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Festplatten überprüfen und reparieren

04.04.2008 | 15:23 Uhr |

Die Funktionstüchtigkeit von Festplatten sollte man von Zeit zu Zeit mit geeigneten Tools überprüfen.

Festplattenstatus prüfen

Mac-OS X zeigt den "S.M.A.R.T.-Status" nur bei internen Festplatten an, nicht jedoch für externe Firewire- und USB-Festplatten. Im Festplatten-Dienstprogramm findet man die Information unten rechts im Fenster, wenn links in der Liste ein Laufwerkssymbol (nicht ein Volume) markiert ist.

Der System Profiler listet den Status bei den Laufwerksinformationen unter "ATA" beziehungsweise "Serial-ATA" auf. Gibt es kein Problem, ist der Status mit "Überprüft" angegeben, bei Fehlern ist "Droht auszufallen" zu lesen.

Volume überprüfen

Für jedes Volume führt das Mac-OS ein Verzeichnis über alle dort gespeicherten Daten. Ist in diesem Verzeichnis etwas nicht in Ordnung, führt das zu Datenverlusten, weshalb man es hin und wieder mit dem Festplatten-Dienstprogramm prüfen sollte. Links im Fenster markiert man ein Volume, markiert "Erste Hilfe" und klickt auf "Volume überprüfen". Findet das Programm ein Problem, lässt sich das Verzeichnis mit "Volume reparieren" in Ordnung bringen, ausgenommen das Startlaufwerk. Hier muss man zu anderen Mitteln greifen.

Startlaufwerk reparieren

Um das Verzeichnis des Startlaufwerks zu reparieren, genügt es, den Rechner durch Drücken der Umschalttaste im gesicherten Modus zu starten, da dabei das Dateiverzeichnis kontrolliert und repariert wird. Man hält die Taste so lange gedrückt, bis das Anmeldefenster erscheint und dort "Sicherer Systemstart" zu lesen ist. Nun meldet man sich an und startet anschließend den Rechner nochmals neu. Schaltet sich nach dem sicheren Systemstart der Rechner jedoch von alleine aus, ist dies das Zeichen dafür, dass das Dateiverzeichnis nicht repariert werden konnte.

Info Journaling

Das Standardformat beim Löschen und Partitionieren von Festplatten mit dem Festplatten-Dienstprogramm ist "Mac OS Extended (Journaled)". Mit dem Journaling sollen Beschädigungen des Dateiverzeichnisses verhindert werden. Das Journal führt Buch über alle Schreib- und Lesevorgänge der Festplatte und stellt nach einem System- oder Programmabsturz das Dateiverzeichnis aus diesen Informationen wieder her. Dazu nimmt es den letzten zuverlässig funktionierenden Zustand. Nachträglich lässt sich das Journaling für jedes Volume über die Symbolleiste im Festplatten-Dienstprogramm einschalten.

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