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OS X 10.12 Fuji: Das ist neu

19.04.2016 | 10:34 Uhr |

Apple aktualisiert alljährliche seine Betriebssysteme. OS X 10.12 wird wieder nach einer Sehenswürdigkeit in Kalifornien benannt. Das wissen wir bereits über den El-Capitan-Nachfolger

Update 19.04.2016:

Immer offensichtlicher wird das Rebranding für das Betriebssystem des Mac. Nun nennt Apple bereits in seinen Stellenanzeigen die Marke "MacOS" statt "OS X", wie ein Nutzer bei Reddit verrät . Was das nun für die kommende Version bedeutet, lässt sich daraus nicht schließen. Intern heißt das nächste Update Fuji, auf der WWDC am 13. Juni wird Craig Federighi erzählen, wie der Markenname der nächsten Version lautet. Apple benennt das nächste MacOS aber gewiss nicht nach einem japanischen Vulkan, sondern nach einer Sehenswürdigkeit in Kalifornien - vielleicht ist ja nach zwei Jahren Gebirge wieder das Meer dran. Entfällt das "X" aus der Nomenklatur, könnte eventuell auch "10." dran  glauben müssen und der offizielle Name womöglich "MacOS 12 [Sehenswürdigkeit an der kalifornischen Küste]" lauten.  Was Apple inhaltlich mit dem nächsten Update vorhat, das abgesehen von der deutlichen Namensänderung mehr als nur Kosmetik bringt, lesen Sie im Folgenden. ( pm )

Update 15.04.2016:

Am Anfang war es nur ein Gerücht, später wurden Hinweise in Beta Versionen von OS X gefunden, und nun veröffentlichte Apple, mehr oder weniger, die News, dass macOS der neue Name für das Mac Betriebssystem sein wird. watchOS, iOS und tvOS bekommen also einen neuen Freund (oder Freundin) an die Seite gestellt.

Der Name ist nicht neu. Apple benannte 1991 das damalige Betriebssystem “ System 7 ” mit Version 7.6 in Mac OS 7 um. Der Name hielt sich bis die Version 10 erreicht, und in OS X umbenannt wurde, im Jahr 2000. Im Zuge des neuen und prominenteren Umweltprogramms Apples , taucht erstmals der Name MacOS anstatt OS X auf. Ein Fehler oder ein cleverer Marketingschachzug? Es dürfte sich wohl um letzteres handeln.

Der Fehler, der schnell wieder korrigiert wurde: Anstatt OS X nennt Apple das eigene Mac Betriebssystem MacOS, und bestätigt damit, gewollt oder ungewollt, die Gerüchte um die Umbenennung mit Version 12.
Vergrößern Der Fehler, der schnell wieder korrigiert wurde: Anstatt OS X nennt Apple das eigene Mac Betriebssystem MacOS, und bestätigt damit, gewollt oder ungewollt, die Gerüchte um die Umbenennung mit Version 12.

 

Was bedeutet die Umbenennung?

Auf den ersten Blick passt Apple lediglich den Namen der bisherigen Produktpalette an. Apple TV, iPhones, die Apple Watch und die iPads haben alle das gleiche Namensschema: watchOS, iOS und tvOS. Apple entschied sich aber wohl bei MacOS für einen Großbuchstaben, MacOS anstatt macOS. Hielt sich aber auch nicht an den ursprünglichen Namen mit Leerzeichen: Mac OS.

Den viele Spekulationen um einen Zusammenschluss von iOS und OS X dürfte damit wohl vorerst ein Ende gesetzt werden. iOS wird zunehmend an Bedeutung gewinnen, und mit dem iPad Pro macht Apple auch kein Geheimnis daraus. Deutlich wird aber: Der Mac ist jetzt auch offiziell nur noch eines von vielen Apple Produkten, und wird wohl nur von Entwicklern und Kreativschaffenden für die Produktion von Apps und Kunst verwendet.

Ist der Mac nur noch eine Randnotiz?

