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Von Volker Riebartsch - 21.10.2011, 08:39

Ratgeber: Safari im Griff

Mobile Safari mit dem iPad nutzen

Mobile Safari ist ein extrem schneller Browser und muss keinen Vergleich mit anderen Browser-Apps von iOS-Geräten oder solchen unter Android und anderen mobilen Betriebssystemen scheuen. Eine Feature lässt sich allerdings bei Mobile Safari ebenso wenig nachrüsten wie bei anderen iOS-Browsern - und zwar Flash. Es gibt aber Alternativen.
Ob iPad, iPhone oder iPod Touch: Der Webbrowser Mobile Safari gehört sicher auf allen iOS-Geräten zu den meistgenutzten Apps. Bereits von Anfang an hat Mobile Safari Funktionen der Desktop-Version erhalten. Seit Sommer 2007 gibt es Safari nicht nur für OS X, sondern auch für Windows. Die aktuelle Version 5.1 bietet HTML-5-Unterstützung, Javascript-Beschleuniger, Leseliste und Reader.
Funktionen der Desktop-Version
Mit iOS 5 bekommt Mobile Safari einige der genannten Funktionen verpasst. Schon mit iOS 4.3 erreichte Apple durch Integration der Nitro-Engine eine deutliche Performance-Verbesserung, die mit iOS 5 endlich auch bei Web-Apps zum Tragen kommt.
Reader und Leseliste
Zwei Funktionen, die Mobile Safari bietet, fallen sofort ins Auge, beide sind der Desktop-Version entliehen. Mit "Reader" lassen sich Webseiten, die entsprechend sauber programmiert sind, ohne Bilder, Videos und andere Elemente laden. Das spart Ladezeit und Bandbreite. Mit "Leseliste" stellt der Browser eine tolle Option zur Verfügung, die bisher über externe Programme zu erledigen war. Besuchte Seiten lassen sich für das spätere Lesen in einer gesonderten Liste speichern. Dienste wie Read It Later oder Instapaper haben Apple hier inspiriert.
Sicherheit und Nutzung
Safari-Nutzern am Mac oder PC ist die Funktion "Privates Surfen" bekannt. Mit ihrer Hilfe lassen sich alle Surfspuren auf Mac oder PC automatisch löschen. Unter iOS 5 steht die Funktion jetzt endlich auch für iPad und Co. zur Verfügung.
Daneben bietet Mobile Safari natürlich noch weitere Sicherheitsmechanismen und neue Funktionen. Einige der aktuellen Features fallen sofort ins Auge, andere muss der Benutzer zunächst aktivieren, um sie einzusetzen. Zudem unterstützt die neue Safariversion CSS-Elemente, die unter iOS 4.3 noch ignoriert wurden. Letzteres ist nur wichtig für Benutzer, die für iOS-Geräte optimierte Websites erstellen.
Wir zeigen in diesem Workshop alle wichtigen Funktionen von Safari, dazu ausführlich die Konfiguration.

Tabs, Lesezeichen und mehr

Während Lesezeichen schon unter iOS 4 das Organisieren von häufig besuchten Websites unterstützen, kann Safari unter iOS 5 endlich auch Tabs einsetzen und damit einen schnellen Wechsel zwischen gleichzeitig geöffneten Websites ermöglichen. In der Grundeinstellung taucht die Lesezeichenleiste auf, wenn Sie eine URL eintippen, über "Einstellungen > Safari" lässt sich auch "Lesezeichenleiste immer einblenden" einschalten. Lesezeichen lassen sich über iCloud mit anderen iOS-Geräten und Rechnern synchronisieren, aber auch am iPad manuell erzeugen ("Aktionsmenü > Lesezeichen") und löschen. Neue Tabs legen Sie einfach an, indem Sie das kleine Pluszeichen rechts in der Tableiste antippen.

Web-Apps nutzen

Viele Websites stellen ihr Angebot oder zumindest Teile davon inzwischen als echte App zur Verfügung, allerdings bei Weitem nicht alle. Eine Alternative zu Lesezeichen sind Web-Apps von häufig besuchten Sites. Dabei legt Safari ein eigenes Icon für die Website am Home-Bildschirm an. Angetippt, wird die betreffende Site geöffnet. Mit iOS 5 wird endlich auch für Web-Apps die NitroEngine genutzt, damit stehen die Web-Apps Safari in puncto Performance in nichts mehr nach. Um eine Web-App einer Internet-Seite zu erzeugen, wählen Sie die Site in Safari und anschließend im Aktionsmenü "Zum Home-Bildschirm". Vergeben Sie einen Namen, und Safari speichert die Web-App.
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