977476

Power-Tipps für iMovie 7

20.09.2007 | 14:31 Uhr |

iMovie 7 ist keine Fortentwicklung von Apples Videoschnittprogramm, sondern ein radikal neuer Anfang des in iLife 08 integrierten Videoschnittprogramms. Geübte Anwender von iMovie HD vermissen nicht nur die Zeitleiste, sondern auch zahlreiche Effekte. Wir geben Tipps für den Umstieg und den neuen Workflow in iMovie 7.

Bleibt alles anders

iMovie 7 läuft nicht mehr auf Mas mit G4-Prozessor

Wer die neue iLife-Suite auf einen älteren Rechner spielt, mag überrascht sein, wenn im Dock das Programmsymbol von iMovie HD verbleibt. Den Grund dafür nennt Apple in den Systemvoraussetzungen für das vollkommen neu geschriebene Videoschnittprogramm: iMovie 7 arbeitet nur mit Intel-Chips und G5-Prozessoren zusammen, diese sollten jedoch mindestens 2,0 GHz (Power Mac) respektive 1,9 GHz (iMac) schnell sein. Ansonsten überschreibt der iLife-Installer alle bisher verwendeten Programme, das Zusammenspiel von iMovie HD läuft auf G4-Macs mit den neuen Versionen aus iLife 08 aber reibungslos. pm

Von 6 nach 7

Von iMovie 6 übernimmt die neue Version nur das Videomaterial

Ärgerlich ist aber, dass es keine Möglichkeit gibt, iMovie HD und iMovie 7 zu kombinieren, um beispielsweise den AVCHD-Import von iMovie 08 zu nutzen, aber die Effektbearbeitung von iMovie HD. Zwar lassen sich mit der neueren Version die Projekte der älteren öffnen. Doch dabei geht jede Änderung verloren, importiert werden nur die Video-Clips des Projektes, Übergänge, Effekte und Titel sind verschwunden. wm

Alles zurück

Es gehört zum Softwarepaket iLife 08 und die Versionsnummer ist 7.0.1. Doch iMovie 7 ist nicht der Nachfolger von iMovie HD (aktuelle Version 6.0.4). Es ist eine neue Software, die anders arbeitet als bisher bekannte Videoschnittsoftware. Sie ist gut geeignet, wenn es gilt, Clips von vier, fünf Sekunden Länge zusammenzustückeln ohne große Änderungen am Film oder am Ton – wobei Nachvertonungen („Voice over“) und Hintergrundmusik schon machbar sind. Außerdem bietet sie speziell für Einsteiger in der Videobearbeitung einen unschätzbaren Vorteil: Alle Änderungen lassen sich rückgängig machen. iMovie berechnet die finale Fassung des Films erst, wenn man einen der Befehle aus dem Menü „Bereitstellen“ wählt. wm

0 Kommentare zu diesem Artikel
977476