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Private Cloud im Eigenbau – Erinnerungen

19.03.2014 | 15:00 Uhr |

Damit Sie auch Ihre Erinnerungen nicht in iCloud speichern müssen zeigt Teil IV unseres Server-Workshops, wie man auch ohne iCloud nichts mehr vergisst.

Mit dieser Folge schließen wir den Teil unseres Server-Workshops ab, mit dem wir eine OS X Server Installation dazu konfiguriert haben, den (bald zurückkommenden) lokalen Sync von iTunes im eigenen Netzwerk nachzubauen. Bisher haben in drei Folgen erklärt, wie man OS X Server lädt und installiert, sowie den Abgleich von Kalendern und Kontakten einrichtet. Nun lassen wir noch die praktischen Erinnerungen von OS X und iOS folgen. 

1. Erinnerungen aktivieren

Über den Kalender-Server lassen sich auch Erinnerungen speichern und zwischen Geräten abgleichen. Auf dem Mac muss hierfür in den Einstellungen des Internet­accounts für den Kalender unter „Verwenden mit“ die Option „Erinnerungen“ aktiviert werden. Auf dem iPhone öffnen Sie in „Einstellungen > Mail, Kontakte, Kalender“ den Kalenderaccount und aktivieren den Schalter „Kalender“, wenn es noch nicht der Fall ist.

2. Erinnerungen anzeigen

Öffnen Sie nun auf dem Mac das Programm Erinnerungen. Die Liste vom Server heißt standardmäßig „tasks“. Man kann sie allerdings sehr einfach einem Namen nach eigener Wahl vergeben, indem man in der App den Namen der Liste anklickt und den neuen Namen eintippt. Im Bild haben wir lapidar „Aufgaben“ gewählt. 

Damit neue Erinnerungen, die man in der Mac-App erstellt, auch automatisch in der Liste auf dem Server landen, wählen Sie sie über das Menü „Erinnerungen > Standardliste“ aus. Die Liste erscheint dann mit dem neuen Namen auch in der App auf dem iPhone. Hier wird die Standardlis­te übrigens in „Einstellungen > Erinnerungen“ festgelegt.

Wie es weiter geht ...

In der nächsten und vorerst letzten Folge unseres Server-Workshops machen wir unseren OS X Server aus dem Internet erreichbar – so wird er zum echten iCloud-Ersatz.

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