Ratgeber: iCloud

Termine, Adressen mit iCloud synchronisieren

12.10.2011 | 14:01 Uhr | Volker Riebartsch

iCloud bietet Synchronisation von Adressen, Terminen, Erinnerungen und mehr. Wir zeigen, wie das unter iOS 5 funktioniert.

Wie schon Apples ab Sommer 2012 auslaufender Online-Service Mobile Me bietet auch iCloud den Nutzern die Möglichkeit, Adressen, Termine, Erinnerungen, Lesezeichen und Ähnliches über den Cloud-Service auf allen iOS-Geräten, PCs und Macs immer synchron zu halten. Ändert der Benutzer eine Adresse auf dem iPhone, wird sie automatisch in Outlook, Adressbuch und auf anderen iOS-Geräten aktualisiert. Während die eigentliche Nutzung des Dienstes kinderleicht und ohne Interaktion klappt, ist bei der ersten Einrichtung einiges zu beachten. Benutzer mit einem Mobile-Me-Account können die Daten über die gleichnamige Systemeinstellung/-steuerung zu iCloud migrieren.

Backup unter Windows und Mac-OS X

Adressen und Termine gehören zu den wichtigsten Daten. Da es beim ersten Datenabgleich zu Problemen kommen kann, ist besondere Vorsicht geboten. Bevor Sie iCloud für das automatische Synchronisieren Ihrer Daten nutzen, legen Sie ein Backup auf dem PC oder Mac an. Im Notfall lässt es sich wieder einspielen. Unter Windows ist für die iCloud-Synchronisierung Outlook Pflicht. Unter "Datei > Import/Export" finden Sie den entsprechenden Befehl. Wählen Sie hier "In Datei exportieren" und als Option im Folgefenster "Persönliche Ordner-Datei (.pst)". Die exportierten Daten lassen sich im Notfall zur Wiederherstellung nutzen.

Backup unter Mac-OS X

Unter Mac-OS X sind die Programme iCal und Adressbuch für die Daten zuständig, die Sie vor der ersten Nutzung von iCloud sichern sollten. Um alle Kalendereinträge sowie die Erinnerungen (To-dos) aus iCal zu speichern, wählen Sie "Ablage > Exportieren > iCal-Archiv". iCal packt alle Daten in eine Datei, die sich im Fall der Fälle einfach wieder importieren lässt. Der entsprechende Befehl für Ihre Kontakte ist unter "Ablage > Exportieren > Adressbucharchiv" in Adressbuch zu finden. Beim Export werden sogar die Bilder zu Adressen gespeichert. Zur Sicherheit können Sie am Mac auch die Lesezeichen aus Safari exportieren.

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