993596

Synchronisation mit Match

04.04.2008 | 09:30 Uhr |

Für den Datenabgleich zwischen verschiedenen Verzeichnissen dient das Synchronisationstool Match

Verzeichnisse auswählen

Um in Match die Verzeichnisse für den Abgleich festzulegen, zieht man die beiden Ordner in die farbig hinterlegte Leiste oben im Fenster, einen links und einen rechts. Um mehrere Paarungen festzulegen, klickt man zuerst auf das Plussymbol und zieht dann wiederum zwei Ordner in die nächste farbige Leiste. Welche Paarungen synchronisiert werden sollen, legt man über das Ankreuzfeld fest.

Richtung festlegen

Sobald eine Paarung für den Abgleich markiert ist, blendet das Programm unten die Voransicht ein. Nun legt man über die Pfeilsymbole fest, ob in beide Richtungen synchronisiert werden soll (mittleres Symbol) oder jeweils nur in eine Richtung. Nimmt man die beiden äußeren Pfeile, löscht Match im Zielordner die Objekte, die im Quellordner nicht mehr vorhanden sind. Bei allen anderen Optionen bleiben gelöschte Objekte im Zielordner erhalten und nur geänderte werden kopiert.

Info Konflikte

Das größte Problem beim Synchronisieren entsteht dadurch, dass man nach einem Abgleich dasselbe Dokument in beiden Ordnern bearbeitet. Dann kann die Software nicht wissen, welche der beiden Versionen die gültige ist. Die einfacheren Lösungen Sync Two Folders, Folders Synchronizer Lite und Match nehmen dann jeweils die neueste Version, während man bei Synchronize Plus und Chrono Sync auf den Konflikt hingewiesen wird und dann jeweils entscheiden kann, was getan werden soll. Das Problem lässt sich generell dadurch vermeiden, dass man nach einer Synchronisation solange nur mit dem einen Rechner arbeitet, bis man die Daten wieder abgeglichen hat. Also vor der Reise Desktop und Laptop abgleichen, dann nur mit dem Powerbook oder dem Macbook arbeiten und nach der Rückkehr erst beide Macs synchronisieren, bevor man wieder mit dem Schreibtisch-Mac arbeitet.

Übersicht

An den Pfeilen in der Vorschau ist zu erkennen, was jeweils beim Abgleich passiert. Markiert man ein Objekt, blendet Match unten im Fenster zusätzlich eine Beschreibung ein. Eine Auflistung aller Aktionen erhält man nach einem Klick auf "Summaries". Damit auch der Inhalt von Unterordnern richtig synchronisiert wird, muss "Scan Subfolders" markiert sein. Sonst entscheidet das Programm nur nach dem Änderungsdatum des übergeordneten Verzeichnisses und nicht nach dem Datum der enthaltenen Objekte.

Filtern

Dateien mit bestimmten Namen oder Namensbestandteilen sowie mit bestimmten Namenserweiterungen lassen sich von der Synchronisation ausnehmen. Dazu blendet man über das Dreieck vor "Filters" die Eingabezeile ein, markiert das Ankreuzkästchen und legt dann über die Aufklappmenüs und die Eingabezeile die Bedingung fest. Weitere Bedingungen lassen sich über das Plussymbol erstellen. Um zu sehen, welche Objekte von den Filtern betroffen sind, blendet man mit einem Klick auf das "i" unterhalb des Hauptfensters eine Übersicht ein.

Privatordner synchronisieren

Um den gesamten Privatordner zwischen zwei Rechnern zu synchronisieren, greift man besser zu einem der umfangreicheren Programme, die auf Konflikte hinweisen, Voreinstellungen für gelöschte Dateien haben sowie die Möglichkeit bieten, bestimmte Verzeichnisse wie beispielsweise Cache- und Voreinstellungsordner vom Abgleich auszunehmen. Die einfacheren Lösungen eignen sich besser dazu, nur den Ordner "Dokumente" abzugleichen.

Speichern

Sind alle Vorgaben gemacht, speichert man sie in einem Dokument über "File > Save". Um den Abgleich zu starten, klickt man unten im Fenster auf "Match". Das Programm weist beim Synchronisieren übrigens nicht auf Konflikte hin, wenn man seit dem letzten Abgleich in beiden Ordnern dieselbe Datei geändert hat, sondern nimmt immer die neueste Version.

0 Kommentare zu diesem Artikel
993596