Von Patrick Woods - 01.02.2011, 13:24

Ratgeber Facebook

Facebook cleverer nutzen

Die beliebte Plattform ist ein tolles Kommunikationsmittel, aber auch unübersichtlich und kompliziert. Wir erklären, wie man Facebook sicher nutzen kann und genau bestimmt, wer was von einem sehen darf.
Zu den wichtigsten Funktionen für die bewusste Nutzung von Facebook gehört die Verwaltung von Freunden. Denn hier ist der Begriff "Freunde" sehr weit gefasst. Die meisten Nutzer haben echte Freunde, flüchtige Bekannte und Arbeitskollegen unter ihren Kontakten. Diese Mischung sollte man sinnvoll einteilen, um eine gewisse Trennung zwischen Privat- und Berufsleben zu erhalten.

Freunde verwalten

Dies ist mit den Listen problemlos möglich. Gehen Sie dazu auf "Konto -> Freunde bearbeiten". Hier können Sie mit dem Knopf "Liste erstellen" eine neue Freundesliste anlegen, deren Namen Sie selbst wählen können. Im folgenden Auswahlmenü wählt man die passenden Kontakte für diese Gruppe aus. Hier ist es sinnvoll, Menschen nach dem Grad der Bekanntschaft einzuteilen. Zum Beispiel: "Gute Freunde", "Kollegen", "Schulfreunde" und "Lockere Bekannte". Kontakte können auch in mehreren Listen gleichzeitig geführt werden, zum Beispiel in "Bekannte" und "Frühere Kommilitonen." Es ist auch vor allem sinnvoll, Leute in einer Gruppe zu versammeln, die man nur flüchtig kennt. Damit kann man diese von bestimmten Inhalten ausschließen. Neue Facebook-Freunde kann man direkt beim Bestätigen der Freundschaft zu einer bestehenden Freundesliste hinzufügen.
Diese Freundeslisten kann man wie normale Kontakte verwalten. So ist es möglich, die Gruppe "Kollegen" davon auszuschließen, bestimmte Profilinformationen zu sehen. Außerdem kann man bei jedem neuen Statuseintrag und hochgeladenen Foto festlegen, ob alle oder nur manche Kontakte dies sehen dürfen. Dazu klickt man auf das Vorhängeschloss und wählt "Bestimmte Personen", tippt die Anfangsbuchstaben der Liste ein und bestätigt die Auswahl. Kontakte, die nicht zu der freigegebenen Gruppe gehören, erhalten diesen Status weder in ihrer Meldungsübersicht, noch können sie ihn sehen, wenn sie auf Ihre Pinnwand schauen. Das ist nicht nur für Geheimniskrämer nützlich, sondern so können Sie auch gezielt Freunde ansprechen und andere außen vor lassen. Bei Facebooknachrichten kann man die Freundeslisten ebenfalls wie einen Email-Verteiler nutzen, in dem man eine Nachricht an eine Liste adressiert.
Man kann auch umgekehrt bestimmte Personen oder Gruppen aussperren und tippt diese in das Feld "Dies vor folgenden Personen verbergen." Eine solche Auswahl kann man auch als Standardeinstellung für neue Einträge sichern. Fotos und Videos, die man hochlädt, kann man ebenfalls derartig reglementieren.
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