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Backup mit Time Machine

27.01.2012 | 08:23 Uhr |

Wer kein Backup seiner Daten macht, fordert das Schicksal heraus. Denn weder der Mac noch sein Benutzer sind gegen Fehler gefeit und Daten können dann unwiederbringlich verloren sein. Mit Time Machine gelingt das Backup ohne Probleme, wie unser Ratgeber zeigt

Elektronische Speichermedien wie Festplatten, SSD-Laufwerke oder USB-Sticks sind nicht absolut fehlerfrei und geben hin und wieder ihren Geist auf. Und auch der Benutzer macht Fehler und löscht aus Versehen wichtige Dokumente, an denen er den ganzen Tag gearbeitet hat. Im Falle irgendeines Datenverlustes ist es nervenschonend, wenn man auf ein aktuelles Backup zugreifen kann. Die in das System integrierte Time Machine macht es dem Anwender besonders leicht, ohne große Vorarbeit schnell regelmäßige Sicherungskopien anzulegen. Die Sicherung erfolgt automatisch im Hintergrund, ohne dass man davon viel mitbekommt.

In Time Machine ist auch eine Wiederherstellungsfunktion integriert, die einer Zeitreise nachempfunden ist und von der sich der Programmname ableitet. Bei allen Macbooks sichert Time Machine zudem geänderte und gelöschte Dokumente auf dem internen Datenträger, wenn unterwegs das Backup-Laufwerk nicht verfügbar ist. Will man bei gravierenden Problemen mit dem internen Datenträger eines Mac schnell weiterarbeiten, hilft eine exakte und einigermaßen aktuelle Kopie der internen Festplatte auf einem externen Laufwerk. Von diesem lässt sich der Mac beim Ausfall des internen Laufwerks sofort neu starten, und man kann ohne große Verzögerung mit der Arbeit fortfahren.

Backup mit Time Machine: Schnellstart

Mit einem Mausklick zum ersten Backup

Time Machine macht es dem Benutzer leicht, den internen Datenträger eines Mac auf einem externen Laufwerk zu sichern. Man schließt einfach eine für den Mac eingerichtete Festplatte über USB oder Firewire an den Rechner an, woraufhin sich ein Dialogfenster öffnet. Dort klickt man auf "Als Backup-Volume verwenden", um die Sicherung zu starten. Man kann außerdem festlegen, dass das Backup verschlüsselt werden soll. Dieses Dialogfenster erscheint automatisch, wenn man eine neue Festplatte an einen Mac anschließt, auf dem Time Machine noch nicht eingerichtet ist. Nach dem Klick öffnet sich die Systemeinstellung "Time Machine". Wenn man keine weiteren Einstellungen vornehmen möchte, schließt man die Systemeinstellung wieder. Time Machine startet nun das Backup innerhalb von zwei Minuten.

Backup verschlüsseln

Es macht wenig Sinn, die Daten auf dem internen Datenträger mit Filevault zu verschlüsseln, das Backup aber unverschlüsselt zu speichern. Time Machine kann deshalb die Sicherungskopie auf einer externen Festplatte verschlüsseln. Der Zugriff auf die Daten ist dann nur mit dem Passwort möglich. Auf Netzlaufwerken ist eine Verschlüsselung nicht möglich.

Time Machine richtet für Windows formatierte Festplatten ein

Schließt man eine im Windows-Format eingerichtete Festplatte an einen Mac an, auf dem Time Machine noch nicht konfiguriert ist, wird man ebenfalls automatisch gefragt, ob man die Platte für das Backup verwenden will. Nach dem Klick auf "Als Backup-Volume verwenden" öffnet sich nun ein weiteres Fenster mit der Frage, ob man das Volume löschen möchte. Klickt man auf "Löschen", wird die Platte für den Mac eingerichtet, anschließend beginnt Time Machine mit der Sicherung. Klickt man auf "Nicht löschen", bleibt die Platte unberührt, und man kann in der Systemeinstellung "Time Machine" eine andere Festplatte für die Sicherung auswählen.

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