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iMessage auf dem iPhone nutzen

18.11.2011 | 13:18 Uhr |

Zu den Neuerungen von iOS 5 zählt mit iMessage eine elegante Möglichkeit, kostenlos Nachrichten von iPhone zu iPhone zu senden. Unser Ratgeber zeigt, wie man iMessage nutzt.

Apples iMessage bietet eine Alternative zur SMS, die im Regelfall kostenlos bleibt, weil die Funktion nur auf der Datenverbindung basiert. iMessage hat allerdings den Nachteil, nur zwischen iOS-Geräten zu funktionieren, sprich die Nutzer mit älteren Nokia- oder Samsung-Handys kann man damit nicht erreichen.

Nahtlose Integration in iOS 5

Für iMessage gibt es nicht einmal eine eigene App, denn die Funktion ist einfach Teil der Nachrichten-App, die bislang schon für SMS, MMS und Co. verantwortlich war. Aktiviert man die iMessage-Funktion in den Einstellungen, wird einfach für jeden Empfänger einer Nachricht geprüft, ob er ebenfalls iMessage aktiviert hat. Falls ja, wird die Nachricht nicht per Mobilfunk und damit als SMS, sondern als Datenpaket per WLAN oder UMTS verschickt, wobei einfach das Push-Notification-System genutzt wird.

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Für den Anwender ist iMessage fast vollkommen transparent, denn man schreibt einfach seine Nachricht und versendet sie. Sobald man den Empfänger ausgewählt hat, zeigt ein grüner "Senden"-Knopf an, dass dieser nur per SMS erreichbar ist, oder ein blauer, dass er iMessage aktiviert hat. Andere iPhone-Besitzer sind dabei über ihre Telefonnummer identifizierbar, doch da zusätzlich die Apple-ID genutzt wird und diese um Mail-Adressen ergänzt werden kann, sind auch iPod-Touch- und iPad-Besitzer per iMessage erreichbar.

Mehr Features als bei SMS

iMessage auf dem iPhone nutzen
Vergrößern iMessage auf dem iPhone nutzen

Im Test funktionierte iMessage wunderbar. Im Vergleich zur SMS kann der Dienst deutlich mehr: Man sieht, ob eine Nachricht ausgeliefert und gelesen wurde, kann Bilder und mehr anhängen und mit mehreren Leuten regelrecht chatten.

Ein Tausendsassa ist iMessage dennoch nicht, denn es ist ein geschlossenes, auf iOS beschränktes System. Clients für den Mac oder Windows gibt es ebenso wenig wie für andere Smartphones. Daher ist die Zeit für andere Messaging-Clients wie etwa Whatsapp noch lange nicht abgelaufen.

iMessage aktivieren

Hinter iMessage verbirgt sich keine App, sondern ein Feature innerhalb der Nachrichten-App. Daher befinden sich die Optionen unter " Einstellungen > Nachrichten ". Schaltet man dort iMessage ein, trägt Apple die Mobilfunknummer in die Liste der iMessage-Teilnehmer ein. Unter "Empfang unter" lässt sich zusätzlich eine Mail-Adresse zur Identifikation angeben, die ähnlich wie bei Facetime mit der Apple-ID verknüpft wird, damit an diese Push-Notifications zugestellt werden können - auf dem iPad und iPod Touch ist dies sogar die einzige Identifikationsmöglichkeit.

Unter "Absender" darf man bestimmen, welche der Adressen beim Empfänger angezeigt wird. Wer zum Beispiel zusätzlich ein iPad besitzt, kann auf beiden Geräten die gleiche Mail-Adresse eintragen und so auf beiden erreichbar sein. Daher ist es eigentlich immer sinnvoll, eine Mail-Adresse mit iMessage zu verknüpfen und zu nutzen. Wer "Als SMS senden" aktiviert, riskiert, dass bei fehlender Datenverbindung kostenpflichtige SMS-Nachrichten versendet werden. Umgekehrt sind Nachrichten an Mail-Adressen immer kostenlos, kommen allerdings nur durch, wenn beide eine Verbindung zum Internet haben.

iMessages verschicken

Als iMessage wird eine Nachricht nur dann versendet, wenn sowohl Absender als auch Empfänger den Dienst aktiviert haben und zudem eine Datenverbindung besteht. Apple garantiert iMessage zwar nur für WLAN und UMTS, doch im Test klappte es auch mit EDGE problemlos. Bedient wird die Nachrichten-App genauso, als wollte man eine SMS-Nachricht schreiben. Schon bei der Eingabe eines Empfängers wird online geprüft, ob dieser unter der gewählten Adresse iMessage aktiviert hat. Sind Name und Senden-Knopf grün, wird die Nachricht kostenpflichtig per SMS verschickt. Ist dagegen Blau zu sehen, wird kostenlos eine iMessage versendet.

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