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Bilder mit iPhoto bearbeiten

30.06.2011 | 12:21 Uhr |

Apples iPhoto ist nicht nur eine mächtige Datenbank, sondern leistet bei einfachster Bedienung auch Erstaunliches als Bildbearbeitung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mehr aus Ihren Bildern holen

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Mit iPhoto legt Apple den Macs eine sehr universelle Software für Fotografen bei, die wesentlich mächtiger ist, als es auf den ersten Blick scheint. Eigentlich kümmert sich iPhoto um alles, was man mit Bildern machen möchte: vom Import über die Sortierung und Bearbeitung bis zum Drucken oder zur Nutzung fürs Web bietet iPhoto etliche Werkzeuge. Dabei werden insbesondere die Bearbeitungsmöglichkeiten in iPhoto oftmals unterschätzt. Meist reichen wenige Mausklicks, um schiefe Bilder zu begradigen, einen falschen Weißabgleich zu korrigieren oder für die richtige Schärfe zu sorgen. Das Programm beherrscht die Kunst, komplexe Funktionen hinter einfachen Knöpfen zu verstecken. Nur wer Bilder montieren oder manipulieren will, muss auf andere Bildbearbeitungsprogramme ausweichen. Aber selbst das unterstützt iPhoto direkt.

Grundlagen der Bearbeitung in iPhoto

Bearbeitungsmodus aufrufen

Nach der Auswahl eines Bildes in der Datenbank führt ein Klick auf das Bleistiftsymbol in den Bearbeitungsmodus. Die Werkzeuge sind über die drei Reiter oben im Fenster in "Einfache Korrekturen", "Effekte" und "Anpassungen" unterteilt. Da iPhoto die Bilddatei selbst nie verändert, sondern nur Ihre Bearbeitungsschritte speichert und erst bei der Ausgabe anwendet, dürfen Sie ohne Risiko probieren, denn jeder Arbeitsschritt lässt sich rückgängig machen, und die Originaldatei bleibt stets erhalten.

Die richtige Ansicht wählen

Über den Knopf unten links können Sie iPhoto im Vollbildmodus betreiben, um für die Bearbeitung den größtmöglichen Platz zu nutzen. Über den Zoomregler wählen Sie abhängig von der Bearbeitung die passende Anzeigegröße: Wenn Belichtung oder Farbe beurteilt werden soll, bewährt sich die Gesamtansicht. Wenn es aber um die Korrektur von Schärfe oder Bildrauschen geht, sollten Sie das Bild unbedingt in der 100-Prozent-Darstellung betrachten, um die Änderungen wirklich beurteilen zu können. Wenn Sie das Bild vergrößert ansehen, erscheint selbsttätig ein Navigationsfenster. Sie können mit der Maus durch das Bild scrollen, wenn Sie dabei die Leertaste gedrückt halten.

Begradigen und beschneiden

Bevor man sich an das Bearbeiten von Bilddetails macht, sollte man das Bild zunächst unter "Einfache Korrekturen" gerade rücken und wenn nötig den Ausschnitt wählen. Beim Begradigen blendet iPhoto ein praktisches Gitter zum Ausrichten des Horizonts ein. Beim Beschneiden lassen sich die Bildecken mit der Maus frei verschieben, wobei das Format-Menü es gestattet, ein für die Ausgabe sinnvolles Seitenverhältnis auszuwählen - so fällt es später weniger auf, dass man den Ausschnitt nicht bereits bei der Aufnahme getroffen hat.

Mit Kopien arbeiten

Gerade dann, wenn Sie Effekte ausprobieren und womöglich dabei mehrere Versionen eines Bildes erstellen wollen, bewährt es sich, über das Kontextmenü oder das Fotos-Menü das Bild zu duplizieren. So lassen sich mehrere Versionen völlig unabhängig voneinader bearbeiten. Das verbraucht übrigens kaum zusätzlichen Speicherplatz, denn es wird lediglich ein zweites Protokoll erzeugt.

Mit den Zifferntasten können Sie zwischen Gesamtübersicht (0), 100% (1) und 200% (2) Darstellungsgröße wählen.

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