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Die Tricks der DSL-Anbieter

27.10.2009 | 11:21 Uhr |

Wer den DSL-Provider wechselt, kann viel Geld sparen: Mit Internet- und Telefon-Flatrate inklusive Telefonanschluss zahlen Sie oft weniger als zuvor. Es kann aber auch sein, dass sich vermeintliche Schnäppchen als ungünstig entpuppen.

Tricks der DSL-Anbieter
Vergrößern Tricks der DSL-Anbieter

Das passiert zum Beispiel, wenn Sie für überflüssige Zugaben zahlen, wenn Sie eine lange Mindestvertragslaufzeit einhalten müssen oder wenn Sie weniger Bandbreite bekommen als erhofft. Auch ein Umzug kann sie abhängig vom DSL-Anbieter teuer zu stehen kommen.

Die Zugabe-Falle: Darf’s noch etwas mehr sein?

Eine Flatrate fürs Internet, eine für Anrufe ins deutsche Festnetz, dazu noch Gratis-Telefonate in einige europäische Länder. Vielleicht auch eine Handykarte, natürlich ebenfalls mit Festnetz-Flatrate, oder eine eigene Homepage mit .de-Domain - die Liste der Features vieler DSL-Anbieter ist lang. Ermitteln Sie, was Sie wirklich brauchen. Beachten Sie auch, dass manchmal für Beigaben, zum Beispiel Handy-Karten zum Telefonieren und/oder Surfen, einmalige Einrichtungskosten von 10 bis 25 Euro anfallen.

Trügerische Beigaben: Manche Features der DSL-Anbieter sind nur für kurze Zeit gratis. Ein gutes Beispiel sind die Security-Pakete, die bei fast jedem DSL-Anbieter in den ersten paar Monaten kostenlos mit dabei sind. Danach fallen einige Euro monatlich extra an. Wenn der Anwender das bei der Anmeldung übersieht, wird es ihm erst einige Wochen später auf seinem Kontoauszug auffallen. Bei manchem DSL-Anbieter können Sie die Sicherheits-Pakete monatlich kündigen, bei anderen gibt es nach Ablauf der Gratis-Monate eine Mindestlaufzeit.

Achten Sie also schon bei der DSL-Bestellung darauf, ob Sie das Sicherheits-Paket während des Bestellvorgangs abwählen können, und tun Sie das gegebenenfalls. Geht das nicht, kündigen Sie die Beigabe über das Kundenmenü oder per Einschreiben an den DSL-Anbieter sofort nach Schaltung des Anschlusses. Bitten Sie um schriftliche Bestätigung - und setzen Sie auf kostenlose Sicherheits-Software. Mehr zu den Tricks der DSL-Anbieter erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

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