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Von Walter Mehl, Holger Sparr - 02.02.2012, 12:12

Ratgeber: iPhone 4 und iPhone 4S

Siri-Alternativen auf dem iPhone

Jedes iPhone eignet sich hervorragend als Diktiergerät, und Apple liefert zu diesem Zweck auch eine App wie Siri mit. Doch professionelle Lösungen wie Dictamus, Dictanet Mobile oder Dictate On können noch mehr

Werksausstattung von Apple: Sprachmemos

Zur Grundausstattung des iPhone zählt mit der App Sprachmemos ein einfaches Diktafon, das vielen Anwendern schon reichen dürfte, wenngleich es nur die Basics umfasst. Der liebevoll gestaltete Hauptbildschirm im Retrodesign zeigt ein altes Mikrofon und ein analoges VU-Meter zur Aussteuerung, einen Aufnahmeknopf sowie einen Knopf, der zur Aufnahmeliste führt. Dort lassen sich die Memos zwar leider nicht umbenennen, aber wenigstens mit Etiketten versehen und bei Bedarf auch zurechtschneiden. Um die Sprachmemos weiterzuleiten, gibt es drei Wege: Alle Memos werden bei der Synchronisation automatisch in die iTunes-Bibliothek übernommen, wo der Name des iPhone als Interpret eingesetzt wird. In der Musiksammlung geraten die Memos oft in Vergessenheit. Zudem lassen sich die Audio-Dateien als MMS oder Mail direkt von unterwegs an Dritte verschicken. Sprachmemos werden zwar in Hi-Fi-gerechten 44,1 kHz aufgezeichnet, dann aber stark komprimiert (MPEG-4-Audio, m4a) und als Datei verschickt. Diese lässt sich mit den meisten Audio-Playern wie iTunes oder dem Quicktime Player abspielen. Oft genügt dafür die Apple-Lösung.

Professioneller Anspruch mit Dictamus

Professionellere Ansprüche an ein Diktafon erfüllt die nicht ganz billige App Dictamus (9,99 Euro). Sie bietet beispielsweise die Möglichkeit, das Mikrosignal zu verstärken, Bluetooth-Headsets als Mikro zu verwenden und Aufnahmen automatisch zu pausieren, wenn nichts gesagt wird. Zudem lassen sich Passagen einfügen, so dass sich das Tonmaterial sehr gut bearbeiten lässt. Die Qualität der im unkomprimierten WAV-Format weitergereichten Aufzeichnungen ist zwar eher gering, reicht aber für sehr gute Sprachverständlichkeit. Die große Stärke der App ist die Integration in den professionellen Workflow: Sie bietet einen eigenen Webserver im WLAN, verschickt Mails, verbindet sich mit FTP- oder Web-DAV-Servern oder nutzt Online-Speicherdienste wie Dropbox oder Mobile Me, wobei - wenn möglich - eine verschlüsselte Verbindung genutzt wird. Zusätzlich lassen sich Diktate an einige professionelle Transkriptionsdienste automatisch weiter-leiten. Zum Ausprobieren gibt es eine zeitlimitierte kostenlose Version.

Diktafon-Apps für das Büro: Dictanet Mobile, Audio Memos SE

Mit Dictanet Mobile (9,99 Euro) gibt es einen mobilen Ableger einer professionellen Diktiersoftware für Windows, mit der die App auch Daten austauschen kann. Dabei können auch Fotos und Ortsinformationen übertragen werden. Alternativ lassen sich die unkomprimierten Sprachaufzeichnungen per Mail verschicken. Features wie Sprachaktivierung sollten bei dem recht hohen Preis selbstverständlich sein.
Audio Memos SE bietet als Gratis-App schon viel, denn die Aufzeichnung ist auch mit Hi-Fi-tauglichen 44,1 kHz möglich und kann zur besseren Verständlichkeit automatisch mit einem Normalisierungsfilter bearbeitet werden. Die vermeintliche Vollversion Audio Memos 2 (0,79 Euro) kann kaum mehr, lässt sich aber per In-App-Purchase mit immer weiteren Features aufrüsten, die man übrigens einige Tage zur Probe nutzen kann. Dazu zählen diverse Wiedergabegeschwindigkeiten, Schneidemöglichkeiten, Sprachaktivierung und vieles mehr. Die 7,99 Euro für alle Erweiterungen lohnen sich angesichts der umfangreichen Fähigkeiten. Kein schlechter Kompromiss ist das etwas ältere Audio Memos (3,99 Euro), das die meisten Features von Normalisierung bis FTP-Export für weniger Geld eben-falls bietet.
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