Alle Jahre wieder die gleiche Frage. Und ja, die Absatzzahlen sprechen eine deutliche Sprache, ebenso die Fokussierung auf mobile und einfach zu bedienende Endgeräte. Zu hoffen bleibt hier lediglich, dass Apple sich nun mehr voll auf die Power-User im Mac-Segment konzentriert. Die Befürchtung bleibt aber: Mit den neuen, flacheren Macbooks ist der Mac vom damaligen Power-Haus für Kreativschaffende und Entwicklern zum Trend-Gadget verkommen.

Wann erfolgt die offizielle Verkündung?

Auf der alljährlichen Entwicklerkonferenz im Juni dürften wir mehr erfahren. Dann nämlich wird die Entwicklergemeinde mit neuer Software und Hardware Zubehör versorgt, und traditionell nimmt der Mac dort einen prominenteren Platz ein. Denn eines gilt immer noch: Auf einem iPad können bislang keine Apps programmiert werden. Solange dass so ist, wird dem Mac genügend Aufmerksamkeit geschenkt.

Update 30.03.2016: Das letzte Betriebssystem von Apple, das sich Mac-OS X nennen konnte, war Mac-OS X Lion aus dem Jahr 2011. Der Nachfolger Mountain Lion und alle späteren Versionen waren auf den Namen "OS X" gekürzt. Nun hat der brasilianische Entwickler Guilherme Rambo indirekte Hinweise darauf gefunden, dass Apple wieder den "Mac" in den Namen zurückbringt und den Nachfolger von El Capitan offiziell "macOS" nennen wird. Der Entwickler hat in der neuen Version von OS X 10.11.4 eine Interface-Datei namens "FUFlightViewController_macOS.nib" entdeckt. Die Datei an sich ist wohl etwas älter – vom August 2015, entdeckt hat er sie erst in der neuen Version. Auch in anderen Frameworks des OS X 10.11.4 finden sich die Dateien mit den ähnlichen Bezeichnung, wir haben mehrere in den Python- und Perl-Frameworks gefunden. Die Apple-Entwickler haben diese Dateien wohl in zwei Schritten ins System integriert, im August und im Oktober 2015. Der neue Name "macOS" wird die Betriebssystem-Nomenklatur von Apple etwas vereinheitlichen, denn mittlerweile hat der Hersteller vier davon, entsprechend der Produkt-Reihen: iOS, watchOS, tvOS und OS X. 

macOS wird sich der Nachfolger von El Capitan nennen.
Vergrößern macOS wird sich der Nachfolger von El Capitan nennen.

Update 01.03.2016: "Nach einem OS X ist vor einem OS X" und so tauchen im Netz immer mehr Geräte auf, die mit der Vorabversion des nächsten Mac-Betriebssystems unterwegs sind. Das berichtet etwa Macrumors nach der Auswertung der Logdaten seiner Webseite. Demnach haben die Apple-Tester mit der erweiterten internen Prüfung der neuen Version von OS X 10.12 und iOS 10 schon im Januar angefangen. Die Zahl der Geräte mit den Pre-Beta-Versionen hat sich seit dem Anfang des Jahres verdoppelt und wächst kontinuierlich. Das Erscheinen der neuen iOS und OS X im Netz deckt sich mit dem üblichen Veröffentlichungsplan von Apple: Im Sommer auf der WWDC, die wohl in der Woche vom 13. bis 17. Juni stattfinden wird, verkündet Apple die neuen Betriebssysteme und gibt sie an die Entwickler aus und wenig später für freiwillige Tester als Public Beta frei. Im Frühherbst, wohl in den ersten zwei Septemberwochen, wird das neue iPhone 7 veröffentlicht, gleichzeitig damit oder ein paar Tage später – das iOS 10. OS X 10.12 zieht traditionell nach und wird Ende September bis Anfang Oktober veröffentlicht.

