitglied der "HomePlug Powerline Alliance", die im Jahr 2000 gegründet wurde und die momentan aktuellen Spezifikationen "HomePlug 1.0" und "HomePlug AV" entwickelt hat. Konkurrierend zur Homeplug Powerline Alliance gibt es die beiden Anbietergruppen Universal Powerline Association (UPA) und die HD-PCL Alliance. Die Geräte der jeweiligen Anbietergruppen sind nicht zueinander kompatibel, da sie jeweils andere Spezifikationen verwenden.

Im dLan-Assistenten tippt man die Sicherheitscodes aller Adapter ein und nimmt sie in die Liste auf.
Vergrößern Im dLan-Assistenten tippt man die Sicherheitscodes aller Adapter ein und nimmt sie in die Liste auf.
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