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Wissenschaftliche Arbeiten mit Word gestalten

30.11.2011 | 10:48 Uhr |

Deckblatt, Inhaltsverzeichnis und Fußnoten - Word eignet sich ganz gut für das Gestalten längerer Texte. Wir zeigen, was mit Word möglich ist - und mit welchen anderen Programmen man dann weiter kommt.

Word 2011
Vergrößern Word 2011

Eine schriftliche Arbeit, in der man sich länger mit einem Thema beschäftigt, hat meistens eine gewisse Länge: 20 Seiten sind schon an Schulen keine Seltenheit, 100 und mehr dann an Hochschulen.

Wenig Symbolleisten, dafür aber sichtbare Seitenränder und Absatzmarkierungen - die lila markierten Elemente sollte man bei der Arbeit mit Formatvorlagen ignorieren.
Vergrößern Wenig Symbolleisten, dafür aber sichtbare Seitenränder und Absatzmarkierungen - die lila markierten Elemente sollte man bei der Arbeit mit Formatvorlagen ignorieren.

Die Vorgaben für eine solche Arbeit sind leider selten so gefasst, dass man sie direkt in die entsprechenden Optionen der Formatierungspalette von Word eintippen kann. Üblich sind Vorschriften wie "Schrift: Times (oder "Times New Roman") in zwölf Punkt, Absätze mit 1,5fachem Zeilenabstand; außerdem drei Zentimeter Rand (links, oben unten) und fünf Zentimeter Rand rechts". Damit ist ein Grundlayout machbar, das man aber mit einigen typografischen Kniffen verschönern sollte.

Die erste Formatvorlage

Mit den wenigen Angaben, die die meisten Schulen festlegen, lässt sich das Grundlayout einrichten. Außerdem kann Word damit die Seitenzahl berechnen - ein wichtiger Punkt.

Wenn das leere Dokument (oder die ersten Textfragmente) in Word offen ist, beginnt man mit der Arbeit in der " Formatierungspalette " - einem länglichen Fenster, das in Abschnitten ziemlich viele Einstellungen zum Aussehen von Buchstaben, Absätzen und Dokumenten enthält. In diese Palette gelangt man über den Befehl "Ansicht > Formatierungspalette". Zweiter Punkt von unten sind die "Seitenränder des Dokuments". Dort stellt man die Werte ein, die von Schule oder Hochschule vorgegeben werden. In unserem Beispiel, links, oben und unten jeweils drei Zentimeter und rechts fünf Zentimeter. Der Abstand der Kopfzeilen nach außen von 1,25 Zentimeter bleibt unverändert. Eingreifen muss man hier nur, wenn beim Ausdruck Fußzeilen abgeschnitten werden - dann experimentiert man mit 1,5 Zentimeter oder mehr, bis die Fußzeilen komplett auf Papier landen.

Beginnt man irgendwann mit einem neuen Dokument und übernimmt bestehende Texte, muss man daran denken, die Seitenränder einzustellen - Word verwendet immer Standardmaße (2,5 Zentimeter an allen Rändern außer unten zwei Zentimeter) und übernimmt diese Maße nicht, wenn man nur Text von einem Dokument in ein anderes kopiert.

Anschließend kommt der wichtigste Punkt, die Definition der ersten Formatvorlage: Entsprechend den genannten Vorschriften definiert man eine Formatvorlage für normalen Text (Name: "Normaltext"). Der Knopf dazu ("Neu …") ist sichtbar, sobald man den Befehl "Format > Formatvorlage" aufruft (alternativ gibt des den Knopf "Neue Formatvorlage" in der Formatierungspalette).

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