Update 25.02.2016 : Der Mac ist der letzte in der Apple Produktreihe, der Siri in der neuen Funktion bekommt. Die Apple Watch und das Apple TV haben sich da vorgedrängt und die Assistenz bereits im letzten Jahr verpasst bekommen. Nun will 9to5Mac erfahren haben , dass Apple Siri im Herbst mit dem El-Capitan-Nachfolger, der wohl OS X 10.12 Fudji heißen wird, veröffentlicht. Nach Angaben von 9to5Mac testet Apple die Sprachsteuerung für den Mac seit 2012, in diesem Jahr ist die Desktop-Implementierung nun praxistauglich geworden und kann für breites Publikum veröffentlicht werden. Die ungenannten Quellen aus Apples Software-Abteilung besagen, für Siri wird in der Menüleiste ein Icon reserviert, ähnlich dem für Spotlight. Aktiviert man das Icon, öffnet sich ein halbdurchsichtiges dunkles Fenster mit einer bunten Visualisierung der Stimm-Eingabe oder Wiedergabe. Siri wird eine eigene Systemeinstellungen-Leiste erhalten, dazu werden angeblich die Nutzer die Funktion mit "Hey, Siri" aktiveren. Dies ist bereits mit den neueren iPhones möglich. Ob neue inhaltliche Funktionen hinzukommen, ist nicht bekannt. Da Siri eine server-lastige Anwendung ist, kann Apple neue Features häppchenweise ausrollen, ohne auf die größeren Updates bei iOS und OS X zu warten.

Ursprüngliche Meldung

Apple hat intern die Tests für OS X 10.12, die nächste große Version für alle Macs, erheblich hochgefahren. Sicher ist bereits, dass es keinen Zusammenschluss mit iOS geben wird. Schon jetzt erfährt man aber von etlichen interessanten Neuerungen, die es womöglich in die neue Version schaffen werden.

OS X 10.12 wird wie seine drei Vorgänger Mavericks, Yosemite und El Capitan gewiss wieder nach einer Sehenswürdigkeit in Kalifornien benannt. Der interne Name für Version 10.12 lautet aber "Fuji", wie informierte Kreise berichten . Das ist überhaupt kein Hinweis auf den finalen Namen, El Capitan hieß vor einem Jahr während der Projektphase etwa "Gala". Dass aber die Entwicklung schon über die Planungsphase hinausgegangen ist, zeigen die Analysedaten verschiedener Websites, in denen ein starker Zuwachs an Zugriffen von OS X 10.12 zu sehen ist. Der Versionssprung wird wie zuletzt wieder nicht besonders groß ausfallen, wenn schon jetzt Alpha-Systeme im Web unterwegs sind. Aller Voraussicht nach wird Apple im kommenden Jahr wieder in der ersten Juni-Woche nach San Francisco zur WWDC laden und dort OS X 10.12 und iOS 10 zeigen. Im September oder Oktober werden die beiden Betriebssysteme nach einem mehrwöchigen öffentlichen Betatest zum kostenlosen Download in den App Stores bereit stehen.

OS X Malibu, OS X Napa Valley, OS X Golden Gate?

Wie in den letzten Jahren drehen sich die ersten Spekulationen über den neuen Namen der neuen OS-X-Version. Apple schenkt diesem “Spektakel” auch immer die ersten Minuten jeder Präsentation und Craig "Hairforce One" Federighi darf ein paar Sparwitze reißen. Gerüchte über den Namen gibt es so viele wie berühmte Gegend in und um San Francisco. Wer weiß, was Apples oberster Software-Chef diesmal aus dem Hut zaubert. Der Name ist der einzige Punkt, mit Apple die Nutzer vollkommen überraschen kann. Theoretisch würde eine Festlegung noch wenige Tage vor der Präsentation genügen. Denn Namen sind Schall und Rauch. Was aber wird sich hinter OS X 10.12 verbergen?

BTRFS als neues Dateisystem

Schon mit der zweiten Version der Version der Programmiersprache Swift hat Apple verdeutlicht, wo die Reise hingehen soll: Wie Microsoft und Google verspricht sich die Firma aus Cupertino mit Offenheit, ein neues Image zu formen. Der nächste Schritt wäre mit dem neuen Dateisystem BTRFS möglich. Dieses vor allem in der Linux-Gemeinde bekannte Dateisystem ist vor allem wegen seiner höheren Fehlertoleranz und besseren Adminisitrierbarkeit beliebt.

