Ratgeber: Schriften-Know-how
50 neue Profischriften
Schriftenklassiker wie Frutiger, Helvetica und Garamond kommen auch in neuen Publikationen gern und oft zum Zug. Dass es aber lohnt, nach unverbrauchten Alternativen zu sehen, zeigen die 50 Text- und Display-Fonts in diesem Beitrag.
Für neue Schriften sprechen unterschiedliche Gründe. Da ist zum einen die Frage der Zeitgeist-Optik. Visuell-ästhetische Aktualität vermitteln keinesfalls nur Display-Schriften- also Headline- und Werbeschriften mit stark zeitgeistbezogenem Stil. Auch Lauftext in Büchern, Zeitschriften, Flyern und Werbekampagnen profitiert von der Tatsache, dass unverbrauchte Schriften mit einem höheren Modernitätsfaktor aufwarten als die vertrauten Schriften-Klassiker.
Trends: Ästhetik und Technik
Klassische Serifenschriften lehnen sich meist eng an historische Antiquamodelle an. In den Details zeigen sich oft reizvolle Finessen. Neben zeitgemäßer Optik sowie Geschmack sprechen auch format- und ausstattungstechnische Gründe für das periodische Erweitern der Schriftbibliothek - vor allem dann, wenn man professionelle Medienproduktion betreibt. Die langjährigen Formatstandards Postscript und Truetype haben zwar noch nicht ausgedient. In der Regel liegen aktuelle Profischriften im Format Opentype vor oder in der High-End-Variante Opentype Pro. Auch Opentype-Schriften ohne ein Pro im Namen enthalten oft Typo-Gimmicks und Spracherweiterungen. In der Praxis heißt dies: Anders als Schriftfont-Versionen aus den Achtzigern und Neunzigern enthalten aktuelle Schriften oft weit mehr als die rund 200 Figuren früher üblicher Zeichensätze.
Die besten Gratis-Fonts für den Mac
After Disaster
After Disaster
After Disaster
Ageoneregular
Ageoneregular
Ageoneregular
Alterebro
Alterebro
Alterebro
Back for Death
Back for Death
Back for Death
Basculacollege
Basculacollege
Basculacollege
Black Metal Sans
Black Metal Sans
Black Metal Sans
Bohemian Typewriter
Bohemian Typewriter
Bohemian Typewriter
Capitalia Rounded
Capitalia Rounded
Capitalia Rounded
Capture It
Capture It
Capture It
Centre Claws
Centre Claws
Centre Claws
Centre Claws
Centre Claws
Centre Claws
Cupid de Locke
Cupid de Locke
Cupid de Locke
elefidearena
elefidearena
elefidearena
Erika Type Bold
Erika Type Bold
Erika Type Bold
Erika Type Bold
Erika Type Bold
Erika Type Bold
F*ck Beans
F*ck Beans
F*ck Beans
Fight Kid
Fight Kid
Fight Kid
Futura Hand
Futura Hand
Futura Hand
Goth Stencil
Goth Stencil
Goth Stencil
H1N1
H1N1
H1N1
Happy Phantom
Happy Phantom
Happy Phantom
Hiruko
Hiruko
Hiruko
Hiruko
Hiruko
Hiruko
Insight Issue
Insight Issue
Insight Issue
Itsadzoke
Itsadzoke
Itsadzoke
JB Rond
JB Rond
JB Rond
Jellyka
Jellyka
Jellyka
Josef Xuerebs Friends
Josef Xuerebs Friends
Josef Xuerebs Friends
Knema
Knema
Knema
MB Tyrant
MB Tyrant
MB Tyrant
MMX 2010
MMX 2010
MMX 2010
Montepetrum
Montepetrum
Montepetrum
Odstemplik
Odstemplik
Odstemplik
Pieces of Eight
Pieces of Eight
Pieces of Eight
Pieces of Eight (Original)
Pieces of Eight (Original)
Pieces of Eight (Original)
Quinto
Quinto
Quinto
RM Typerighter
RM Typerighter
RM Typerighter
Snow
Snow
Snow
Sonic Comics
Sonic Comics
Sonic Comics
Stein Antik
Stein Antik
Stein Antik
Talvez
Talvez
Talvez
Teatral
Teatral
Teatral
Dem Trend zum gut bestückten Schrift-Baukastensystem entspricht auch das Modell "Schriftclan". Waren Schriftfamilien, die mehrere Grundmodelle wie Serif, Slab Serif und Sans Serif unter einem Dach vereinen, in den Neunzigern noch auf wenige Dutzend beschränkt, sind sie im Bereich gut ausgebauter Textschriften mittlerweile fast die Regel. Markterprobte Klassiker wie Syntax oder Palatino wurden mittlerweile zum Clan erweitert. Vorteile bietet das Clan- oder Sippen-Modell insbesondere bei der Gestaltung umfangreicher Corporate Designs: Die unterschiedlichen Schrifttypen sind aufeinander eingestellt, alles ist aus einem Guss. Neben Schriftclans sowie jeder Menge kleinerer, überschaubarerer Grotesk- oder Antiquaschriften wartete das letzte Jahrzehnt auch mit stilistischen Akzenten auf. Aktuell en vogue sind etwa Typedesigns im Retro-Look oder Schreibschriften - reizvoll nicht nur aufgrund ihrer Ästhetik, sondern auch in technischer Hinsicht. Opentype-Funktionen ermöglichen hier beispielsweise das Variieren von Zeichenvarianten.
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