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Animationen mit Photoshop erstellen

05.11.2009 | 12:59 Uhr |

Photoshop CS4 eignet sich auch zum Anlegen von Animationen. Wie das funktioniert und was dabei zu beachten ist, zeigt dieser Workshop

Basis für die spätere Animation: eine Hintergrund- und eine Textebene.
Vergrößern Basis für die spätere Animation: eine Hintergrund- und eine Textebene.

Da Animationen im Webdesign weit verbreitet sind, stellt auch eine Profi-Bildbearbeitung wie Photoshop spezielle Bearbeitungsfunktionen dafür zur Verfügung. Eine praxistaugliche Schnittstelle ist seit Version CS3 das Bedienfeld "Animationen". Einschränkend hinzuzufügen ist allerdings: Professionelle, auch für Videoschnitt und Movie-Nachbearbeitung geeignete Bearbeitungsfunktionen liefert diese Schnittstelle nur in der Programmvariante Extended.

Anders als in der Standardversion bietet "Animationen" hier einen zusätzlichen Bearbeitungsmodus namens "Animationen (Zeitleiste)". Photoshop-Anwender ohne Extended müssen sich auf den Arbeitsmodus "Animationen (Frames)" beschränken. Eine essentielle Einschränkung ist dieser Basic-Arbeitsmodus jedoch nicht. Da bei Animationen meist kleine nette Bewegungsgrafik-Gimmicks gefragt sind, reicht das Arbeiten mit der Frameleiste in vielen Fällen aus.

Die Arbeitsweise erschließt sich vergleichsweise rasch. Da das Bedienfeld "Ebenen" ein erstrangiger Zulieferer bei der Animationserstellung ist, arbeitet man auch bei der Animationserstellung meist in der alten, vertrauten Bildbearbeitungsumgebung. Nur das Arrangieren der einzelnen Frames zu einer funktionierenden Animation erfordert Funktions-Know-How.

In der folgenden Bildergalerie zeigen wir, wie man Animationen Schritt für Schritt erzeugt:

Das hier vorgestellte Textbeispiel verdeutlicht die typische Arbeitsprozedur. Die Beispielanimation besteht aus dem Text "Macwelt". Die einzelnen Buchstaben M, a, c, w, e, l und t erscheinen nicht auf einmal, sondern nacheinander – ein einfacher Animationseffekt, der die Spannung beim Lesen der Headline erhöhen soll. Die ersten Schritte beschreiben die Erstellung der Animation und den Export. Der letzte Schritt geht auf die Frage geeigneter Anschlüsse bei stetig wiederholten Abspielungen ein.

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