Warum sollte Apple aber von HFS+ wechseln? Gründe hierfür sind nicht offensichtlich. Wünschte Apple jedoch ein einheitliches Dateisystem für OS X und iOS, käme BTRFS womöglich ins Spiel. Die Vereinheitlichung könnte die Kosten für die Wartung der Systeme verringern. Ein weiterer denkbarer Grund: HFS+ ist bereits seit 1998 auf dem Markt, Apple führte es mit Mac-OS 8.1 ein. Es wäre an der Zeit, Altlasten über Bord zu werfen.

Bekannte Nutzer von BTRFS sind unter anderem Facebook und der finnische Smartphone Hersteller Jolla. Ob Apple, wie bei HFS+, Eigenentwicklungen unter eigenen Lizenzen veröffentlicht, oder tatsächlich unter der derzeitigen GPL-Lizenz entwickelt, bleibt abzuwarten. Vor gut zehn Jahren hatte Apple bei der Entwicklung von OS X 10.5 Leopard schon über ein neues Dateisystem nachgedacht, den Umstieg auf ZFS (Zetabyte File System) aber im Jahr 2009 endgültig verworfen.

Time-Machine-Backup direkt in die iCloud schreiben

Apples Lösung für Sicherungskopien, Time Machine, war 2007 bei der Premiere von Mac-OS X 10.5 Leopard ihrer Zeit weit voraus, und hat auch bis heute keine große Konkurrenz zu fürchten. Mit mehr und mehr Fokus auf die iCloud dürfte auch der Mac bald direkt in die iCloud sichern und wiederherstellen dürfen. Mit angepassten Preisen und größeren Speicherlösungen wäre dies ein interessanter Ansatz.

Time Machin, das in OS X integrierte Backup-System greift in die iCloud aus
Vergrößern Time Machin, das in OS X integrierte Backup-System greift in die iCloud aus

Die erste Sicherung beansprucht bei Time Machine den größten Speicherplatz, anschließend sichert das System nur noch die Änderungen. Dennoch wäre beim ersten Backup und nach Systemupdates der Mac erst einmal mit langwierigen Hochladen in die iCloud beschäftigt. Mit einem Trick könnte Apple aber Abhilfe schaffen: Einkäufe über den iTunes und Apple Store könnte Time Machine bei der Sicherung ausschließen, da diese erneut aus dem Store heruntergeladen werden können. Anwendungen und Multimedia könnten also wegfallen, um mit Speicherplatz und Datenvolumen sparsam umzugehen.

Wann Siri endlich auf den Mac kommt

Auch wenn viele den Nutzen von Siri selbst auf dem iPhone für mittelmäßig halten, und die Spracherkennung meist nur mit lustigen Antworten auf Twitter punktet, so wäre es nur ein logischer Schritt, würde Apple die Technologie auch auf der letzten noch ausstehenden Plattform verfügbar machen. Der Mac selbst besitzt bereits eine gute Sprachunterstützung, die Siri aber komplett ersetzen könnte. Seit Windows 10 können PC-Anwender mit Cortana auf ihrem Desktop oder Laptop sprechen, via Bootcamp oder Virtualisierung ginge das auch dem Mac. Höchste Zeit, dass Apple nachzieht.

Apple Watch als Fernbedienung für den Mac

Auch bei der Kooperation mit der Apple Watch hat Apple OS X bisher stiefmütterlich behandelt. Verständlich: Vor allem spricht Apple mit der Smartwatch die Besitzer der neueren iPhone-Generationen an, die Zielgruppe ist weit größerer. Die Apps für die Apple Watch werden es rasant mehr, wodurch auch das Bedürfnis entstehen könnte, per Apple Watch auch direkt mit dem Mac zu kommunizieren. Die Apple Watch würde  sich beispielsweise hervorragend  Fernbedienung für den Mac eignen, mit oder auch ohne Siri. Die Infrarot-Schnittstelle an iMac und den Macbooks hat Apple gestrichen, viele Nutzer vermissen aber eine Fernbedienung.

