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Troubleshooting OS X Lion: Ärger mit Programmen beheben

03.02.2012 | 10:32 Uhr |

OS X Lion ist wie schon die Vorgänger ein stabiles System. Dennoch muss man hin und wieder eingreifen, um ein Problem zu lösen. Vieles lässt sich dabei mit Bordmitteln wieder beheben

OS X 10.7 ist zwar ein sehr stabiles System, aber trotzdem nicht immun gegen Fehler und gelegentliche Programmabstürze. Mit den Bordmitteln des Systems, einigen Tricks und dem einen oder anderen Utility lassen sich etliche Fehler korrigieren, die ein Programm oder das System aus dem Tritt gebracht haben. Von Vorteil ist, dass ein Programmabsturz meist spurlos am restlichen System vorübergeht, so dass man zumindest mit allen anderen Anwendungen weiterarbeiten kann. Will ein Programm gar nicht aufgeben, gibt es Mittel und Wege, die eingefrorene Anwendung zu beenden, ohne den Mac gleich neu starten zu müssen. Unser Ratgeber zeigt, wie man Probleme mit Lion-Programmen behebt.

Neues Dokument anlegen

Ein beschädigtes Dokument kann ein Programm abstürzen lassen

Um auszuschließen, dass ein Programmabsturz durch die aktuell bearbeitete Datei verursacht wird, erstellt man ein neues Dokument und prüft, ob das Problem dann bei denselben Arbeitsschritten ebenfalls auftritt. Falls nicht, kopiert man den Inhalt des alten Dokuments und setzt ihn in ein neues Dokument ein. Anschließend arbeitet man mit der Kopie weiter. Manchmal hilft es auch schon, die Datei mit "Sichern unter" oder "Duplizieren" als neues Dokument zu speichern und dann mit dieser Version weiterzuarbeiten. Bei Dokumenten, die sich nicht mehr im eigentlichen Programm öffnen lassen und vorwiegend Text enthalten, kann man versuchen, diese mit Text-Edit oder einem anderen Texteditor zu öffnen, um zumindest den Text zu retten. Wer mit Time Machine regelmäßig Backups erstellt, holt sich eine ältere Version der Datei aus der Sicherungskopie zurück, die sich noch öffnen lässt, und arbeitet anschließend damit weiter.

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