Praxis iPhoto 09
iPhoto 09 im Praxiseinsatz
iPhoto 09 soll Gesichter erkennen, den Orte einer Aufnahmen anzeigen und nahtlos mit den Netzdiensten Flickr und Facebook zusammen arbeiten. Wie gut die Funktionen tatsächlich sind, zeigt sich allerdings erst im Praxiseinsatz
Die beiden zentralen Neuerungen von iPhoto sind die automatische Gesichtererkennung sowie die Möglichkeit, Fotos mit Ortsinformationen zu versehen und auf einer Landkarte darzustellen. Die Retuschierfunktionen sind nur gering überarbeitet, hier ist ein Hauttonschutz für die Kontrast-Einstellung eine kleine aber feine Neuerung. Der Upload zu Flickr und Facebook geht nun auf Knopfdruck, Diashows bieten vier neue beeindruckende Themen an. Und zuletzt lässt sich in ein Fotobuch eine Landkarte mit Wegpunkten einfügen, die man auf Wunsch mit Linien verbinden kann. Während aber bei Apples Lehrvideos und Präsentationen alles ganz einfach aussieht, zeigen sich die Probleme erst im Praxiseinsatz.
iPhoto 09 in der Praxis
Die neuen Funktionen von iPhoto ändern nichts grundlegendes an der Benutzeroberfläche - sie sieht nahezu so aus wie zuvor.
iPhoto erkennt automatisch Gesichter. Weist man einem Gesicht einen Namen zu, erscheint es in der Mediathek unter "Gesichter".
Je mehr Gesichter man einem Namen zuordnet, desto besser erkennt iPhoto die betreffende Person. Hier abgebildet ist der Treffer erfolgreich.
In der Mediathek Orte kann man in einer Google Map die Orte der Aufnahmen anzeigen lassen - Die Orte lassen sich zuvor unkompliziert einem Foto zuweisen oder werden bei Fotos mit Geo-Informationen gleich erkannt.
Klickt man auf das Info-Symbol eines Fotos, erscheint zunächst eine leere Weltkarte. Über "Ereignisort eingeben" lassen sich metergenaue Orte dem Foto zuweisen.
Ist ein Ort nicht in der Datenbank, muss man die Stzecknadel selber setzen. Wir raten zunächst einen nächstgrößeren Ort zu wählen und dann die Stecknadel zu setzen. So bleibt auch der Pfad zu dem Ort erhalten, beispielsweise "Deutschland > Bayern > Kochel".
Wenn ein Foto mit Ortsangaben versehen ist, erscheint eine kleine Landkarte mit Stecknadel im Info-Fenster.
Unter "Fenster > Meine Orte verwalten" lässt sich jeder Ort individuell benennen, So lässt sich später für eine Aufnahme am selben Ort einfach der selber vergebene Ort eingeben, in diesem Beispiel "Walchensee Surfstrand".
Erhöht man im Anpassen-Fenster die Sättigung, werden wie in diesem Beispiel Gesichter krebsrot. Das verhindert die neue Option "Hauttonsättigung vermeiden".
Mit aktivierter Checkbox "Hauttonsättigung vermeiden" bleibt die Haut geschützt. Vor allem die Sättigung von blauen und grünen Bildelementen lässt sich so schön erhöhen.
Einem Buch lässt sich nun unter "Layout > Karte" eine Landkarte zufügen. Per Rechtsklick auf die Karte öffnet sich ein Popup-Menü mit weiteren Einstellmöglichkeiten.
Die Diashow bietet nun Themen an, das sind vorghefertigte Layouts und Übergänge. Weiterhin dabei ist die klassische Variante und der Ken-Burns-Effekt, der Fotos zoomt.
Eine Diashow lässt sich weiterhin manuell erstellen und sogar als Full-HD-Film exportieren.
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