Der Plan von der Abschaffung des Dashboards

Mit dem Schritt, die von iOS bekannte Mitteilungszentrale auch in OS X einzuführen, hat sich Apple klar gegen das Dashboard gestellt. App-Hersteller können jetzt speziell angepasste Widgets für die rechte Seitenleiste des Mac programmieren. Das Dashboard, das immer noch viel Zuspruch in jedoch nur noch kleinen Kreisen findet, bleibt außen vor. OS X 10.12 könnte also für ein einheitliches Nutzererlebnis zu sorgen und auf das Dashboard verzichten.

Die ausgeweitete Mitteilungszentrale legt den Verzicht auf das Dashboard nahe
Vergrößern Die ausgeweitete Mitteilungszentrale legt den Verzicht auf das Dashboard nahe

Der Tanz auf mehreren Hochzeiten

Mit dem iPad Pro, den iPad Air und Mini, der Apple Watch und dem iPhone bedient Apple unterschiedlich Kunden und Lösungsansätze für den Alltag in Freizeit und Beruf. Apples Designteam soll vereinheitlichte Ansätze verfolgen, unter Jonathan Ive arbeiten alle zusammen in einer und nicht mehr mehreren Abteilungen. Um derart agil zu bleiben, bedarf es natürlich auch bei OS X 10.12 einige Anpassungen.

Ziel von OS X 10.12 wird also sein, einheitliche Funktionen (wie die Mitteilungszentrale, Siri, Spotlight) aber auch grundlegende Technologien wie ein neues Dateisystem einzuführen. Arbeitsabläufe können so vereinfacht und so problemlos wie möglich auf alle Systeme ausgerollt werden.

Unsere  Einschätzung: Apple könnte in Zukunft einzelne Funktionen wie Siri vorstellen, und anschließend zeigen, wie man damit unter OS X, iOS und der Apple Watch umgeht. Anders als bisher die Keynotes und Präsentationen nach Hardware zu unterteilen, könnte Apple die pure Funktionalität in den Vordergrund stellen. Apple Maps als Beispiel: Wenn Apple spezielle Fahrradrouten für bestimmte Städte zur Verfügung stellt, könnte Federighi diese ankündigen und sogleich zeigen, wie sie auf dem Mac, dem iPhone und der Apple Watch funktionieren.

Der zweite, wichtigere Punkt, dürfte die Integration der iCloud sein. Funktionen wie Sicherung der Dateien, einen Papierkorb für aus Versehen gelöschte Dokumente, und das Öffnen weiterer Schnittstellen dürfte hier die Folge sein.

Fazit

Auf Nutzersicht wird auch kommendes Jahr das Udpate von OS X nicht der große Wurf. Bis auf die Optimierung des Dateisystems wird es nur kleinere Änderungen geben.  Da Apple immer mehr Plattformen bedient, ist es entscheidend,  den Nutzer ganzheitlich zufrieden zu stellen. OS X spielt dabei, so schwierig es auch klingen mag, nur noch eine untergeordnete Rolle. Aber zumindest bleibt der Mac ein wichtiger Teil in der Produktpalette Apples.

Auch immer wieder eine spannende Frage: Welche Macs werden unterstützt, muss der Nutzer sich auf ein Hardwareupgrade vorbereiten? Auch hier ist es bei Apple komplizierter geworden. El Capitan (OS X 10.11) läuft auch noch auf einem iMac von 2007. Allerdings werden dort nicht alle Funktionen (wie Handoff und Instant Hotpsot) unterstützt. Minimum hierfür ist der Jahrgang 2012 und später. Nach ersten Einschätzungen wird OS X 10.12 keine Ausnahme darstellen. Das Hauptaugenmerk lag in der Konnektivität, also Bluetooth 4.0 und neuer. Die Spezifikationen dürften wohl also die gleichen bleiben.

Geräte aus dem Jahr 2007 oder 2008 sind aber wie immer an der Grenze, und könnten womöglich nicht mehr unterstützt werden. Wollen Sie alle kommenden Funktionen nutzen, sind sie mit Geräten ab dem Jahrgang 2013 auf der sicheren Seite. Einen drastischen Schnitt wird es kaum geben, da die neuen, weniger leistungsstarken Macbooks auch unterstützt werden müssen.

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