993684

Startlaufwerk reparieren

01.05.2008 | 16:05 Uhr |

Die Reparatur des Startlaufwerkes kann nur gelingen, wenn man die System-DVD noch zur Hand hat oder anderweitig von einem externen Volume startet.

Startlaufwerk reparieren

Das Verzeichnis eines Startvolumes lässt sich nicht reparieren, solange das System darauf arbeitet. Zur Reparatur müssen Sie deshalb von einem anderen Volume starten, zum Beispiel von der Installations-DVD. Hierzu legen Sie die Scheibe ein und machen einen Neustart. Nach dem Startsound halten Sie die Taste C gedrückt, bis der Mac beginnt, von der DVD zu starten. Nach Auswahl der Installationssprache rufen Sie im Menü "Dienstprogramme" das Festplatten-Dienstprogramm auf. Die Reparatur funktioniert wie eben beschrieben. Nach getaner Arbeit beenden Sie das Festplatten-Dienstprogramm, wählen anschließend "Installationsprogramm beenden" aus dem Menü "Installationsprogramm" aus und klicken im sich öffnenden Fenster auf "Neustart". Sie können das Startvolume natürlich auch über die Systemeinstellungen wechseln. Da sich der Rechner diese Einstellung dann aber merkt, müssen Sie sie manuell rückgängig machen.

Single-User Mode

Die Reparatur des Startvolumes lässt sich außerdem im Single-User-Modus erledigen, wenn man gerade keine Installations-DVD zur Hand hat. Dazu hält man beim Rechnerstart Befehlstaste-S gedrückt, bis auf dem schwarzen Bildschirm weißer Text erscheint. An der Einfügemarke nach "localhost:/ root#" tippt man den Befehl "fsck -fy" ein. Dabei müssen Sie von einer US-Tastatur ausgehen, also den Bindestrich mit der Taste "ß" und das "y" mit "z" eingeben. Durch Betätigen der Zeilenschaltung schicken Sie den Befehl ab. Wurde etwas repariert, erscheint auf dem Bildschirm "FILE SYSTEM WAS MODIFIED". Wiederholen Sie den Befehl, bis "The volume … appears to be OK" zu lesen ist. Mit dem Befehl "reboot" (ohne Anführungszeichen) und einer Zeilenschaltung starten Sie abschließend den Rechner neu.

Plattenzustand testen

Moderne Festplatten haben eine eingebaute Prüffunktion mit der Bezeichnung "SMART" (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology). Das Festplatten-Dienstprogramm zeigt den Status für interne Platten unten im Fenster an (extern über USB oder Firewire angeschlossene Platten lassen sich nicht prüfen), wenn man links in der Liste eine Platte markiert. Ist alles in Ordnung, erscheint dort bei "S.M.A.R.T.-Status" die Angabe "Überprüft". Bei Problemen ist stattdessen "Droht auszufallen" zu lesen, ein Hinweis darauf, schleunigst eine Sicherungskopie aller wichtigen Daten zu erstellen und die Platte auszutauschen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
993684